Ist eine Auseinandersetzung des Rest Erbe noch möglich ?

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4 Antworten

Grundsatz: Bei Streitereien im Erbfall ist das immer zum Nachteil aller. Deswegen auch mal Zusammenreißen und gemeinsam Lösungen finden.

Aufhebung der Gemeinschaft. Les mal da:

https://teilungsversteigerung.eu/

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Kommentar von jueneu60
14.01.2016, 06:16

Danke für die Antwort ! Es haben mehrere Treffen ohne Einigung stattgefunden. Die Nachteile für meine Frau und mich werden von den Miterben nicht gesehen, da diese bereits vor dem Erbfall erheblich profitiert haben.

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Ja, die Möglichkeit gibt es. Den Verwalter der Erbengemeinschaft per Einschreiben auffordern zu einem bestimmten Stichtag, Datum, eine Aufstellung des gesamten Nachlasses zu erbringen, es müssen auch die Einnahmen und Ausgaben genau aufgelistet sein sowie der Immobilien Wert und das Anlagekapital, wo angelegt zu welchen Kondizionen, usw.. Mit Fristsetzung. Dann selber nachrechnen ob alles O.K., dann wieder per Einschreiben einen Auszahlungsantrag stellen. Sollte die Erbengemeinschaft dem nicht zustimmen, Antrag beim Nachlassgericht stellen.

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Eine Möglichkeit ist eine Aufhebung der Erbengemeinschaft auf Antrag durch Gerichtsbeschluss. Die Immobilie wird dann zwangsversteigert und der Verkaufserlös wird an die Miteigentümer anteilig ausbezahlt. Wie das mit dem anderen Vermögen (Wertpapiere etc.) funktioniert, weiß ich leider nicht.

Was ich aber weiß, ist, dass bei einer solchen Regelung alle Miteigentümer draufzahlen. Die einzigen, die daran verdienen, sind die Rechtsanwälte, Gutachter, Gerichte und Notare. Und diejenigen, die das Erbe zu einem Schnäppchenpreis ersteigern.

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Wertpapiere können geteilt werden und jeder bekommt seinen Anteil. 

Die Erträge scheinen ja als Rücklage da zu sein. Die restlichen Erben müssen diese Erträge ja auch versteuern. Da sind alle Erben gleich. 

Die Immobilie kann zwangsversteigert werden. Der noch bestehende Kredit wird vom Erlös bezahlt und der Rest dann aufgeteilt. 

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Kommentar von jueneu60
14.01.2016, 19:24

Mit der Bildung unnötiger Rücklagen und der Bestreitung von Kosten aus der Erbmasse werden Werte, die der Erbschaftssteuer unterliegen nicht ausgeschüttet und Einnahmen aus der Immobilie werden künstlich hoch gehalten und sind zusätzlich mit der Einkommenssteuer zu versteuern.  Dieser in 2013 und 2014 ärgerlicherweise bereits durchgeführten Vorgehensweise haben wir widersprochen.

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