Frage von Demonfighter, 25

Wie kann ich meinen Ausbildungsbetrieb ohne Risiko wechseln?

Ich werde in meiner Ausbildung zum Fachinforamatiker ANW von einem höher gestellten Kollegen schikaniert (2. Lehrjahr und bin 17J.),

er schlägt mich gelegentlich hart auf die Schulter, redet meine Klassenarbeitsergebnisse (2-4) schlecht, generell beleidigt er mich oft u.s.w. die Liste an Fehlverhalten ist endlos.. die Ausbildunga ansonsten ist sehr gut aber er macht sie mir zur Hölle.

er ist sehr wertvoll für das Unternehmen und quasi mit meinem Ausbilder gut befreundet außerdem ist unser Betrieb sehr klein und besitzt keinen Betriebsrat und ich bin auch in keiner Gewerkschaft.

Würde gern fließend den Betrieb wechseln ohne das mein jetziger davon Wind bekommt um mich weiterer Schikane zu entziehen, geht das irgendwie?

Meine Bedenken sind das wenn ich in die Bewerbung für den nächsten Betrieb schreibe wo ich jetzt meine Ausbildung mache das dann eventuell beim aktuellen Betrieb angerufen und nachgehakt wird..

Sehe keinen Ausweg als den Betrieb zu wechseln.

Ich frage mich mitlerweile ob es evetuell normal ist ein "Arsc****" in der Firma zu haben und ich es einfach so hinnehmen soll?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von judgehotfudge, Community-Experte für Ausbildung & Beruf, 13

Hallo Demonfighter und willkommen bei GF!

Trotz Deiner Skepsis empfehle ich Dir, zunächst das Vier-Augen-Gespräch mit Deinem Chef zu suchen. Wenn er merkt, wie ernst es Dir ist, wird er vielleicht doch mal mit dem Betreffenden sprechen.

Ansonsten wendest Du Dich am besten an die zuständige Kammer (IHK bzw. HWK). Dort laufen die Informationen über abgebrochene und gekündigte Ausbildungsverhältnisse zusammen. Vielleicht kannst Du dann Deine Ausbildung nahtlos in einem anderen Betrieb fortsetzen.

"Ohne Risiko" ist aber auch das nicht. Auch in dem neuen Betrieb wird es aller Wahrscheinlichkeit Kollegen geben, mit denen Du Dich gut verstehst, und solche, mit denen Du Dich nicht verstehst. Je früher Du eine Haltung dazu findest, desto besser.

Antwort
von LuxMayer, 23

Du kannst in der Bewerbung bitte, diese vertraulich zu behandeln. Außerdem musst du bedenken, dass du eine Kündigungsfrist hast. Also musst du fristgerecht kündigen und zu dem Zeitpunkt erfährt das dein Chef/Ausbilder etc.

Antwort
von Mumoffline, 25

Ganz ohne "wind"bekommen, geht sowas nicht. Meist fragen die neuen Arbeitgeber/Ausbilder bei deinem jetzigen Arbeitsgeber nach, auch um generell Auskunft über dich zu bekommen und außerdem musst du eine Kündigungszeit einhalten.

Wenn es dir in deinem Betrieb gefällt, wieso redest du unter 4 nicht mit deinem Chef? Dann kann er ja deinen Kollegen darauf ansprechen. Und falls du dann immer noch wechseln willst, dann brauchst du dir über eine eventuelle Nachfrage keine Sorgen machen.
Schon deinem Ausbilder gegenüber, wäre das fair, er soll ja auch wissen wo die Probleme in seinem Betrieb liegen

Kommentar von Demonfighter ,

Ich glaube kaum das er sein verhalten ändern wird.. wenn ich nun mit meinem Ausbilder rede und der schikanierende Kollege davon wind bekommt und mich noch heftiger schikaniert kann ich dann irgendwie die Arbeit in dem Betrieb aussetzen bis ich ne neue Stelle gefunden habe?

Antwort
von Strolchi2014, 23

Wenn du nicht möchtest, dass nachgehakt wird, schriebe in das Anschreiben, dass sie bitte deine Bewerbung vertraulich behandeln möchten.

Bedenke aber auch, dass du eine Kündigungsfrist einhalten musst.

Antwort
von Mumoffline, 12

Mobbing ist strafbar. Ich kann dir jetzt wirklich nur ans Herz legen, mit deinem Ausbilder zu reden, führe auch Buch darüber, wie du gemobbt wirst, das du das auch vorlegen kannst. Gibt es Zeugen, z.b. redet er über dich vor andere schlecht?  Setz dich zur Wehr, das ist die einzige Möglichkeit aus diesem Teufelskreis zu entkommen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community