Hat jemand eine Idee, wie man das lästige Auslösegeräusch bei der Canon EOS 500D abstellen kann. Ich muss oft im Theater oder bei wichtigen Gesprächen fotografieren und bei diesen Gelegenheiten ist das Geräusch einfach nur lästig! Habe weder bei Google noch bei Canon, noch in der Produktbeilage etwas gefunden. Vlt. gibts ja hier einen oder mehrere Profis...? ;-)
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Hallo
Laut Canon hat die 500D einen Silent Mode;
Quelle http://www.canon.com.ph/PRODUCTS/DIGITALCAMERAS/DigitalSLR/EOS500D.aspx
• Silent shooting mode for quiet environments
Einfach mal in der BA nachsehen wo das in welchem Menue versteckt ist. Bei der 7D ist das bei den LiveView Bildmodi unten mit dran gehängt also erst kommt Netzgitter, dann LiveView Belichtungssimulator Aktiv oder Passiv (WYSIWYG oder Konstanthelligkeit) und dann kommt die Spalte "Geräuschlos Aufn" mit den wählbaren Modi.
Ich weiss von einigen Test das die 500D wegen dem "Lärm" kritsiert wurde aber ich weiss nicht ob die im Normalmodus oder im Silent Modus getestet wurden. Ich bin de Meinung es wurde soagr kritisiert das kein Silent Modus wie bei Nikon bzw der ganzen Konkurenz verfügbar ist (Bei Traumflieger.de ? ).
Als Lösungen gibt es zb;
- Silent Shutter Mode der 50D per Softwarehack "nachrüsten"
- Ruggerized Case oder Siliconhülle aus dem Zubehör kaufen
- Klassiche Leder Bereitschaftstache besorgen und evtl. "frisieren" >
Zum frisieren eine "schwere" Version besorgen und wenns geht mit ca 1 cm Luft um die Kamera (zb 90er Jahre für Revueflex, Praktika, Canon Serie als Kameras mit Griff,,, wobei die 500D ist schon "Dick").
Dann besorgt man sich Teervergussmasse (Elektrik, Trafobau) oder PUR-RIM Dämmmasse aus dem KFZ Bereich (bevorzugt schwarz gibt es bei Würth, Teroson, Makra).
Als nächstes umwickelt man die Kamera mehrlagig in dünner Plastikfoile dann füllt man die Vergussmasse in die Bereitschaftstasche also das Unterteil und verstreicht es mit einem Spachtel so weit dass die Kamera reinpasst.
Die wird dann reingesteckt bis die gut drin sitzt (evtl mit Ductape zusammenhalten) dann entfernt man das überquellende Dämmaterial und wartet einige Stunden bis das durchgehärtet ist. Wenn man dann die Kamera rauszieht klebt die oberste Schicht der Frischhaltefolie an der Vergussmasse. Lufteinschlüsse sind erst mal kein problem primär zählt die "Masse" also das Gewicht.
Wenn man es richtig schön machen will dann zieht man eine seperate Folie über die Kamera bevor man die in die Vergussmasse presst diese Foile kann man dann wenig später über die Kante der Kameratsche ziehen wo es dann eine gleichmässige Rundung ergibt (je nachdem wie kräftig man das anzieht) und später kann man die Folie mit Klebstoff versiegeln und die überstehenden Foile einfach abschneiden.
Wer schon know how hat steckt die Kamera rein wartet einige Sekunden zieht die Kamera raus und sticht mit einer Nadel die sichtbaren Luftblasen in der Vergussmasse an dann steckt man wieder die Kamera rein damit die Form durchärtet (Aber wieder in Folie gepackt). Die Teervergussmasse härtet über Nacht durch bei PUR dauert es Tage ausser man sticht kleine Löcher in die Folie damit die Sauerstoffdurchärtung an mehreren Stellen losgeht). Im Fachhandel gibt es Microporöse Folien bzw welche mit kleinen Mikrolöchern aber da muss man dann gleich Meterweise kaufen. Einihe Bäckerein benutzen Mikroporöse oder Microlochgestantzte Foilen um frisches Brot zu verpacken.
Dann bohrt man unten das Loch für den Stativanschluss frei. Wer später damit vom Stativ arbeiten will muss aber voher unten einen breiten Stützring in die Vergussmasse einlegen.
Wer öfters in der Kälte arbeitet kann sich elektrische Heizelemente in die Vergussmasse legen um die Kamera per Batteriestrom warm zu halten. Mit Peltierlementen kann man auch kühlen...
Das die Tasche den Spiegelkasten offen lässt und man meist den Handgriffbereich freischneiden muss ist das Geräusch meist nicht völlig weg es ist primär dumpfer.
Mann kann jetzt noch weitere Geräuschdämmungstricks anwenden da kann man zb einen dicken Gummiring zuschneiden (Aus verstärktem Hypalon) und von hinten auf den Objektivsockel schieben bevor man die Optik montiert. Bei steifen Gummirinngen kann der Kragen einige Cm weit rausragen.
Man kann Optiken auch in Frelenschläuchen einpacken bei Zooms wird es etwas unpraktisch.
Und eine 500D im Silentmodus wird nicht so leise wie eine 50D dafür ist die Harware der 500D nicht gut genug die 50D hat einen völlig anderen Sucheraufbau mit einer anderen Spiegeltechnik (Die haben einen unten angebauten Schwingungstilger). Der Silentmodus kostet auch mehr Strom und Bildfolgezeit.
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2Antwort von
Josefka63Josefka63
Das ist eine Spiegelreflex. Und bei der gibt es nun mal das typische Geräusch, wenn der Spiegel hochklappt und wieder zurück geht. Das kann man auch nicht abschalten weil es eben im Gegensatz zu den künstlich erzeugten Auslösegeräuschen bei Kompakten echt ist....
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2Antwort von
Sauerlaender73Sauerlaender73
Das ist der mechanische Spiegelschlag. Den kann man nicht abschalten!
Kommentar von
BajunBajun Ja - ich hab mir schon beinahe sowas gedacht... Verdammt! Aber sie macht hervorragende Bilder!
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Großer Gott - die Antwort ist ja der Hammer - wenn ich könnte, würde ich die gleich dreimal mit dem Sternchen auszeichnen. Ja, ich hab noch mal alles durchgewühlt. Offensichtlich haben die sich bei der kleinen 500D vertippt. Der Silent Modus bei der größeren Schwester ist ja im Livebild-Modus versteckt. Und da ist er halt bei mir nicht und alle einschlägigen Foren berichten, dass es bei der Rebel al. 500D keinen silent modus gibt. Die Bastelanleitung hört sich genial an - überfordert aber meine Möglichkeiten - ich hab zwei linke Hände. Da wäre es leichter, auf das nächstgrößere Modell umzusteigen! Danke nochmals!
Hallo
also in den White Papers zu Rebel 1 ist das Feature auch aufgelistet,, warum das Canon dann in Serie vergessen hat weiss wohl nicht mal Canon so genau. Canon Hacks findet man problemlos im Netz und sind auch problemlos anwendbar.
Die Ruggerized Schutzhüllen gibt es zu kaufen zun Beispiel bei Fotoversand Brenner oder auf Amazon
Formschlüssige Fototaschen sind auch kaufbar aber sehr teuer
Wer fotografiert sollte kreativ, experimentierfreudig und Bastelfähig sein als "Profifotograf" muss man oft den ganzen Tag basteln und schrauben um dann in 5 Minuten ein paar Bilder zu machen. Und wenn auf einem teueren Set mal was schief läuft dann muss man was "hinbekommen" oder organsieren.