Hallo, heute machte ich einige Besorgungen in unterschiedlichen Stadtteilen Essens, bei Lidl, edeka, Kaisers, Stapels und im Baumarkt. Insbesondere vor den einkaufswagenstationen standen jedesmal junge ausländische Männer, ca Anfang bis Mitte 20, mit Zeitungen in der Hand. Was mir nach und nach auffiel: alle trugen die gleichen Klamotten, schwarze ski-winterhose, Mütze, gleiche Jacke. Alle begrüßten die Leute ("guten Tag") und verabschiedeten sie ("auf Wiedersehen"), wie geklont!! Bettler, denen man ansieht, dass sie ein hartes leben auf der Straße führen oder Junkies, sieht man gar nicht mehr. Denen habe ich aus Mitleid oft ein paar Münzen gegeben. Meine Vermutung: "echte" Bettler werden von einschlägigen Plätzen verdrängt oder verjagt und bettelbanden teilen die Reviere untereinander auf. Wer weiß was darüber? Sollte meine Vermutung der Wahrheit entsprechen und nicht zufälligen Beobachtungen geschuldet ist, finde ich das absolut skandalös!!
Ausländische Bettler vor Supermärkten, Baumärkten etc. Sind es Banden?
Antworten (6)
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monky41monky41
Moin!Viele Obdachlose verdienen jetzt nebenbei etwas mit Zeitungs verkauf dazu.(Konntest du den namen der Zeitung erkennen?Aber Du hast recht.Es gibt viele organisierte gruppen.Meißt aus Rumänien.Die dann Betteln.Meißtens sitzt eine ältere Frau mit einem Kind auf dem schoss und schnorrt.(Bettelt)Abends werden sie dann abgehollt und müssen das Geld abgeben.Das ist organisiert.Die die schnorren haben meißt nichts vom Betteln.Denn sie werden nur ausgenutzt.Ich komme aus Hamburg,und hier ist alle 100 meter in der City jemand am Schnorren,der ein Kind auf dem Arn hat.Und die die nichts erbetteln verkaufen dann meißt unechten Schmuck.Ciao Monky
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Indy72Indy72
Es ist schwer einzuschätzen, inwieweit deine Vermutungen stimmen. Fakt ist, dass es durchaus professionell organisierte Bettlerbanden gibt, die hierher kommen, um Geld zu erbetteln, dass sie wiederum ihren Chefs abliefern müssen. Ob die dann irgendjemand verdrängt haben - keine ahnung. Glücklicherweise habe ich in meiner Gegend keine Bettler beobachten können. Gestern aber, auf dem Regensburger Hauptbahnhof, wurde ich von einem jungen Mädel angequatscht, ob ich ihr etwa ein Stück Pizza spendieren wollte, weil sie Hunger hätte. Ich habe ihr eine Tomate angeboten, worauf sie schweigend wegging. Sie hatte ettliche andere Männer angequatscht, vonwegen sie wollte ein Stück Pizza vom Türken, allerdings wollte sie doch nur das Geld und nicht die Pizza selbst. Was sie sagte, sagte sie im durchaus korrekten Deutsch, aber sie verstand kaum etwas und konnte auch kaum etwas mehr sagen als ihre Standardphrasen. Ehrlich gesagt, ich gebe bettlern grundsätzlich kein Geld.
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huegelchenhuegelchen
Das sind keine Banden. Das sind Obdachlose. Die verkaufen die Obdachlosenzeitung.
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