Frage von sweetSquirrel, 90

Ausbildung PTA.. Studium zur Apothekerin?

Hallo,

eigentlich hatte ich vor gehabt nach meinem Abi Biologie zu studieren und in die Forschung im Fachbereich Biologie zu gehen. War dann heute bei der Berufsberatung und der meinte zu mir, dass man Schwierigkeiten bei der Berufssuche haben wird. Habe ich dann rein aus Interesse in der Jobbörse geguckt und wirklich so gut wie gar nichts gefunden....

Ich habe mal ein Praktikum in einer Apotheke gemacht und fand das auch ganz gut. Ich bezweifle aber dass ich den NC für ein Pharmaziestudium bekomme. Ich denke mal ich werde so ca. 1,5 haben und das ist dafür ja zu schlecht. Wenn ich eine Ausbildung zur PTA machen würde und danach studieren gehe, würde ich durch die Wartesemester doch eine bessere Chance haben, oder? Hat irgendjemand vielleicht schon Erfahrungen damit gemacht und könnte mir weiter helfen?

Dankeschön!

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von judgehotfudge, Community-Experte für Ausbildung, 59

Hallo sweetSquirrel,

  1. Dass Du in der Jobbörse der Arbeitsagentur keine entsprechenden Arbeitsangebote gefunden hast, heißt nicht, dass es keine gibt.
  2. Selbst wenn es heute keine gäbe, hieße das nichts für den Zeitpunkt, an dem Du Dein Studium abschließt. Recherchier mal "Schweinezyklus"!
  3. Lass Dich niemals durch einen Mitarbeiter der Arbeitsagentur von Deinem Traumberuf abbringen!
Antwort
von WildTemptation, 40

Ein Abischnitt von 1,5 ist definitiv nicht zu schlecht für ein Pharmaziestudium! Auch ohne Wartezeit wirst du problemlos an fast jeder Uni aufgenommen werden. Diese Angaben von Hochschulstart, was Landes-NC und Hochschul-NC angeht, sind einfach nur verwirrend. Keiner blickt da auf Anhieb durch, ich musste da auch erst mal nachfragen.

Hier mal ganz grob, wie das wirklich abläuft: Nehmen wir als Beispiel Bayern. Um an einer bayerischen Uni Pharmazie studieren zu können, braucht man erst mal grundsätzlich mindestens 1,3. Die NCs der einzelnen Unis liegen dann so im Bereich 1,1 bis 1,3. Davon sind die meisten erstmal abgeschreckt. Das sollten sie aber nicht sein, denn diese Werte beziehen sich nur auf die Abiturbestenquoten. Die meisten Plätze werden hingegen durch das Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Und da kommt man teilweise bis 2,x locker rein. München ist ja z.B. recht beliebt, und ich kenne Leute, die mit 2,2 auf Anhieb reingekommen sind. Ich hatte auch 1,5 und studiere in München Pharmazie. Ohne Wartesemester. Die vier Wartesemester, die du nach einer Ausbildung hättest, würden dir bei der Wartezeitquote übrigens nicht so viel helfen.

Also du solltest auf jeden Fall das studieren, das dich persönlich am meisten interessiert. Aber du solltest dir keine Sorgen machen, bei Pharmazie nicht genommen zu werden. Und ich kann nur sagen, dass Pharmazie wirklich extrem interessant ist.

Kommentar von sweetSquirrel ,

Danke für die ausführliche Antwort! Das hat mir sehr geholfen! Ich gucke dann mal welchen schnitt ich letzten endes hab und werd mich damit dann auch bewerben und hoffentlich angenommen werden :) und ja ich überlegs mir dann auch noch was von beidem ich machen werde..

Expertenantwort
von Kristall08, Community-Experte für Studium, 42

Über die Abiturbestenquote wird nur ein Teil der Studienplätze vergeben. Warum solltest du nicht in einem Auswahlverfahren der Hochschule selbst eine Chance haben? Oder du bewirbst dich an einer der weniger populären Universitäten. Oder du schaust mal nach einem verwandten Studiengang, der nicht so eine krasse Zulassungsbeschränkung hat.

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