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ausbildung zur soz. Pädagogin

Frage von sternchen210 sternchen210

Ich möchte eine Ausbildung zur Sozialpädagogin machen. Welche Schule muss ich da besuchen und was sind dann meine Aufgaben in diesem Beruf? LG

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Antworten (5)

  • 0
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von FAQsimile FAQsimile

    Hallo!

    Es fragt sich, auf welchem Level Du arbeiten möchtest: es ist eine geschütze Berufsbezeichnung, sobald der Begriff "Pädagoge / Pädagogin" auftaucht. "Sozialarbeiter" ist (noch) nicht rechtlich geschützt.

    Es ist ein Beruf, der sehr Vertrauens-bezogen arbeitet. Du bekommst:

    1. Oftmals Geld oder Wertsachen von "Klienten" und / oder Betreuten und Menschen mit Behnderung anvertraut.
    2. Manchmal werden Dir von diesen Menschen sehr persönliche Geheimnisse und tiefe Probleme anvertraut. Manchmal "beichten" sie Dir mögliche Straftaten der Vergangenheit, oder böse Zukunftspläne ("...den könnt ich prügeln...!). Du hast zumeist Schweigepflicht.
    3. Manche Betreute und Kinder haben nur Dich und kommen sehr nah und "kuscheln" oder wollen prügeln, aus Frust. Hier mußt Du Beruf und Empfindungen lenken und beherrschen.

    Man kann, im Gegesatz zum Tischler oder Gärtner, durch Vorstrafen oder spätere Strafen auch die Berechtigung verlieren, den Beruf weiter auszuüben.

    Man braucht ein Führungszeugnis, die Behörden ziehen aber ein "Erweitertes Führungszeugnis", wie bei Airport-Mitarbeitern, an Dir vorbei, das auch Jugendstrafen oder abgegoltene Strafen enthält.

    Grade:

    1. Sozial-Pädagogin im Sinne von "Erzieherin". Circa 3-3,5 Jahre Lehrzeit, zumeist an kirchlichen (endet beim Studium als Diakon, der heiraten darf) oder nicht-kirchlichen Fachschulen. Staatlich anerkannte Ausbildung mit Theorie- und Praxis-Teilen. Vorpraktikum ist dringend gewünscht, manchmal Pflicht.
    2. Sozial-Pädagogin mit Diplom.

    Fehlt der Zusatz "FH", so ist nach dem Recht zur Führug vun Titeln von einem Uni-Abschluß auszugehen.

    Du kannst also an einer FH oder Uni studieren. Moderner Weise gibt es Bachelor (B.A.) und Master(M.A.). Ob Du gleich enien Master-Studiengang belegen kannst, hängt von der Uni ab und ob Du Dich mit Bestnoten bewirbst.

    Bewerben können sich Abiturienten, Fachabiturienten (nichttecnisch), Erzieherinnnen und ähnliche Berufe (Krankenpflege) mit Berufserfahrung und Immaturen-Prüfung - das ist wie eien theoretisch-praktische Abfrage mit Fall-Simulationen, wie ein Assessment-Center von Betrieben.

    Der Studiengang hat eine Regelstudienzeit von circa 6 Semestern, die oft hälftig in Grund- und Hauptstudium aufgeteilt werden. Das Grundstudium endet mit der Vor-Diplom-Prüfung, wo geschaut wird, ob jemand fit fürs weitere Studieren ist.

    Vor- im und nach dem Studium gibt es Praktika, die immer länger werden und immer fachbezogener. Ohne sie gibt es zumeist kein Diplom.

    Nochmals: Wird kurz vor Überreichung des Diploms / Abschlusses eine Straftat festgestellt (komischerweise eher Diebstahl, Wildern und Vertrauensbruch, als Gewalt), so kann bei aller Leistung im Studium / Ausbildung die Berechtigung zur Ausübung des Berufs kosten.

    Meistens - Regelungen bitte immer vor Ort erfragen - macht man 1/2 Jahr Vorpraktikum in Kindergärten oder Behinderten-Einrichtungen und psychatrischen Einrichtungen (bescheinigen lassen). Da Du oft nichts kriegst, bist Du aber, wie in der Schule, versichert.

    Frage nach, ob Du wenigstens freies Essen, ein Job-Ticket und Dienstwäsche bekommst. Es kann sein, daß Kleidung beim "Kabbeln" und Spielen kaputt geht.

    Es gibt oft Vergünstigungen bei anderen Versicherungen, weil es Berufe mit besonderem Vertrauen sind und man "Vorbild-Funktion" erwartet.

    Da es zumeist Kirchen und öffentlicher Dienst sind, kann der künftige Arbeitgeber später Zusatz-Renten zahlen und günstigerer Krankenversicherungen aushandeln, obwohl das Verletzungsrisiko mit bestimmten Betreuten recht hoch sein kann.

    Oftmals ist der Beruf in 5-6 wesentliche Bereiche eingeteilt, die zumeist alle belegt werden müssen und geprüft werden. Einige Bereiche kann man - auch später, nicht abwählen (*):

    1. Fachbereich Recht: BGB, StGB, Verwaltungsrecht und Sozialrecht SGB (*).
    2. Facbereich Psychologie: Entwicklungs-Psychologie, Gerichtliche ~, Mobbing etc. (*).
    3. Fachbereich Sozialwesen: Geschichte und Hintergründe (Pestalozzi, Walddorf-Schulen, Montessori, Gesellschaftliche Umbrüche,...)
    4. Fachbereich Sozialmedizin (Behinderung und deren Ursachen, Mobbing-Folgen, Rehabilitation, etc.),
    5. Kunst und Musik, auch in Verbindung mit Drucken, Musik zur Heilung und Diagnose und Reha,
    6. Wirtschaftsplanung und Etat.

    Je mehr es sich der Uni nähert, desto mehr hat Du mit Zahlen, Statistiken und Budgets zu rechnen. Der persönliche Kontakt tritt oft zurück.

    Als Erzieherin betreust Du zwischen 1-30 Leuten, wie in der Schule in der Klasse, als Diplom-Sozialpädagogin hast Du zwar Klassen, aber es sind dann circa 30-120 Leute. Die Zahlen variieren.

    Wenn Du etwa 4-6 Semester an einer deutschen Uni studiert hast, so darfst Du als Pädagoge tätig sein, auch ohne Diplom, obwohl Du von Pädagogik keine Ahnung haben mußt...

    Alles Gute und viel Erfolg, LG!

  • 2
    Antwort von SGD SGD

    Hallo sternchen210,

    um als Sozialpädagogin arbeiten zu können, ist ein Sozialpädagogik-Studium erforderlich.

    Details zu diesem Beruf finden Sie unter http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=5866...

    Viele Grüße

    Evelyn Tarabekos vom SGD-Kundenservice

  • 1
    RatgeberHelden Antwort von Rheinflip Rheinflip

    Du braquchst ein Abi oder Fachabi im Sozialwesen und musst dan Sozialarbeit/Sozialpädagogik studieren. Die Arbeitsfelder sind vielfältig, von der Beratung über Jugendarbeit bis hin zum Jobcenter findest du Jobs.

  • 1
    Antwort von Agnes10 Agnes10

    Das Berufsfeld kannst du googlen. Ansonsten brauchst du ein Fachabi in Gesund- und Sozialwesen, dann kannst du es z. B. in Holland supi studieren.

  • 0
    Antwort von Kristall08 Kristall08

    Ausbildung und Schule ist nicht. Da ist ein Studium notwendig.

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