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Ausschluss vom Sportunterricht um Deutschaufgabe nachzuholen?

Frage von annfloma annfloma

Hallo, die Deutschlehrerin meiner Tochter (6 Jahre, 1.Klasse) lässt sie im Sportunterricht einer anderen Lehrerin (regulärer Sportunterricht und eines der Lieblingsfächer meiner Tochter) "nachsitzen", bzw. schliesst sie vom Unterricht dieser Lehrerin aus, um eine (durch klüngeln) nicht fertiggestellte Aufgabe im TOBI-Heft nachzuarbeiten.Auf meine Frage, ob meine Tochter die Aufgabe nicht auch zuhause nachholen könne, antwortette diese (schwangere und zum Glück nur noch bis zu den Weihnachtsferien unterrichtende) Lehrerin: "Nein, dann lernt sie nicht, dass sie wärend des Unterrichts nicht trödeln darf. Sie macht doch so gerne Sport." Meine Frage ist nun, darf die das? Habe im Schulgesetz leider keine genaue Aussage dazu gefunden.

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Antworten (3)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von lilalu81 lilalu81

    Die Lehrerin bezweckt damit bei deiner Tochter einen Lerneffekt. Arbeite nicht gegen sie sondern mit ihr! Mit der Frage "darf die das?" wirst du das gesamte Schulleben deiner Tochter nicht weit kommen.... Lehrer haben neben einem Bildungs- auch einen Erziehungsauftrag. Was ich damit sagen will: die Lehrerin wird sich bei ihrer päd. Maßnahme (im Schulgesetz §90) schon was gedacht haben.

    Kommentar von annfloma annfloma

    Hallo lilalu81, das Gespräch mit der Lehrerin haben wir schon gesucht. Leider ohne nennenswerten Erfolg. Dieser "Sportverweis" ist namlich nicht zum ersten mal erfolgt und meine Tochter reagiert mittlerweile mit "Wieso soll ich meine Turnsachen mitnehmen, ich darf ja doch nicht mitturnen." oder Bauchweh auf die Tage in denen Deutsch und Sport nacheinander im Stundenplan stehen. Kenne das ganze leider aus eigener Erfahrung mit meiner damaligen Klassenlehrerin.

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    Antwort von naemiy naemiy

    ich denke nicht ich meine das nach sitzen hat nicht mit dem Sportunterricht zutun! beschwer dich doch bei der schulleitung...ich mein die lehrerin kann deine tochter nicht einfach vom sportunterricht ausschließen!

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    Antwort von kgsbus kgsbus

    Es handelt sich um eine "pädagogische" Einwirkung - die Lehrkraft möchte das Kind zu einem schnelleren Handeln bringen. Ob das eine "glückliche" Wahl ist, sei dahin gestellt. Am Anfang der Schulzeit ist es günstig zwischen Elternhaus und Schule eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu fördern. Wenn Eltern jede "blöde" Entscheidung in Frage stellen, wird das Kind verunsichert. Kinder sollen merken und wissen, dass die Eltern zu ihm halten, aber auch Verständnis für die Schule zeigen. Das Schulgesetz gibt der Schule einen Spielraum für Maßnahmen - erst wenn sich "Misstöne" häufen, sollte man das Gespräch suchen - Vertrauen ist wichtig. Die Lehrkraft braucht auch Verständnis von Eltern. Wenn die Probleme größer werden, sollte man die Lehrerin oder Schulleitung um ein persönliches Gespräch in aller Ruhe bitten. Zwischen Tür und Angel in Anwesenheit des Kindes sind diese Gespräche immer "Machtfragen", die zur Verhärtung auf beiden Seiten führen.

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