Frage von manfred7778, 33

Auskünfte verlangt, können Antworten auf "Qatschfragen"verweigert werden?

Ein Sozialcenter sieht Kontoauszüge ein und "fällt über einen Betrag". Es geht um "minderwertiges Edelgas" Das kostet gesamt inclusiv Transport, Gefahrenzulage Euro 130,- Reiner Warenwert etwa Euro 30,- Nun schreibt die Sozialbude : "Gleichzeitig überweisen Sie Gas an Linde-Gas". Nööö, es wurde Geld überwiesen für "mindeswertige Edelgas". Geht das die Sozialbude was an ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von NoviosatioN, 17

Alternative a) bestehe auf dein Recht, schaffe dir den Ruf ein renitenter Sack zu sein und geniesse künftig die Schikanepalette der deutschen Behörde  ! Plan b) bleib sachlich, vergelte Gleiches  mit Gleichem ...  lach drüber und serviere ihnen eine Antwort die ihre Frage zwar zufrieden stellt allerdings deutlich aussagt für wie "intelligent" du sie hälst !  Ohne das sie dir anne Karren fahren können ! 

Ungefähr so... 2 Seiten völlig umständliche Erläuterung mit jeden Mengen an Anlagen was minderwertiges Gas ist... irgendwo dazwischen die Antwort auf ihre Frage ! Danach fragen sie dich nie mehr so einen Schwachsinn ! 

Mann nennt das die Diplomatie suggestiver Manipulation ! Oder in Kurzform : schickste Sch... bekommste Sch... !

Antwort
von GerdausBerlin, 8

Du musst nur Tatsachen angeben, die für deine Leistung erheblich sind, schreibt SGB I §§ 60 ff.: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb\_1/BJNR030150975.html#BJNR030150975BJNG001...

Wenn es aber zu Unklarheiten kommt und du schweigst,  "und wird hierdurch die Aufklärung des Sachverhalts erheblich erschwert, kann der Leistungsträger ohne weitere Ermittlungen die Leistung bis zur Nachholung der Mitwirkung ganz oder teilweise versagen oder entziehen", schreibt § 66 Folgen fehlender Mitwirkung.

Dann kannst du klagen und kucken, ob das Sozialgericht deine Konto-Bewegungen für erklärungsbedürftig hält oder nicht!

Oder du erklärst sie sofort deinem Jobcenter - das geht schneller und ist erheblich risiko-ärmer. Siehe dazu § 67 Nachholung der Mitwirkung:

"Wird die Mitwirkung nachgeholt und liegen die Leistungsvoraussetzungen vor, kann der Leistungsträger Sozialleistungen, die er nach § 66 versagt oder entzogen hat, nachträglich ganz oder teilweise erbringen."

Gruß aus Berlin, Gerd

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten