Frage von N3oSky, 15

Auslöser der Pilgerfahrten im Mittelalter?

ich suche schon den ganzen tag im Internet nach einer Antwort. eine genaue, präzise, habe ich aber nicht gefunden. also kann jemand mit eigenen worten beschreiben was der Auslöser der Pilgerfahrten im MA war? Danke im voraus mfG :D

Antwort
von AIHUPB, 7

Also ich verstehe die Frage so, dass du wissen möchtest warum die Menschen im Mittelalter gepilgert sind.?! Wenn ja😄, dann spielt in erster Linie natürlich der Glaube die Wichtigste Rolle. Pilger waren oftmals 2 Jahre unterwegs und wussten natürlich nicht ob sie diese Reise überleben würden. Aber sie haben die Reise in erster Linie für Gott und natürlich auch für eigene Nutzen auf sich genommen. Es hieß, wer sich auf eine Pilgerreise begibt ist frei von Sünden und muss nicht mit dem Fegefeuer bzw. mit der Hölle nach dem Tod rechnen.

Ob du das meinst weiß ich nicht, hoffe ich konnte dir evtl. helfen. Wenn nicht viel Glück weiterhin!â˜ș

Antwort
von JBEZorg, 8

Warum besuchen Menschen heilige StÀtten? Weil die Religion es vorschreibt oder gutheisst ganz einfach.

Antwort
von nowka20, 9

in internet kannst du da nichts finden, denn eine jede pilgerfahrt wird durch einen seelenimpuls ausgelöst. und davon versteht das internet nichts

Antwort
von newcomer, 15

http://www.kath.de/quodlibe/santiago/santia05.htm

Kommentar von newcomer ,

Versucht man, die mittelalterliche Pilgerfahrt nach ihren unterschiedlichen Motivationen zu typisieren, kann man drei Grundtypen herausstellen: Pilgerfahrt aus Devotion, Pilgerfahrt als Buße oder Strafe und die Delegationspilgerfahrt. Die Pilgerfahrt aus Devotion, die nach Ausweis der mittelalterlichen Pilgerführer als die reinste Form gilt, läßt sich in Bittund Dankpilgerfahrt scheiden. Die vielen Wundergeschichten, etwa im zweiten Buch des "Liber Sancti Jacobi" bzw. "Codex Calixtinus", lassen beide Typen deutlich erkennen. Körperliche oder andere Nöte motivieren häufig zu einer Bittwallfahrt, bereits durch ein Wunder Gerettete pilgern zu einem heiligen Ort, um dem Heiligen zu danken und vielfach, um ein Gelübde zu erfüllen. Devotionspilger folgten dem bekannten Ruf des Heiligen; für sie dürfte der Wunsch, dem Grab und Körper des Verehrten physisch nahe zu sein, ein bedeutendes Motiv zum Antritt einer Pilgerfahrt gewesen sein. Sicherlich darf man oft auch "außerreligiöse" Motive wie Reiselust und Fernweh in Rechnung stellen, für die Santiago-Fahrt wohl auch die Faszination der Reise an den äußersten westlichen Rand der Erde (Kap Finisterre finis terrae: Ende der Welt). Der religiöse Hauptanstoß für den Aufschwung des Pilgerwesens darf jedoch in der Wundergläubigkeit des mittelalterlichen Menschen gesehen werden.

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