Frage von littlebiscuit, 13

Ausbleiben der Regel durch krasse Diät und Krankheit?

Ich bin für meine Freundin unterwegs^-^ Und zwar ist die Sache, dass sie sich um Gewicht zu verlieren auf eine Low Carb Diät gesetzt hat und so auch erfolgreich 7 Kilo oder so abgenommen hat, jedoch hat sie diese Diät so weit getrieben, dass sie Wochenlang täglich meistens nur 600 Kilo Kalorien zu sich genommen hat, obwohl ihr Grundsatz schon bei 1.400 liegt, dann war so ne Woche lang echt krank und jetzt ist ihre Regel seid 2 Wochen überfällig, GV hatte sie nicht und sie hat mich gefragt,ob es an ihrer Diät/ Krankheit liegen könnte und da ich mir nicht sicher bin wollte ich ihre Frage einmal weitergeben^-^

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von TechnologKing68, 13

Magersucht und übertriebene Diäten können nicht nur die Periode ausfallen lassen, sie können auf Dauer sogar unfruchtbar machen.

Kommentar von littlebiscuit ,

Ok dann gebe ich ihr das mal weiter, danke dir:)

Ich habe es geschafft sie darauf aufmerksam zu machen, dass das was sie macht nicht mehr gesund ist und langsam isst sie wieder normaler, aber bald wird sie auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen:)

Kommentar von littlebiscuit ,

Ist jetzt nur die Frage, sie ist 17, ist sie dann jetzt schon unfruchtbar? Das ist nämlich ihre größte Angst^^

Kommentar von TechnologKing68 ,

Kommt darauf an, wie lange sie den Mist schon macht. Wenn es weniger als ein Jahr ist, unwahrscheinlich.

Kommentar von littlebiscuit ,

Sie hat es 3 Monate durchgezogen also deutlich unter einem Jahr:)

Sie hat sich heute auch einen Termin bei einer Beratungsstelle geben lassen und ich werde sie auch begleiten:)

Kommentar von TechnologKing68 ,

Ja, wird noch nicht viel passiert sein...

Antwort
von Spielwiesen, 7

Hallo, hier kommt mal ein Langzeit-Resultat von so einer 'Selbststudie'
Wenn man in den Zwanzigern ist, macht man schon mal sowas, weil man nicht ahnt, was später kommt.
:

Ich habe es in meinen jüngeren Jahren mal geschafft, ganz viel abzunehmen, indem ich ein dreiviertel Jahr lang die Atkins-Diät durchgezogen habe. Das bedeutet: überwiegend protein-(eiweiß)haltige Lebensmittel zu mir zu nehmen (tierische natürlich, von pflanzlichem Eiweiß hatte ich damals noch keinen blassen Schimmer), auch Fett war da kein Problem - aber bloß keine Kohlehydrate, nicht mal  Obst. An Salat und Gemüse gabs auch kaum etwas

Ziel war, dass auf einem Harn-Teststreifen die Farbe erreicht wurde, die anzeigte, dass Keton-Körper ausgeschieden wurden und damit die höchste Abnehmgeschwindigkeit erreicht war. Also Abnehmen quasi mit analoger Funktionsanzeige. Ich bekam ein nettes Figürchen - insofern alles paletti.

Dann kamen immer häufiger Herzrhythmusstörungen - und einmal wollte man, als ich wieder Blut spenden wollte, mein Blut nicht mehr haben. Es war der Schock für mich, irgendwie erinnere ich mich, dass von Magnesiummangel die Rede war. Danach habe ich mit dieser Diät schnellstens aufgehört. Sie war zu einseitig.

Das Gute, was ich aus heutiger Sicht damals gelernt habe, war, von nun an darauf zu schauen, was eigentlich im Menschen wirklich passiert: es ist das Input, das das Output steuert. so einfach ist das. 

Wenn man also dem Körper die Stoffe, die er WIRKLICH braucht, nicht gibt, kann er seine Leistung, die WIR wirklich brauchen, nicht erbringen. Und er wird krank - was ja eigentlich ein Signal für uns ist, zu schauen, wo etwas 'hängt'.
Und wenn man vergleicht, was man ihm in der letzten Zeit (ca. 3-4 Monate) so 'zugefügt' hat, und die Inhaltsstoffe dieser Nahrung mit Verstand anschaut, wird einem oft schon klar, was da los ist. Ich finde es toll, dass die natürliche Toleranz dann noch so groß ist, diese Fehler selbst zu korrigieren - aber dazu musste ich tiefer in Ernährungswissen einsteigen und habe es geschafft.
Dazu gehörte dann auch, um Restsymptome der Eiweißdiät in den Griff zu bekommen (Akne mit Mitte dreißig), die Umstellung auf vegetarisches Essen, die mir riesigen Kraftzuwachs beschwert hat und genau richtig für mich war.

Diese Phase ging ca. 25 Jahre lang - aber dann habe ich gemerkt, dass mein Körper mal wieder Lust auf gutes Fleisch bekam (Huhn, Lamm, 2 x im Jahr auch mal ein Rindersteak - aber immer Bio, weil da das Futter keine Glyphosatrese aus importierem Futtermais- und -Soja enthält!). Ich musste aber immer auf ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen und Vitaminen achten - und hatte schon mit Anfang 50 eine Hüft-OP wegen Arthrose - vielleicht auch eine Folge der Atkins-Diät vor nun 35 Jahren).

Seither habe ich einen verlässlichen Berater durch die Informationen des Zentrums der Gesundheit, das ja von vielen verpönt wird. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es dort für Menschen, die sich eigene Gedanken machen und schon Krankheits-Erfahrungen gesammelt haben, sehr tief gehende und differenzierte Informationen gibt, die Nicht-Betroffene, 'Normalos', Schulmedizin-Gläubige und Jüngere oft gar nicht schätzen können, eben weil sie das entsprechende Informationsbedürfnis (noch) gar nicht haben.

Wenn ich heute abnehmen wollen würde, hätte ich die Möglichkeit, über NATÜRLICHE HORMONE (!) kleine Korrekturen vorzunehmen, die den ganzen Unterschied machen! Das Buch 'Die natürliche Hormontherapie' von Annelie Scheuernstuhl und Anne Hild - mit Betonung auf NATÜRLICH! - kann ich da sehr empfehlen; es war eine Offenbarung für mich und zeigt Lösungswege jenseits der unmenschlichen synthetischen Hormone mit ihren fürchterlichen Auswirkungen auf, die die Schulmedizin bisher immer verordnet hat.

Gute Mediziner sehe ich (nur) als Ratgeber, weil ich meist meine Entscheidungen selber treffe, da ich mir das nötige Wissen immer selbst erarbeitet habe (das fällt mir nicht schwer, da meine Interessen in diese Richtung tendieren).
Es ist ja so: Ärzte befassen sich mit Krankheit und wie man sie mit Mitteln der Schulmedizin abstellen kann; die Ursachen spielen dabei oft keine große Rolle.
Ich befasse mich mit Gesundheit und versuche, den Körper zu stärken,
damit er mit allem selbst fertig wird. Es ist mein Weg. Jeder ist frei
in seiner Entscheidung.

Das in der westlichen Schulmedizin angewandte Prinzip (Auspuff qualmt, Korken rein = er qualmt nicht mehr) würde niemand mit Verstand auch nur bei seinem Auto anwenden - aber beim Menschen soll das Erfolg haben? Allein schon Begriffe wie ANTIbiotika, BetaBLOCKER, ENTWässerung zeigen, dass man dort gegen den Körper arbeitet.

Eine Radikaldiät würde ich heute auf keinen Fall mehr machen und wünsche jedem, der es versuchen möchte, dass er qualifizierten Rat annimmt, bevor es zu spät ist und dadurch eine irreversible Schädigung seines Körpers eintritt. Es ist so ein Wunderwerk!

Ich hoffe, mein Bericht hilft Dir und Deiner Freundin zu einer guten Entscheidung - und dass es noch nicht zu spät ist.

Kommentar von Spielwiesen ,

Nachtrag: ich habe übrigens keine Kinder (bekommen können? Keine Ahnung, aber das fällt mir JETZT beim Lesen der anderen Beitrge und Kommentare in diesem Zusammenhang selbst erst auf)

Kommentar von Spielwiesen ,

Es muss natürlich heißen 'die mir riesigen Kraftzuwachs BESCHERT hat' und nicht 'beschwert' - sorry. Ich habe übrigens damals mit Mitte 30 noch ein Studium begonnen und es in Rekordzeit durchgezogen - und noch nebenbei einen Studentenjob gehabt. Das wäre mit anderer Ernährung nie, NIE gegangen.

Antwort
von grubenschmalz, 6

Magersüchtige, was hier offensichtlich der Fall ist, haben häufig eine ausbleibende Periode

Kommentar von littlebiscuit ,

Okay ich danke dir:)

Langsam sieht sie auch ein, dass sie Hilfe braucht und auch mehr essen muss:)

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