Frage von jadejv0804, 25

Ausbildungsstelle welches zeugnis vorzeigen?

Hallo. Ich mache zurzeit mein abitur. Das abi zeugnis wird allerdings ausschließlich 4en beinhalten. Wenn ich mich allerdings für eine ausbildungsstelle bewerben möchte, für die eine mittlere reife ausreicht, kann ich dann auch die zeugnisse meines realschulabschlusses (hauptsächlich 2en u. 3en) vorzeigen ? Oder müssen es dann auch die abitur zeugnisse sein? Wenn zweiteres, dann habe ich ja kaum eine chance auf eine stelle.

Antwort
von ThomasAral, 24

Wenn du nicht studierst und nen noch höheren abschluss als abitur hinlegst (bachelor oder master z.B.) ... dann ist das Abiturzeugns das Zeugnis mit dem du dich dauernd bewerben musst. Ich kenne einen der hat mit lauter 4en freiwillig das Abitur nochmal gemacht um dann im nächsten Jahr ein besseres zu bekommen ... ja das geht.

Kommentar von ThomasAral ,

allerdings gibts da denke ich die regel dass du dir dann nicht aussuchen darfst welches .. sondern nur das 2te zählt ... deswegen machen das nur leute die sowieso fast nur 4en haben und mit mind. 90% Wahrscheinlichkeit im nächsten jahr besser sein werden --- wäre ja dumm wenn du vorher 3,2 hattest und danach 3,4 .. und die 3,4 zählt.

Expertenantwort
von judgehotfudge, Community-Experte für Ausbildung, 19

Hallo jadejv0804,

bei einer Bewerbung kommst Du nicht darum herum, das Zeugnis Deines höchsten Bildungsabschlusses beizufügen.

Ich empfehle Dir das, was ich jedem Schulabgänger mit unterdurchschnittlichen Noten rate, nämlich bei Bewerbungen den ersten Kontakt nach Möglichkeit persönlich oder zumindest telefonisch herzustellen. Wenn man keine guten Noten vorzuweisen hat, muss man eben auf anderem Wege überzeugen, z. B. durch persönliches Auftreten.

Nimm mit den in Frage kommenden Ausbildungsbetrieben persönlich Kontakt auf und bringe so in Erfahrung, ob dort überhaupt ausgebildet wird und ob es für Dich passen könnte. Falls Du dann noch eine schriftliche Bewerbung brauchst, solltest Du darauf große Sorgfalt verwenden (erste Arbeitsprobe!) und jemanden um Rat fragen, der sich damit auskennt.

Durch den persönlichen Zugang machst Du im Bewerbungsverfahren schon mal die ersten Punkte in Sachen Initiative und Kontaktfreudigkeit, und darüber hinaus hast Du dann einen ersten Kontakt, weißt, an wen Du schreiben musst, kannst Dich im Anschreiben darauf beziehen und bist dann für denjenigen schon nicht mehr total fremd. Und falls Du irgendwelche Fragen hast, die Du schon vor der schriftlichen Bewerbung klären möchtest, hast Du damit auch die Gelegenheit dazu.

Aber auch im negativen Fall, falls es also dort keine Ausbildungsmöglichkeit für Dich gibt oder Du kein Interesse mehr daran hast, nachdem Du dort warst, hättest Du einen Vorteil, und zwar könntest Du Dir Zeit und Kosten für die schriftliche Bewerbung sparen.

Falls Du eine schriftliche Bewerbung brauchst, stellst Du am besten erstmal Deinen Entwurf hier ein und fragst nach Verbesserungsmöglichkeiten. Erfahrungsgemäß gibt es immer noch was zu verbessern. Anregungen findest Du z. B. hier: karrierebibel.de/bewerbung-fuer-ausbildung/

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