Frage von IamTheBoss2020, 42

Ausbildung zum Verkäufer, Ist die Chance auf ein drittes Jahr riskant?

Ich beginne im August eine Ausbildung zum Verkäufer, mir wurde gesagt das man danach die Chance hat ein dritten Jahr dran zuhängen zum Kaufmann was mein eigentliches Ziel ist.

Aber wie sicher ist das. Selbst wenn die Noten Top sind könnten die doch einfach tschüss sagen nach den 2 Jahren....ich finde das sehr riskant. Man ja auch rein rechtlich dann keine Chance das dritte Lehrjahr einzufordern. Sollte ich schriftlich fordern mir unter diesen und jenen Umständen mich in das dritte Lehrjahr aufzunehmen?

Mein eigentliches Ziel ist die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Allerdings habe ich jetzt meine Bedenken weil das alles ja sehr riskant ist.

Was haltet ihr davon, machen das viele Betriebe so dass man das dritte Lehrjahr dranhängt. Wie stehen die Chancen. Ich hoffe jemand kann mir Hoffnung schenken.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von lenzing42, Community-Experte für Arbeit, 10

Es empfiehlt sich, das du dich mit dem Ausbildungsberater der zuständigen IHK in Verbindung setzt und dich von ihm beraten lässt.

Frag aber ausdrücklich nach dem Ausbildungsberater, denn der ist bei der IHK der einzige, der sich um die Belange der Azubis kümmert.

Der besorgt dir, wenn es nötig ist, auch für das 3. Ausbildungsjahr eine neue Ausbildungsstelle.


Kommentar von lenzing42 ,

Es freut mich, wenn ich dir helfen konnte - und danke für den Stern.

Antwort
von sozialtusi, 10

Naja, "gängige Praxis" ist so eine Sache... Ich glaube, das ist sehr regional. Hier muss man nach den Betrieben, die das dritte Jahr anhängen lassen, schon sehr suchen. Was GAR nicht gut funktioniert: sich für das dritte Jahr einen adneren Betrieb suchen. Das geht nur mit Vitamin B und allen Vermittlern und Fürsprechern, die man kriegen kann.

Antwort
von BlueFoxy, 19

Guten Abend lamTheBoss

Diese Frage hatte ich vor eine Woche mmeiner Klassenlehrein an meiner Berufschule gestellt gehabt da ich selbst eine Auabildung zur Verkäuferin mache und sie sagte mir : Wenn man in den nächsten zwei Jahren gut abschneidet d.h. zwischenprüfungen und abschlussprüfung sehr gut abschneidet und dein Betrieb an einer " weiterbildung " interessiert ist, ist es gut möglich das du dich dann zB. als Verkäufer/in  zur Kaufmann/frau im Einzelhandel weiterbilden kannst und immer so weiter.

Hoffe konnte dir helfen ^^"

LG

BlueFoxy

Kommentar von metodrino ,

Wenn nach 2 Jahren du und der Betrieb daran interesse haben wird das 3 LJ einfach drangehängt - man wechselt meist nichtmal die Klasse in der BS bzw gibt es dort keine Unterbrechung.

Sollte einen der AG nicht ins dritte übernehmen kann man sich natürlich nach einen neuen AG umsuchen - während dieser Zeit ist es trotzdem möglich die BS zu besuchen. Hierfür sollte man das ganze aber mit der IHK abklären.

Kommentar von BlueFoxy ,

Ah ok dann wurde meine Frage hier per zufall auch beantwortet danke 

Antwort
von metodrino, 12

Die Option auf Verlängerung ist gängie Praxis - in der Beruffschule waren bei uns die Klassen auch nicht getrennt, wenn ich schätzen müsste waren es sicherlich 2/3 Verkäufer und nur 1/3 welches direkt als EHK eingestellt wurde.
(Bei LBM weitaus mehr Verkäufer als bei den Nonfoodlern)

Verlängerung haben durchaus recht viele bekommen. Die totalen "Nullen" natürlich nicht. Manche wollten von sich aus auch gar kein drittes Jahr mehr machen. Das Unternehmen hat so quasi eine "zweite Probezeit" ob man wirklich die Energie in den Azubi investieren möchte.

Selbst wenn dein eigentlicher Ausbildungsbetrieb dich nicht ins dritte übernimmt kannst du dich immernoch bei anderen Betrieben explizit für das dritte bewerben. Also auch hier wäre es kein Beinbruch.

Der Wechsel nach 2 Jahren schadet auch nicht umbedingt, man lernt eine weitere Firma und den dortigen Ablauf kennen - was im Zweifel auch eher ein Vorteil ist.

Nachteil von erst Verkäufer dann EHK gibt es so eigentlich nicht - lediglich eine mündliche Prüfung mehr (welche nach 3 Jahren keinen mehr juckt). Das ist sogar eine ganz passable Übung für die zweite mündliche. Ansonsten gibt es noch nach einem Jahr eine Zwischenprüfung die man nur als VK schreibt - dabei reicht es aber eigentlich schon seinen Namen draufzuschreiben und man hat bestanden (ernsthaft, alles was da keine eins oder zwei ist ist grottig)


Kommentar von sozialtusi ,

Es mag regional unterscheidlich sein, aber im Allgemeinen kann man es komplett vergessen, sich für das dritte Jahr einen anderen Betrieb zu suchen. Hier sagen viele "Wir kennen den Bewerber nicht, er hat nicht bei uns gelernt, wir können ihn nicht gebrauchen - lass mal bleiben".

Kommentar von metodrino ,

Alle die bei uns damals einen anderen Betrieb gesucht haben, haben auch ein gefunden. Unabhängig davon ob man nicht übernommen wurde oder selbst wechseln wollte weil der alte AG mies war.
Es setzt natürlich ein starkes Engagement voraus - wer sich nicht die Füße wund läuft findet dann auch nichts.

Sicherlich ist es auch nicht unwichtig wo genau man gelernt hat. Als LBM in NF zu wechseln ist dann natürlich eher schwierig - auch LBM an sich ist ein breites Feld. Wer "nur" im Discounter war wird es schwer haben im Feinkost Bereich das dritte zu kriegen....

Antwort
von Johannisbeergel, 19

Dann bewirb dich doch auch überall als Einzelhandelskaufmann und nicht als Verkäufer....

Kommentar von IamTheBoss2020 ,

Das beantwortet nicht meine Frage. Es ist jetzt auch zu spät um sich zu bewerben.

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