Derzeit besuche ich die FOS12 Fachrichtung Wirtschaft. Diese werde ich voraussichtlich nächstes Jahr abschließen. Da ich aber gehört habe das man mit einem BWL Studium eher mäßige Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat, möchte ich mir nun ein breiteres Wissen aneignen und mich von anderen BWLern abheben. Deshalb kam mir der Studiengang Wirtschaftsinformatik sehr gelegen.
Nachdem ich reichlich Informationen zum Thema gesucht habe, musste ich feststellen, dass dieser Studiengang einen hohen Mathematikanteil aufweißt. Hier bin ich eher nur Durchschnittlich begabt (meine Noten liegen im Bereich zwischen 1 und 4 - meist 3). Auch habe ich leider noch keine Programmierkenntnisse vorzuweisen im Vergleich zu vielen anderen die diesen Studiengang ausgewählt haben.
Nun kam ich zu dem Entschluss ggf. eine Ausbildung zum Fachinformatiker anzustreben. Dies vermittelt mir nicht nur die Möglichkeit Programmiergrundlagen zu erlernen, sondern gibt mir auch Zeit evtl. fehlenden Mathematik Stoff nachzuholen und diesen zu vertiefen.
Problem hierbei sind die 2-3 Jahre die ich dadurch "verschenke". Da ich nämlich nach meinem Realschulabschluss ein Jahr in Amerika für einen Schüleraustausch war bin ich mittlererweile 19 und werde bis ich die Ausbildung BEGINNE schon 20 sein. Danach soll ich dann noch studieren.
Nun meine Frage:
Würdet ihr mir Aufgrund meines Lebenslaufes und der zuvor beschriebenen Fakten eher zu einer Ausbildung raten, oder eben nicht?
mfg Gast93
Danke schon mal für die Infos!
Wäre es nicht auch Möglich die Ausbildungszeit noch zu verkürzen auf 2 Jahre, oder ist das eher seltener der Fall?
Man kann auf 2 oder 2,5 Jahre verkürzen, muss das aber mit der Ausbildungsfirma vereinbaren. Das läuft dann darauf hinaus, dass man im 2. Jahr via Crashkurs den Stoff des 3. Berufsschul-Jahres mitlernen muss, um schon ein Jahr früher die Prüfung abzulegen.