Frage von ritafragt, 37

Auslandsjahr nach dem Abitur nach Irland/England/Neuseeland?

Ich sehe bereits, dass diese Frage schon einige Male auf verschiedene Weisen online gestellt wurde, allerdings mit anderen Zielländern versehen sind oder an Aktualität verloren haben.

Ich möchte unbedingt nach dem Abitur, sprich nach Verlieren des Schüler Status, ein Auslandsjahr machen. Für mich scheint es der idealste Zeitabschnitt zu sein, in dem das möglich ist. Meine Englisch Kenntnisse sind nicht herausragend, jedoch besitze ich ein doch eher entwickeltes Sprachgefühl.

Die Reise sollte nach Irland, England oder Neuseeland gehen. Momentan bin ich 18, nach dem Abitur werde ich kurz vor meinem 19. Geburtstag stehen.

Es gibt viele Möglichkeiten wie ich sehe, ein Auslandsjahr zu machen. Da wäre der Aufenthalt bei einer Gastfamilie, in einem persönlichen Apartment oder direkt an einer (Sprach)Schule. Da Sprachschulen v.a. nur bei kurzen Sprachreisen inklusive sind, sprich eine Dauer von höchstens 3 Wochen besitzen, müsste ich also auch noch eine Sprachschule bezahlen und das für ein gesamtes Jahr. Dem entgegen zu wirken würde ich sehr gerne noch einmal das 12. Schuljahr wiederholen im Ausland, da ich dort jeden Tag mit der Sprache konfrontiert werde und auch Gleichaltrige hätte, mit denen ich Gespräche führen kann.

Nun lese ich, dass dies nach Ablauf der "Schülerzeit" nur an Privatschulen möglich ist, die wiederum mindestens genauso finanziell aufwendig wären wie Sprachschulen.

Auch habe ich gelesen, dass es ein sogenanntes AuslandsBAFöG gibt, bei dem ich noch prüfen müsste, ob diese mir zustünde.

Bzgl. Stipendien werde ich mich auch informieren und alles in meiner Macht stehende tun, um eins zu bekommen. Jedoch werden dort sehr gute bis gute Sprachkenntnisse vorausgesetzt, die ich selbstverständlich erst mit Verlassen des Auslandes besäße - und nicht jetzt.

Thema Au Pair wurde mir von vielen Bekannten und auch nicht Bekannten abgeraten, da diese oft als "Dienstmädchen" benutzt wurden, das überhaupt nicht meiner Vorstellung entspricht von Sprache und Kultur lernen.

Mir sollte das Jahr im Übrigen auch eine Auszeit vom monotonen Lernen geben, damit ich endlich einen Bruch zwischen Lernen und Leben ziehen kann - was nicht bedeutet, dass ich faul auf der Couch vor englisch sprachigem Fernsehen verbringen möchte. So kam mir ebenfalls Work and Travel in den Sinn, wo ich allerdings nur Gastronomien usw. angeboten bekomme, und das 40 Stunden die Woche. Mir wären 25 recht, wie gesagt - ich werde noch genug arbeiten im Leben und als Kellnerin werde ich wohl kaum meinen Wortschatz erweitern können.

Am ehesten sprang mir ein Auslandspraktikum ins Auge, da ich hier auch praktische Erfahrungen sammeln kann, die ich schätzen würde. Jedoch sind auch hier fast immer 40 Stunden die Woche angedacht und gute Sprachkenntnisse, wobei auch Intensivkurse angeboten werden, um dieses Level vor Anreise zu erreichen. Am liebsten wäre mir die Unterbringung in einem MINI Apartment, das ich mir vom BAFöG leisten könnte, und ganz normal in

Antwort
von ritafragt, 23

die 12. Klasse gehen könnte. Wisst ihr irgend etwas darüber, evtl. auch aus persönlichen Kreisen? Ich danke euch!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community