Grundlage beider Aussagen ist erstmal, dass die USA mehr importieren als exportieren und China genau andersherum.
Dadurch fließt als Bezahlung ein höherer Wert in Dollar nach China als in Renmimbi in die USA. Würde jeder wieder in seine Landeswährung zurücktauschen, gäbe es also einen zusätzlichen Dolerrückfluss in die USA, wodurch sich die Geldmenge dort weiter vergrößern würde, die Preise steigen würden und die Zinssätze folglich auch steigen würden.
Den Aussagen nach bleibt dieses Geld jedoch dollarnotiert. Der Dollar und die Zinssätze werden damit relativ zu anderen Währungen stabilisiert.
Wenn China sogar Staatspapiere kauft, so kann natürlich der Amerikanische Staat geringere Zinsen verlangen als sonst, da die Zinsen ja nur hoch genug sein müssen, dass die geplante Anzahl Papiere verkauft wird, was mit der erhöhten Nachfrage gewährleistet ist.
Im Übrigen hat JinxValentine recht. Im Wohlstand der Nationen steht (fast) alles wichtige drin.
macht sich bestimmt gut als Bettlektüre für Leute mit Einschlafproblemen