Frage von GrasIstRot, 105

Aussage gegen aussage? Was tun?

Mir wird vorgeworfen dass ich um 12:15 nachts eine familie bedroht haben sollte ... Der familienvater hätte mich erkannt aber das ding ist ich war schon um 9 uhr zuhause war danach duschen und danach schlafen das können meine eltern bezeugen allerdings dürfte ich um diese uhrzeit nichtmal raus . Glaubt ihr der richter würde dem geschädigten oder den " täter " glaiben der nicht dort war .. Ps gsTern habe ich eine aussage gemacht in der ich weinen musste und die beamten hielten sie für
Glaubwürdig

Antwort
von kevin1905, 23

Du bist Beschuldigter in einem Strafverfahren und machst bei der Polizei eine Aussage OHNE Anwesenheit deines Strafverteidigers?

Kommentar von GrasIstRot ,

Ja bin 14 jahre alt und noch unbestraff

Antwort
von tapri, 33

nicht du musst deine Unschuld beweisen sondern die anderen deine Schuld.

Wenn es außer dieser Aussage keine anderen Beweise gibt, dann kommt es darauf an wer glaubwürdiger rüber kommt, wer ein besonderes Interesse hat.....

Antwort
von Maarduck, 49

Wenn ich hier wetten dürfte, dann würde ich 1000€ darauf wetten dass du das tatsächlich warst. 

Vermutlich wird das Verfahren aber wegen Mangel an Beweisen oder wegen Geringfügigkeit eingestellt. Wenn dir aber die Staatsanwaltschaft was ans Zeug flicken will, dann kommt noch die Aussage des einen oder anderen Zeugen hinterher, dass die dich ebenfalls erkannt haben, und wenn auch nur an der Stimme. 

Lass dir das eine Warnung sein und mach solche Sachen künftig nicht mehr!

Kommentar von GrasIstRot ,

Nein ich schwöre ich habe damit nichts zutun meine eltern halten es auch für eine lüge da ich um diese uhrzeit zuhause war daran können sich meine eltern noch errinern

Kommentar von Maarduck ,

Ich bin ein Wahrsager und irre mich SEHR selten. Wenn wir uns so von Angesicht zu Angesicht gegenüber säßen, dann wäre meine Trefferquote nahezu 100%, aber nur so im Internet kann ich mich tatsächlich mal irren. Wahrsager, so wie ich, hören es normalerweise an den Unterschwingungen der Stimme und auch etwas an der Stimmlage, ob einer lügt oder nicht. Wenn der Staatsanwalt dich befragen sollte, dann achte also darauf dass deine Stimme so klingt wie immer.

P.S. Auch weinen macht dich verdächtig.

Kommentar von user8787 ,

Wahrsager raten stets auf gut Glück.

Man muss nur ein Talent für Doppeldeutigkeiten haben, mehr nicht.

Alles Übungssache....

Schon mit den 1000 Euro gaukelst du ihm deine Sicherheit vor, das schüchtert ein. Eine uralte Masche die ganz besonders bei unerfahreren Leute zieht. 

Du nutzt seine Grundängste auf Bestrafung schamlos aus um ihn in die Enge zu treiben....

:o)


Kommentar von Maarduck ,

Ich versuche ihm zu helfen. Man sollte nicht davon ausgehen dass alle Staatsanwälte strunz-dumm sind.

Kommentar von user8787 ,

Bitte...sage niemals das ein Staatsanwalt mit Hilfe hellseherischer Fähigkeiten agieren könnte. 

Die dürfen sich ausschließlich an Fakten orientieren. Und das ist auch richtig so. Auch das einschüchtern von Verdächtigen ist nicht erlaubt.  :o) 

Kommentar von Maarduck ,

Die dürfen sich ausschließlich an Fakten orientieren.

Schön wär´s ja :-) Ich erinnere an den Fall Kachelmann. Da war jedem Forensiker ganz schnell klar, dass K. im Sinne der Anklage unschuldig war und sich das putative Opfer selbst verraten hatte. Begründung gefällig, oder stimmst du mir sofort zu? Die Anklage hätte nie eröffnet werden dürfen. Trotzdem hat das  Gericht ganz lange so getan, als ob es Zweifel hätte, eben weil K. sich in vielfältiger Weise höchst unethisch verhalten hatte.

Antwort
von 2015Lala, 61

Im Zweifel für den Angeklagten!

Wie alt bist du denn? Und was wird dir vorgeworfen?

Kommentar von GrasIstRot ,

Bedrohung und ich bin 14 jahre alz und wirklich unschuldig die familie kenne ich kaum habe mit denen nie was zutun gehabt

Kommentar von 2015Lala ,

Ich denke da wird nichts passieren. Du hast ein Alibi auch wenn es von deinen Eltern ist.

Antwort
von rbeier, 45

Erst einmal Ruhe bewahren. Die Frage ist auch ob es überhaupt zu einer Verhandlung kommen wird.

Es gilt dann immer noch der Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten.

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