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Außerordentliche/Fristlose Kündigung

Frage von Belzebub85 Belzebub85

Guten Morgen an alle!

Ich habe da mal eine Frage und zwar arbeite ich in ein inbound Call Center wo es um Systemtechnische Probleme geht und wir sie lösen. Wir benutzen auch ein Email Programm wo wir unsere Kunden direkt anschreiben können bzw. dies auch unter Kollegen Privat gebrauchen. Da wir in unserer Abteilung immer mehr "Services" telefonieren ist die Stimmung dementsprechend gedrückt und es kommt dann schon mal vor das wir uns sogenannte spaß E-Mail privat zusenden. Nun ist mein Kollegen gestern etwas schlimmes passiert. Er bekam eine sogenannte spaß E-Mail (Betreff hieß: Motivation Multiskill bis zum Ende" und als text: Ich hab da mal ein blick in die Glaskugel geworfen und darunter war ein bild mit ein altes Krankenhausbett und ein Laptop daneben) und antwortet darauf, allerdings nimmt er nicht die Person die dies geschickt als Empfangsperson sondern einen Verteiler der alle Personen eines bestimmten Services anschreibt. Nun kam prompt die Reaktion von den Personen die darüber nicht sehr erfreut waren. Folge: er wurde bis auf weiteres beurlaubt! Nun mein frage kann man ihn dadurch fristlos kündigen, bzw. würde eine Abmahnung nicht ausreichend sein und wenn wir als Abteilung einen Brief an die Geschäftsführung verfassen würde dies was bringen? Bzw. könnte man was dagenen tun?

Vielen Dank für Eure Hilfe

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Antworten (10)

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    Antwort von toedti2000 toedti2000

    Wenn es hier wirklich nicht mehr war wie das Beschriebene, würde ich sagen, dass es hier mit einer Abmahnung zu ahnden ist. Eine außerordentliche Kündigung ist mE unverhältnismäßig. Das kannn natürlich nur im Einzelfall geprüft werden. Man sollte aber natürlich immer gerne darauf verzichten, die firmeneigene Kommunikation für Privatzwecke zu missbrauchen.

    Kommentar von Kleinsorge KleinsorgeKleinsorge

    Dh, der Antwort von toedti2000 ist nichts hinzuzufügen. Peter Kleinsorge

    Kommentar von DerHans DerHansDerHans

    Es geht ja nicht wirklich um die firmeneigene Kommunikationseinrichtung. Der Arbeitgeber sieht, dass seine Mitarbeiter in der bezahlten Zeit Langeweile haben. Er muss auch um jeden Auftrag kämpfen, und die Kunden beschweren sich über dauernd besetzte Leitungen..

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    Antwort von DerHans DerHans

    Du schreibst ja selbst, dass so was öfter gemacht wird. Der Arbeitgeber kann argumentieren, dass ihr das während der bezahlten Arbeitszeit macht. Also ihn betrügt. In der letzten Zeit sind ja schon Urteile mit kleineren Bagatellen bestätigt worden. Er kann sogar froh sein, wenn er da mit einer Abmahnung davon kommt. Wenn die Auftragslage schlecht ist, ist man froh jemanden auf diese billige Tour sofort loszuwerden.

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    Antwort von DerHans DerHans

    Du schreibst ja selbst, dass so was öfter gemacht wird. Der Arbeitgeber kann argumentieren, dass ihr das während der bezahlten Arbeitszeit macht. Also ihn betrügt. In der letzten Zeit sind ja schon Urteile mit kleineren Bagatellen bestätigt worden. Er kann sogar froh sein, wenn er da mit einer Abmahnung davon kommt. Wenn die Auftragslage schlecht ist, ist man froh jemanden auf diese billige Tour sofort loszuwerden.

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    Antwort von Siilke Siilke

    Kommt auch ganz darauf an,welche Vereinbarung in Deiner Firma gilt.Es gibt Firmen,die private E-Mails dulden,in anderen sind sie strikt untersagt.Schau mal im Arbeitsvertrag,in der Betriebsvereinbarung o.ä. nach!

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    Antwort von KriLu KriLu

    Rufschädigung ist schon ein Grund für eine fristlose Kündigung. Aber ob es wirklich dazu führt, muss man sehen. Notfalls heißt es natürlich: ab vor das Arbeitsgericht. Hier kommt es jetzt echt auf die Reaktion der Geschäftsleitung drauf an, vielleicht drückt diese ja nochmal ein Auge zu (und / oder belässt es bei einer Abmahnung). Einen Brief würde ich erst einmal nicht verfassen. Dein Kollege sollte das lieber erst in einem Gespräch mit dem Chef klären. Notfalls könnt ihr dann immer noch einen Brief schreiben.

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    Antwort von inzwi inzwi

    Abwarten vielleicht wird es gar nicht so schlimm wie befürchetet. Und da kann nur Dein Kollege was tun, vielleicht mit dem Chef noch einmal reden und sich entschuldigen. Oder wenn es doch zum Schlimmsten (Kündigung)kommt,sich einen guten Anwalt nehmen.

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    Antwort von pilot350 pilot350

    die geschäftsführungen der call center sind sehr rigide und haben kein interesse an kritik noch weniger an menschen die kritik üben. die konsequenzen sind klar und werden durchgezogen schon um die restlichen mitarbeiter zu disziplinieren. sympathieaktionen werden das nicht ändern, sonden gerade deswegen wird es durchgezogen um klar zu zeigen wer das sagen hat.

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    Antwort von newcomer newcomer

    wenn alle Kollegen dazu Stellung nehmen und dies als Spass deklarieren, wird sich die Geschäftsleitung sicher umstimmen lassen

    Kommentar von Siilke SiilkeSiilke

    Ist nicht böse gemeint,aber hast noch nie gearbeitet,oder?Die Vortsellung ist ziemlich naiv...

    Kommentar von newcomer newcomernewcomer

    Vortsellung ist eindeutig undeutsch!

    Kommentar von DerHans DerHansDerHans

    Na klar, schlaf weiter!

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    Antwort von Sucheichmir Sucheichmir

    es kann zu einer Kündigung kommen, es liegt halt daran was in seinem Arbeitsvertag steht. wenn ausdrücklich darin vermerkt ist das dieses Program nicht privat genutzt werden darf dann kann man Ihn Endlassen. Dann bleibt nur der Weg zum Gericht. ansonsten kann er nur eins machen, zum Vorgesetzten gehen sich Entschuldigen und hoffen das es nur eine Abmahnung gibt. Ein Brief wird nicht viel bringen, denke ich.

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    Antwort von Nina2407 Nina2407

    oh jäh oh jäh ! naja fristlos kündigen könnte man ihn schon da er rufschädigend gehandelt hat und somit eure firma in verruf bringen könnte und die firma dadurch schwer schädigen kann! aber ich schätze es wird bei einer abmahnung bleiben und bei euch wird das mailen jetzt sicher straff "überwacht", dass sowas nicht nochmal passiert :) ! menschen passieren nun mal fehler, war ja keine absicht! dein chef wird sauer sein mehr nicht aber es sicher auch einsehen! nur wichtig tu du nichts! du kannst alles nur noch schlimmer machen und den chef nur noch mehr reizen! an der stelle deines kollegen würd ich etwas zeit vergehen lassen und mich dann beim chef entschuldigen und vielleicht eine mail verfassen an den verteiler mit einer entschuldigung drinnen ... ! wer schickt heutzutage keine spaßmails :) mein gott da hat jeder verständnis

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