Der Preis den die Austauschorganisationen verlangen setzt sich hauptsächlich zusammen aus
- Reisekosten
- Schulgebühren (z. B. in USA nicht zu unterschätzen!) und Besorgung des für den Schulbesuch nötigen "Papierkrieges"
- Betreuung während des Austauschjahres mit "Notfall-Hilfe" wenn es zu ernsthaften Problemen kommt.
- Verwaltungskosten der Organisation selbst
- Kosten für Vorbereitungs- und Nachbereitungsseminare
Die Gastfamilien erhalten bei den meisten SERIÖSEN Austauschorganisationen kein Geld.
Damit will man ausschließen, dass die Gastschüler nur aufgenommen werden um der Familie einen (Zu-)verdienst zu sichern.
Ich würde Dir in jedem Fall raten die Hilfe einer guten Organisation in Anspruch zu nehmen, denn wer kann Dir garantieren, dass die Gastfamilie, die Du z. B. selbst im Internet aufgetan hast wirklich "Deine" Familie ist und ihr zueinander passt.
Was willst Du dann tun, wenn Ihr Euch "nicht riechen könnt" (sowas gibt´s! ... und keiner ist dran schuld!).
Seriöse Austauschorganisationen weisen von sich aus darauf hin, das ca 30% der Austauschschüler in ihrem Jahr einmal die Familie wechseln (weil ES einfach nicht gepasst hat ...)
In dem Fall dass Deine selbstgesuchte Gastfamilie aus irgendeinem Grund selbst in Not gerät und dich beim besten Willen nicht das ganze Schuljahr bei sich behalten kann stehst Du plötzlich auch ganz alleine da ...
Gemeinnützige Austauschorganisationen haben aber oftmals einen "Topf" aus dem sie (Teil-)Stipendien verteilen für Schüler/innen die sich die Kosten nicht leisten können.
Schau Dich danach mal um und schau Dir auch genau an, welche Leistungen sie bieten. Gute Qualität kostet bekanntlich immer.
ABER bitte beeile Dich, denn zu einem guten Schüleraustausch-Jahr im Ausland gehören auch eine einjahrige Vorbereitungs- und eine Nachbereitungsphase dazu.
ich bin 15 und kann deshalb nicht au-pair werden