Frage von Claudi0507, 42

Ausbildung zur Europasekretärin in Würzburg, Reutlingen, Freiburg, München oder woanders?

Hallo zusammen,

ich habe letztes Jahr meine Fachhochschulreife abgeschlossen und mache jetzt gerade einen Bundesfreiwilligendienst, danach würde ich total gerne eine Ausbildung zur Europasekretärin oder eine ähnliche Fremdsprachenausbildung machen. Ich habe nur keine Ahnung, welche Schule wirklich gut ist (wenn die Ausbildung überhaupt im Endeffekt wirklich sinnvoll ist). Anfangs war ich total begeistert vom Europa-Institut in Reutlingen, habe aber leider ziemlich viele negative Rezensionen gelesen und bin daher etwas abgeschreckt. Reutlingen ist ja auch nochmal teurer als die meisten anderen Schulen (auch wenn ich das hinnehmen würde, wenn es sich denn im Endeffekt lohnen würde).

Jetzt meine Frage an euch: Kennt jemand von euch die Schulen in München, Würzburg, Freiburg oder auch Reutlingen? Oder hat jemand von euch die Ausbildung in einer anderen Schule gemachtk, mit der er total zufrieden war? An alle, die die Ausbildung gemacht haben: Bereut ihr es oder war es eine gute Entscheidung und seid ihr zufrieden mit dem was ihr jetzt gerade macht? In welchen Bereichen arbeitet ihr?

Sorry wegen den vielen Fragen, aber mir ist das echt wichtig. Dadurch, dass die Schulen im Endeffekt Geld an jedem Azubi verdienen und nicht wirklich etwas zu verlieren haben, werben die ja immer mehr als dass sie einen wirklich ehrlich beraten, deshalb find ich die Mitarbeiter der Schulen immer nicht so vertrauenswürdig als Ansprechpartner - die müssen im Endeffekt ja auch nur unternehmerisch denken.

Ich freue mich über jede Antwort! Danke schon mal im Voraus!

Liebe Grüße Claudi

Antwort
von Panna, 30

Ich würde nicht empfehlen, "Sekretärin" zu lernen, dieser Beruf stirbt gerade aus. Viele Firmen (meine z.B.) gehen inzwischen dazu über, die Sekretariate abzubauen und nur noch Assistenten einzustellen, die über ein Betriebswirtschaftsstudium oder eine vergleichbare Ausbildung verfügen.

Aufgrund des digitalen Zeitalters werden kaum noch Briefe geschrieben, Korrespondenz wird per Mail erledigt und Reisen werden im Internet gebucht. Auch Terminkalender werden selbst gemanagt. Wenn du etwas mit Sprachen machen möchtest, dann eher auf der Übersetzer- oder Dolmetscherschiene.

Vielleicht kommt für dich auch ein BWL-Studium infrage, damit kommst du überall unter. Viel Glück!

Kommentar von Claudi0507 ,

Danke Panna! Traurig, dann weiß ich doch wieder nicht was ich werden will, ist mir aber lieber als so viel Geld für eine Ausbildung auszugeben und danach nichts damit anfangen zu können. Ich hab Angst, dass ich für ein Studium nicht gut genug bin und mir das zu viel BWL ist und zu wenig Sprachen... Werde aber nochmal darüber nachdenken. Vielen Dank!

Kommentar von enrigio ,

Wähle doch ein fremdsprachlich geprägtes BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing. Damit bist du gut gerüstet für verschiedene internationale Tätigkeiten und der BWL-Anteil liegt in diesen Studienzweigen meist etwas geringer. Möglich wären hierbei bspw. International Business & (modern) Languages oder International Business and Management Studies. Nicht gleich aufgeben - erst ausprobieren :) 

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