Mein Sohn hat den Eignungstest für seinen Traumberuf verpatzt, aber anstatt entäuscht zu sein, geht er ziemlich locker ran, so nach dem Motto "versuch ich es halt nächstes Jahr nocheinmal". Ich bin der Meinung ohne Entäuschung versucht man sich auch nicht zu steigern und zu verbessern. Oder sehe ich es einfach zu Ernst? Also ich bin richtig entäuscht und habe ganz schön dran zu knabbern. Wir haben richtig viel Geld reingesteckt, um ihn überhaupt soweit zu bringen. Er war schon durch mehrere Vortest´s durch und hatte sie bestanden. Nun das Ende. Die Teenies behaupten zwar immer, das sie zu schätzen wüssten, was das alles kostet, aber ich glaube da nicht wirklich dran. Habe sehr oft das Gefühl, solange sie nicht wissen, wie hart das Geld erarbeitet ist, das man in sie reinsteckt, nehmen sie es nicht für wirklich ernst, was das alles kostet.
Wir haben noch andere Lehrstellen in petto und sind jetzt am überlegen, das er auf jeden Fall erst mal eine andere Ausbildung macht. Ich sehe eigentlich nicht ein, die ganze Fahrerei durch Deutschland und die ganzen Kosten (Eingungstest´s, Vorstellungsgespräche etc.) nächstes Jahr noch mal auf uns zu nehmen nur in der Hoffnung, das er seinen Traumberuf evtl. nächstes Jahr bekommt. Wie würdet Ihr entscheiden?
Es ist auch IHR Leben und sie darf es bezahlen. Ein gewisser Schub muss von den Eltern leider meistens kommen.
Mein Sohn 19 hat jetzt erst seinen Weg gefunden und ich habe auch net soviel Geld aber ich werde ihn soweit ich kann unterstützen. warum soll er eine Lehre machen die ihm keinen Spass macht und vielleicht mittendrinn abbricht..
Genau so sehe ich es auch. Wir unterstützen ihn seit Jahren mit allen möglichen Mitteln und auch gern. Doch irgenwann muss ja auch mal Schluss sein. Die Kinder müssen auch für das kämpfen was sie erreichen wollen und nicht nur die Eltern.
Da gebe ich dir ja recht , ist er denn so ein Träumer oder der nicht weis was er will. Wie alt ist er ?
18 Jahre und du hast recht er ist ein Träumer
Meiner war zwar kein träumer aber ein sehr unsichere Mensch. Ich hatte Angst das irgendwann der Zug abgefahren wäre und er immer noch keine Ausbildung hat. alles fing an 1 Woche vor weihnachten, er war plötzlich sehr zugänglich , redete über sich und seine Probleme.. Dann , er ist bei der freiwilligen Feuerwehr , Hat er seinen Feuerwehrsanitäter bestanden. Nun möchte er ein Praktikum auf einem Krankenwagen machen und evtl eine Ausbildung zum rettungssanitäter. Das hätte ich niemals gegaubt das er jetzt langsam aber sicher Erwachsen wird.Er ist 19 Jahre alt
Genau diese Ausbildung wollte mein Sohn auch machen (Berufsfeuerwehr).
Zur Berufsfeuerwehr kannst du erst wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung hast und am besten noch im Handwerk.
nein, es gibt einen Direkteinstieg (Stufenausbildung zum Brandmeister) in Düsseldorf,nach der Fachhochschulreife
Aha, das kann mein Sohn natürlich nicht machen er hat nur den Hauptschulabschluss. Und warum macht er es dann nicht?
Siehe oben (Fragestellung) - er hats verpatzt. Ich mein es ist sehr schwierig dort reinzukommen. Die Anforderungen sind hoch, aber zu schaffen. Ihm fehlt die nötige Ausdauer wirklich was von Anfang bis Ende durchzuziehen. Er lässt zwischendrin immer nach und steigert sich zum Schluss wieder und das funktioniert auf Dauer nicht. Er sagt er möchte es unbedingt schaffen und begreift nicht, das man dann wirklich durchziehen muss. Irgenwie habe ich immer den Eindruck, das er denkt irgendwie klappt das schon.
Hat er die Fachhochschulreife? Und wie alt ist er? weist du was, ich Klick dich mal an dann können wir uns noch etwas unterhalten .Lust?
ok