Ein Freund unserer Familie hat eine kleine Enkeltochter bekommen. Um ihr eine sichere und erfolgreiche schaffen zu können, denkt er darüber nach, eine Ausbildungsversicheurng abzuschließen. Was ist davon zu halten?

Das kommt darauf an, welche Art von Versicherung sich dahinter verbirgt und welches Bedürfnis befriedigt werden soll. Mögliche Anlageformen könnten sein: Kapitallebensversicherung, Fondgebundene Lebensversicherung (Aktien/Renten/Immobilien), Bausparvertrag. Sicherlich wäre darauf zu achten, was geschieht, wenn der Zahlende berufsunfähig wird oder verstirbt.

ich würde das nicht machen, das würde ich anders anlegen
Ja, vor allem in Zertifikate, ABSFonds usw. g
Wie Maximus schon gesagt hat muss man verschiedene Formen prüfen und den Bedürfnissen entsprechende Angebote suchen. Nur weil Ausbildungsversicherung drauf steht muss das noch lange nicht geeignet sein.
Eigentlich ist davon so gut wie nichts zu halten. Die Eltern der Enkeltochter (also der Sohn oder die Tochter des Freundes Eurer Familie ...) könnten besser mal über eine Risiko-Lebensversicherung nachdenken, insofern noch nicht vorhanden. Und wenn sie Geld für die Kleine ansparen wollen, für die spätere Ausbildung/Studium/Wohnung/Auto etc..., dann kann man mit einem extra fürs Kind eingerichteten Tagesgeldkonto anfangen. Und da kann dann jeder was drauf einzahlen, der will. Auch Oma, Opa, Bekannte usw... Das ist unterm Strich günstiger, weil flexibler.
Also so pauschal würde ich das wirklich nicht sehen. Wir haben jetzt gerade einmal ganz ansehnliche Tagesgeldzinsen. NOch vor gar nicht so langer Zeit deckten diese nicht einmal die Inflation. Im Schnitt über 10-15 Jahre ist die Verzinsung ziemlich dürftig. Man sollte schon objektiv an die Sache rangehen und Vor-/Nachteile verschiedener Varianten vergleichen.
Ja natürlich, dass sollen die Eltern selbst entscheiden, ob ihnen die Flexibilität lieber ist...