Frage von Isdochsuper, 133

Austauschjahr USA - Keine Freunde!?

Ich werde wahrscheinlich nächstes Jahr ein Austauschjahr in die USA machen. Nun habe ich mich ein bisschen in Foren im Internet erkundigt zum Thema Freunde finden.

Zuerst zu meiner Person: Ich bin nicht übermäßig schüchtern, aber auch nicht besonders selbstbewusst - so in Mittelding im Prinzip ^^. Ich brauche immer so eine gewisse Zeit in einer neuen Gruppe, um "aufzutauen". Bis jetzt hat sich dann (zB in neuen Sportvereinen) das mit dem Freunde finden immer automatisch erledigt quasi... Manchmal spreche ich sympathisch erscheinende Leute an und dann sprechen die anderen mich an und es entwickelt sich was...

Bei den Erfahrungsberichten und Blogs ist es beim Thema Freunde immer so, dass entweder alle sich am Anfang auf den ATS gestürzt haben und alle super offen und freundlich wären ODER es hat sich absolut gar keiner für den ATS interessiert und keine Gespräche haben sich entwickelt.

Was habt ihr für Erfahrungen? Die Sprach-Barriere kommt ja auch noch dazu und die Klassen wechseln ja ständig! Zudem hab ich Angst, wegen zu vielen anderen ATS "uninteressant" zu sein und ignoriert zu werden. Ich spiele momentan Badminton in Deutschland und bin in Fußball total die Niete! - wenn ich andere Sportarten an der Highschool mache (weil es dort ja kein Badminton gibt), lachen mich doch alle aus!


Sind die Bedenken alle unnötig oder was mein ihr dazu?

Antwort
von Ilyana, 89

Ich finde du machst dir viel zu viele Gedanken im Vorfeld. Sei froh dass du diese Gelegenheit bekommst. Ich hätte damals sonstwas gegeben um ein Jahr in die USA zu können. Mach dir keine Sorgen, es wird sicher toll werden. Ich hab noch nie von jemandem gehört, der ein Auslandsjahr gemacht hat und enttäuscht war. Im Gegenteil, man findet immer tolle Kontakte und manchmal sogar lange Freundschaften.

Antwort
von zoehaisch, 44

Die Amerikaner sind kontaktfreudig , wie interessieren sich immer für Leute die aus einem anderen Land kommen. Als ich 5 Wochen bei meiner Tante in Massachusetts zur Schule gegangen bin waren alle richtig intressiert an mir:) man sollte jedoch beachten das die amis jeden 'Freund' nennen obwohl sie ihn nur vom sehen kennen und vielleicht einmal win Wort gewechselt haben.😂 Allerdings hab ich auch super liebe Mädchen kennengelernt die mit mir Auch nach Boston und New York gegangen sind , also es ist immer eine Frage der Persönlichkeit :) 

Antwort
von maikeekiam, 36

Hi, 

Ich bin zwar auch schüchtern aber in der USA ist das so, dass du immer Freunde findest. Immer. Ich war vor einem Monat dort und ich habe einfach gedacht, dass es doch quatsch wäre wenn ich jetzt so schüchtern bin und abweisend wirke. Daher habe ich einfach viel gelächelt, viel versucht zu sprechen und die Leute dort sind ganz anders als in Deutschland! 

Z.B. im Laden oder in der Schule, steht jemand neben dir und erzählt dir seine Lebensgeschichte und danach fragen sie dich aus :D Es ist eigentlich ziemlich ungewohnt aber erleichtert einen wirklich das kennenlernen! 

Also über diese Sache musst du dir keine Gedanken machen! Ich wünsche dir viel Spaß und genieße die Zeit dort! 

Lg, Maikeekiam :) 

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