Ich fand es sehr befremdlich, als mir eine Bekannte erzählte, dass sich ihr Sohn bei Bewerbungsgesprächen um eine Ausbildungsstelle gleich nach dem "Verdienst" erkundigte u. sich beschwerte "die würden so wenig bezahlen" und das er nach einer höheren Ausbildungsvergütung gefragt hätte. Und sie war auch der Meinung, dass man so etwas verhandeln könne. Ich dagegen bin der Meinung, dass die Jugendlichen heutzutage froh sein können, überhaupt eine Ausbildungsstelle zu bekommen u. die Vergütung eher zweitrangig ist. Zumindest hätten sich mene beiden großen Söhne nicht getraut, beim Vorstellungsgespräch danach zufragen. Sie haben erst bei Unterzeichnung des Lehrvertrages gesehen, was sie verdienen. Und sind Ausbildungsvergütungen nicht sowieso in allen Branchen tariflich geregelt?
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switchy66switchy66
Das ist wirklich sehr seltsam!:-) Normalerweise ist tariflich festgelegt. Wieviel man in jedem Lehrjahr bekommt.
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lenzing42lenzing42
Die tariflichen Vergütungssätze sind für tarifgebundene Betriebe verbindliche Mindestbeträge,die nicht unterschritten werden dürfen,wohl aber nach oben veränderbar sind.
. Nicht tarifgebundene Ausbildungsbetriebe orientieren sich häufig an den tariflichen Mindestsätzen,dürfen sie aber nach derzeitiger Rechtsprechung um bis zu 20 % unterschreiten.
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1Antwort von
RBMannheimRBMannheim
Ausbildungsvergütungen sind tariflich festgelegt und nicht frei verhandelbar!
Den jungen Leuten sollte bewußt gemacht werden, dass Auszubildende zum Lernen in einem Betrieb sind und in dieser Lehrzeit eigentlich unproduktiv sind und eher ein Kostenfaktor! Auch wenn Azubis teilweise "mitarbeiten" können, übersteigen die Kosten i.d.R. den Nutzen für die Firma. Der kommt erst später nach der Ausbildung, wenn man selbst hochgezogenes Fachpersonal hat. Dann verdient man ja aber auch mehr!Kommentar von
kiramariekiramarie DH. Sehe ich ganz genauso. Dem kann ist nichts mehr hinzuzufügen.
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kiramariekiramarie uups,ein kann zuviel...sorry
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BlacksugaBlacksuga
Tariflich geregelt sind die bestimmt, aber daran hält sich so gut wie niemand. In den Lehrjahren hat noch so gut wie keiner Ordentlich Geld gemacht, darum nennt sich das AUSbildung, man kann das nicht verhandeln. Zumal ein Jugendlicher froh sein kann wenn er ne Ausbildung bekommt. Der nächste wartet schon auf die stelle.
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kiramariekiramarie Finde ich auch. Fand das ganze Auftreten schon großkotzig u. sooo wenig war der Verdienst auch nicht.Ausserdem ist ein Auszubildender ja auch meistens die 1.beiden Jahre noch garnicht voll einsetzbar.
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nero070nero070
Ausbildungsvergütungen werden tariflich geregelt. Verhandeln ist da nicht möglich.
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kiramariekiramarie Sehe ich genauso.
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alphonsoalphonso Diese Aussage ist definitiv falsch!
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nero070nero070 Auch wenn Du hier behauptest irgendwo Chef zu sein, ist es doch sicherlich nicht falsch, dass Ausbildungsvergütungen im Bereich der gewerkschaftlich organisierten Berufe in den Tarifverträgen festgeschrieben sind.
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MikeMoltoMikeMolto
Sie sind bestimmt geregelt. Denoch kann man die Frage der Entlohnung schon bei den Vorstellungsgeprächen stellen, wenn es nicht sowieso vom Arbeitgeber angesprochen wird. Es kommt natürlich darauf an, wie diese Frage gestellt wird.
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NicoDeluxeNicoDeluxe
nee... verhandeln sicher nich...wenn er nich zufrieden is nehmen se nen anderen...fragen wieviel hingegen ist ein berechtigte frage die beantwortet werden muss...die man sogar immer fragen sollte...ist er tariflich GEREGELT oder in ANLEHNUNG AN DEN TARIF....grüße
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CelijaCelija
Die Ausbildungsvergütungen sind in den Tarifen festgelegt. Diese kann man auch im Net finden. Seine Chance auf den Ausbildungsplatz hat sich der Sohn deiner Bekannten durch diese frage wohl verspielt.
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donniedonutdonniedonut
Sie haben erst bei Unterzeichnung des Lehrvertrages gesehen, was sie verdienen
wie weltfremd ist das denn? ich geh doch auch nicht in den Laden und lass mich an der Kasse vom Preis überraschen.Wenn es ein kleiner bBetrieb ist, der weniger Azubis hat, und händeringend was sucht, kann man vielleicht was verhandeln. Aber sonst kaum.
Und DH für den Sohn, dass er die Chuzpe hat, nach mehr zu fragen.Kommentar von
kiramariekiramarie Meinen Söhnen war wichtig, eine Lehrstelle in ihrem Wunschberuf zu bekommen, sie hätten das nie vom Verdienst abhängig gemacht.Sich einen Beruf, den sie 40 oder 50 Jahre lang evtl. ausüben müssen, nur nach dem höchstmöglichen Verdienst auszusuchen, wäre ihnen nicht in den Sinn gekommen.
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donniedonutdonniedonut So ändern sich die Zeiten. Irgendwas haben unsere Eltern wohl falsch gemacht in der Erziehung.
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alphonsoalphonso
Nein, sie sind nicht überall geregelt. Ich als Chef finde es nicht verwerflich, wenn jemand nach der Vergütung fragt - im Gegenteil! Ich will ja dass mein Azubi später mal unternehmerisch denkt und da ist es auch immer erforderlich nach dem Preis zu fragen und ggf. zu verhandeln.
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kiramariekiramarie Geb ich dir schon recht, denke, es kommt da auf den Beruf, den man lernen möchte auch an.Das man nach dem Verdienst fragt, finde ich auch nicht verwerflich-aber gleich als 1.danach zufragen u. zu meckern, nach dem Motto-ist mir zuwenig-find ich schon komisch.
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alphonsoalphonso jepp - meckern gehört sich nicht! Es kommt auf die Situation und natürlich den Ton an und wie gut die eigene Verhandlungsposition ist. Wenn man weiß, dass man gut ist, kann man sich mehr rausnehmen.
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nero070nero070 Ein angehender Azubi kann aber noch nicht wissen ob der gut ist. Der hat ja noch nichts gelernt.
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docbdedocbde
Tariflich geregelt sind die nur, wenn der Ausbildungsbetrieb (und formal gesehen auch dein Sohn als Gewerkschaftsmitglied!) tarifgebunden ist!
Sonst kann man darüber verhandeln, bzw das frei vereinbaren.
Der Meinung bin ich auch.