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Ausbildung zur Versicherungsfachfrau / Konzept

Frage von Schneggele Schneggele

Hallo :) ich werde so wie es aussieht nach meiner Prüfung zur Bürokkauffrau (ich habe bereits in einem Vers.Unternehmen gearbeitet) meine Aus o. Weiterbildung zur Vers.fachfrau machen. Jetzt meinte mein neuer Chef, ich sollte mir ein Konzept für die Ausbildung überlegen, wie es zeitlich und finanziell geregelt werden soll, da die Ausbildung ja auch Geld kostet und ich auch Geld brauche für meinen Lebensunterhalt. Könnt ihr mir ein paar Tipps geben? Ich bin ratlos?! LG

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Antworten (2)

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    Antwort von Detlef32 Detlef32

    Also hier steht was über die Kosten http://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungsfachmann

    Ich denke der Knackpunkt sind nicht die Kosten - hier würde ich einfach dem Chef vorschlagen: Ich mache die Ausbidlung und Du bezahlst weil ich ja später für Dich arbeite. Sollte ich innerhalb der ersten 3 Jahre aus dem Betrieb warum auch immer aussteigen bezahle ich alle Kosten, bleibe ich länger zahle ich keine Kosten.

    So eine Vereinbarung hat folgende Vorteile: Der Betrieb gewinnt einen langjährigen gut ausgebildeten Mitarbeiter. Sollte das Beschäftigungsverhältnis nicht funktionieren hat der Betrieb kein Geld investiert.

    Und so ähnlich würde ich es für den Zeitaufwand sehen. Es haben beide was davon also sollte jeder die Hälfte des Zeitaufwandes tragen. 50% der reinen Ausbildungszeiten (Zeiten in der Schule) gibt der Betrieb bezahlt frei, 50% der Ausbildungszeiten gehen auf Deine Kappe. Du arbeitest ja sowie noch mal 100% am Wochenende um den Stoff zu erlernen. Also Dein Zeitaufwand ist deutlich höher. Aber die Ausbildung kann Dir niemand wegnehmen also kannst Du auch selber Zeit investieren.

    Also mit diesem Ergebnis würde ich an Deiner Stelle aus den Verhandlungen rausgehen wollen. Also musst Du natürlich anders in die Verhandlung reingehen.

    Z.B. Der Betrieb zahlt alles und nur wenn Du innerhalb eines Jahres aussteigst zahlst Du die Hälfte zurück und/oder der Betrieb stellt Dich für die gesamte Ausbildungszeit bezahlt frei (also alles was direkte Schule ist) und die Lernarbeit am Wochenende und Abends um das ganze auch zu verstehen usw. steuerst Du bei.

    Vielleicht bekommst Du ja ein besseres Ergebnis. Ideal wäre natürlich die Firma stellt Dich komplett frei und bezahlt die Ausbildung - basta.

    Es gibt natürlich noch eine weitere Variable. Was ist nach der Ausbidlung? Dann hast Du den Schein aber bist als Versicherungsfachfrau noch immer Anfänger und wirst nicht gleich die dicke Kohle verdienen. Also auch hier wäre ein Einarbeitungsplan mit Zuschüssen sinnvoll.

    Ich hoffe Du hast ein paar Anregungen bekommen. Und denke immer nicht Hoch- aber auch nicht Tiefstapeln. Die sind auch daran interessiert, dass Du erfolgreich abschneidest und dann erfolgreich arbeitest. Es macht also keinen Sinn 40 Stunden zu arbeiten, weitere 15 Stunden im Abendunterricht zu sitzen und dann noch weitere 20 Stunden zuhause zu lernen.

    Dann besser eine Vereinbarung die auf einen Halbtagsjob hinausläuft (bei Lohnausgleich) und nur die Zuhausezeit selber zu investieren. Mach Dir selber mal eine Nettoberechnung also nach Steuern und Sozialabgaben. Wenn Du z.B. 500 Euro weniger Brutto hast dann zahlt der Arbeitgeber ca. 600 Euro weniger (100 Euro gehen beim ihm für Krankenkasse, Rentenvers. usw. drauf). Für Dich bedeuten 500 Euro brutto weniger etwa 350 Euro weniger Netto weil Du auf die 500 Euro auch wieder Sozialabgaben und noch Steuern zahlen musst.

    Du kannst auch umgekehrt an die Aufgabenstellung herangehen:

    Ich brauche zum Leben, für die Fahrtkosten usw (als Beispiel) 1.200 Euro. Dann würde ich dem Chef sagen: Heh, ich brauche 1.500 Euro netto wie auch immer. Und kann dafür maximal 20 bis 30 Stunden pro Woche arbeiten und die Kosten für die Ausbildung musst Du mir auch vorstrecken. Und dann gibt es nur die Fragen zu klären: Wer bezahlt endgültig die Ausbildung und was passiert wenn Du ausgebildet bist und einen neuen netten Arbeitgeber findest der Dir viel bezahlt und Dein alter Arbeitgeber auf den Ausbildungskosten hängen bleibt. Oder der andere Fall wenn Du es nicht schaffst und keine Lust mehr hast.

    Sorry - ist jetzt super lang geworden - ich hoffe Du kannst damit was anfangen.

    Kommentar von Schneggele Schneggele

    gefällt mir

    wooow das war jetzt echt lang, aber ich denke ich verstehe :) Ich werde auf jeden fall was aus deiner überlegung mitnehmen. ich ahbe heute mal mit der bwv telefoniert und eine super nett dame hat gesagt, hey du bist noch jung, wenn du es schlau anstellst, bezahlt das arbeitsamt deine weiterbildung. dann müsste mir mein neuer chef nurnoch den lohn dazubeisteuern.. ich denke das wäre auf jeden fall eine entlastung und ich hätte nicht das problem mit der vertragsbindung.

    Morgen werde ich auf jeden fall mal mit ihm reden und mal bei arbeitsamt vorbeischaun!

    aber die idee mit dem überlegen wie viel geld ich brauche und/oder wie viele std ich aufbringen will, werde ich auf jeden fall mit einfließen lassen. Vielen Dank !

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    Antwort von VersBerater VersBerater

    Hallo, leider kann ich Deine Frage nicht ganz nachvollziehen. Wenn Du einen (neuen) Chef hast, dann stehst Du doch in einem Arbeitsverhältnis und bekommst dafür ein Gehalt. Damit müsstest Du die Ausbildung zur geprüften Versicherungsfachfrau locker bezahlen können, da dies kein Ausbildungsberuf wie die Ausbildung zur Bürokauffrau. Den geprüften Versicherungsfachmann/frau kannst Du nebenberuflich innerhalb kürzester Zeit durchlaufen. Die zuständige IHK wie auch das Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV) helfen Dir gerne mit weiteren Informationen aus, auch was die Kosten und Dauer betrifft.

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