Leide seit ca. 4 Jahren an Depressionen und Selbstverletzendem Verhalten. Was wird der Ausbildungsbetrieb sagen, wenn auf meinem Lebenslauf steht, dass ich ungefähr 1/2 Jahr in meinem Leben krank geschrieben bin/ war. Wird man unter diesen Vorraussetzungen trotzdem genommen ?
Ausbildung zur Ergotherapeutin trotz psychischer Probleme ?
Antworten (11)
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phoenix69xphoenix69x
Diese Frage kann dir hier niemand beantworten. Es wird Chefs geben, die dem kein Gewicht bemessen und natürlich andere die dir eine Absage erteilen werden (wobei es hier auch andere Gründe geben kann)!!!! Einfach bewerben und du wirst sehen!!!
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Matti2Matti2
für ALLE therapeutischen Berufe sollte man eine gute auch PSYCHISCHE Stabilität haben , hast du die nicht, wirds dich und deine Patienten eines Tages hart treffen.
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DollyPondDollyPond
wenn du denkst du schaffst das, das mach das auf jeden fall. ergotherapeut ist ein toller beruf, der dir viel geben wird und sicher auch gut für dein psyche ist.
deinen arbeitgeber geht es nichts an, warum du krank geschrieben warst. denk dir einfach irgendwas aus oder sag, "gesundheitliche probleme" und, dass du nicht ins detail gehen möchtest.
deine depression ist deine sache und eine ausbildung, die dir freude macht und in der du dich einbringen kannst, wird dir sehr viel kraft geben und deine lebensfreude steigern.
viel erfolg und viel glück in deinem neuen beruf! :o)
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seatleon2010seatleon2010 jemand der psychische probleme hat kann auf keinen fall andere menschen therapieren, das funktioniert nciht
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DollyPondDollyPond ergotherapeuten sind keine psychotherapeuten. das kann sehr gut funktionieren.
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seatleon2010seatleon2010 mein freund macht eine ergo ausbildung, diese hat HOHE psychotherapeutische anteile, das geht nur wenn man selber fit ist!!!
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KukdieheuKukdieheu du musst zwar selber fit für die Ausbildung fit sein, aber in unsere Klasse waren viele die Depresion hatten und mit mir waren es zwei die die Ausbildung eine zeit lang unterbrochen haben. Die eine für nen halbes Jahr und ich für nen Jahr und wir sind jetz beide Ergotherapeutinnen.
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emseremser
Überlege dir vor allem gut, ob Ergotherapeut der richtige Beruf für dich sein wird! Da du selbst mit deiner Psyche Probleme hast, könnte es für dich unsagbar schwer werden, wenn du mit Menschen zusammen arbeitest, die krank, behindert und motorisch eingeschränkt sind. Es ist ein sehr schöner Beruf, aber er kann auch sehr belastend sein. Wichtig ist, dass du stark genug bist, mit all diesem Leid, dass auf dich treffen kann, umzugehen, ohne selbst wieder in Depressionen und selbstverletzendes Verhalten zu fallen! Dass du ein halbes Jahr krank warst, sehe ich nicht als Probelm, denn die diagnose steht ja nicht daneben im Lebenslauf! Alles Gute für dich!
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HektorPedoHektorPedo Muss ich zustimmen - ich kenne Stories von ergotherapeutischen Fällen, bei denen man echt zäh und stabil sein muss, um sich gegenüber fremden Schicksalen abgrenzen zu können. Auffällig ist, dass viele (ehemals) Leidende in helfende Berufe wollen. Das ist erstmal sehr löblich und nachvollziehbar. Auch ist kein Gesunder vor seelischen Erkrankungen in helfenden Berufen geschützt.
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tiniminitinimini Aber so sieht man ,das es nicht nur einem selber schlecht geht, sondern auch anderen. Vielleicht kommt man so besser aus den Depressionen raus.
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emseremser Dafür würde ich aber eher eine Selbsthilfegruppe empfehlen und keinen Beruf, der einem den Lebensunterhalt sichern soll! In erster Linie ist man als Therapeut, egal welcher Art, die Stütze für den Patienten. Der Patient "saugt" einen aus, beansprucht den Therapeuten, lädt sein Leid und seinen Kummer auf den Schultern des therapeuten ab! Natürlich erfährt man auch viel Schönes und gutes vom Patienten! Klar ist man auch als "Gesunder" nicht vor psych. Problemen durch die Arbeit mit Patienten gefeit, aber mit Depressionen und Selbstverletzung steht man wohl eher auf der falschen Seite!
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nordeuropaer Hi Smiley,
versuchen kannst du es ja! Es gibt ausserdem noch die Möglichkeit, eine Rehabilitations-ausbildung zu machen, aber ich will dir nicht alles in den Mund legen; wenn du dich stabil genug fühlst, versuche es.
Ich habe auch eine Gymnasialschule besucht und das war der reinste Horror für mich - aber ich habe meinen Mann gestanden!
Gruß
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Sandra1404Sandra1404
meine kollegin (ich bin auch ergo)litt lange an selbstverletzenden verhalten und hatte auch dementsprechend vernarbte arme.sie hat arbeitet auch als ergotherapeutin genau wie ich in einer psychiatrie .mein chef bei ihrem vorstellungsgespräch sagte mal was unglaublich sinnvolles.sie hat es offen und ehrich zugegeben und er meint ergotherapeuten die selbst psychische probleme durchlebt haben , können sich viel besser in diese meschen eindenken und fühlen....nun ist die frage ob du noch akut krank bist oder nicht mehr.wenn nicht würde ich das versuchen.alles gute
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KukdieheuKukdieheu
Also ich hab die Erfahrung gemacht, dass in meiner Schule wo ich die Ausbildung gemacht habe die Schulleitung sehr kolant war gegenüber Menschen mit psychischen Problemen. Ich z.B hatte eine Klassenkameradien in der Ergoschule mit Borderlein gehabt. Ich selber habe ein Jahr während meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin wegen Essstörungen ausgesetz und dann weiter gemacht war über haupt kein Thema. Ich selber hab z.B auch Depresionen ( die ich erst während der Ausbildung bekommen habe) und bin jetz fertige Ergotherapeutin. Ich denk jetz es gibt nicht viele Schulen die jemanden trotz psychischen Problemen nehmen aber meine Schule war da sehr offen gegenüber und hat auch einen geholfen.
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seatleon2010seatleon2010
die ausbildung zum ergo ist eine REIN schulische mit praktika anteil, die nehmen grundsätzlich JEDEN!!! aber: LASS ES!!! wer psychisch instabil ist sollte auf keinen fall anfangen andere leute, in welcher form auch immer, therapieren zu wollen, das wäre grob fahrlässig
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DekolDekol
Arbeitsrechtlich dürfen die dich eigentlich nicht genauer zur Krankheit befragen, du hättest ja z.B. auch einen Unfall haben können oder andere Dinge - von daher einfach nur ganz allgemein Krankheitsphase in den Lebenslauf schreiben - der einzige Nachteil ist natürlich, dass die dich nicht zum Vorstellungsgespräch einladen müssen, bei einer guten Bewerbung dürfte das aber funktionieren. Zudem werden die zumindest fragen, ob du jetzt wieder vollständig arbeitsfähig bist, darauf solltest du dann auch eine gute und ehrliche Antwort haben.
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KukdieheuKukdieheu Ich würd dies gar nicht erst im Lebenslauf erwähnen hab ich bei meinen Lebenslauf auch nicht und wurde wegen einer Arbeitstelle sogar schon zum Vorstellungsgespräch eingeladen und ich wurde nicht ein mal gefragt wie die Lücke zu stande gekommen ist. Ich denk mal wenn du das gar nicht erst in deinem Lebenslauf erwähnst vieleicht fällt das dann weniger auf.
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tiniminitinimini
Versuch es doch, so wirst du merken, ob du so auf andere Gedanken kommst und sich dein Gedankenlauf nicht nur um dich kreist. Viel frische Luft ,Lachjoga und das Universum und die darin enthaltenen Seelen um Verzeihung bitten,für Dinge die du in deinem Forleben getan hast Falls du gläubig bist. Probier es aus.Es merkt ja keiner ,nur das du dich besser fühlst.Je öfter du es machst.
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TextrologieTextrologie
Vorteilhaft wird es nicht sein, aber wenn du dem Chef die Wahrheit erzählst, denke ich, wird er dir schon nicht den Kopf abreisen. ...oder vielleicht doch^^
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KukdieheuKukdieheu glaub auch aber den Kopf abgerissen kriegt keiner deswegen.
du wirst grosse Probleme bekommen -- mit allen Arbeitgebern -- und auch mit Krankenkassen usw , wahrscheinlich werden dich Praxen nur arbeiten lassen auf HONORARBASIS , d.h. NICHT mit einem Grundgehalt
Psychische Stabilität und Lösung von Problemen ist in allen Berufen gefragt. Und diese Fähigkeit kann auch persönlichen Schwankungen unterliegen, in vielen Berufen. http://pressetext.de/news/080423020/burnout-und-depression-in-der-arbeitswelt-immer-haeufiger/