Frage von Sabellein, 53

Ausbildung kündigen und ein FSJ machen?

Peace

Ich (18) habe vor einen Monat meine Ausbildung angefangen als Zahnmedizinische Fachangestellte. Aber leider merke ich schon in den ersten 2 Wochen das ich diesen Beruf nicht mein leben lang machen will. Es ist nicht so das es kein Spaß macht oder ich kein Bock drauf habe. Da ist irgendwas was mir sagt höre lieber auf der Beruf passt so garnicht zu mir. Ich habe jetzt 5 neue VorstellungsgesprächE für ein FSJ. Ich habe mir überlegt lieber ein FSJ zu machen, weil ich dann genau zeit habe um herausfinden was ich eigentlich will.

Also will ich kündigen aber traue mir das nicht zu. Ja ich weiß vor was habe ich Angst ? Ich weiß Es nicht wirklich. Ich will diese Ausbildung aber auch nich machen. Also wie sollte ich am besten Kündigen und wann ? Sollte ich jetzt schon kündigen oder erst wenn ich die stelle für ein FSJ habe ?

Bemerkt aber ich fühle mich überhaupt nicht wohl in dieser Ausbildung.

Danke im voraus

Antwort
von Matahleo, 19

Hallo Sabellein,

es ist immer sehr schade, wenn einem ein Job keinen Spaß macht. 

Normalerweise plädiere ich dafür etwas einfach durchzuziehen, zum Abschluss zu bringen und danach etwas anderes zu machen. 

Die andere Seite ist, dass du noch ganz am Anfang deiner Ausbildung stehst, vermutlich sogar noch in der Probezeit bist und somit jederzeit kündigen kannst. 

Für den Arbeitgeber ist es besser du kündigst sofort als später. Denn jetzt hat er noch eine gute Chance eine neue Azubine zu bekommen, später ist es schwer oder eventuell auch gar nicht mehr möglich ins Berufsschuljahr einsteigen ohne wirkliche Abstriche machen zu müssen.

Für dich würde ich sagen, immer erst dann kündigen, wenn du was anderes sicher in der Tasche hast. Also schriftlich, nicht mündlich, denn sonst stehst du plötzlich da, ohne Versicherung, ohne Geld, ohne alles.

Ein FSJ gibt dir Zeit, aber trotzdem keinen wirklichen Einblick in das, was dir Spaß machen könnte. 

Hast du denn so gar keine Idee? Mach dir doch mal ne Liste und schreib auf, was dir an einer Ausbildung wichtig wäre. 

Zum Beispiel: mit Menschen arbeiten, am Menschen arbeiten, alleine arbeiten usw.

Und wenn du dir das mal aufgeschrieben hast, dann lässt sich das ein wenig besser überschauen. 

Auf keinen Fall solltest du öfters eine Ausbildung abbrechen. Denn es wird sehr schwer überhaupt etwas zu finden, wenn du keine Zuverlässigkeit bieten kannst. 

Wie auch immer du dich entscheidest, wünsche ich dir alles Gute für die Zukunft, gute Entscheidungen und ein wenig Mut das zu tun was du möchtest. 

LG Mata

Kommentar von herzilein35 ,

Ja und ich wusste schon vor Beginn der Ausbildung das es nichts fürmich ist. Dann muss man eben den Arsch zusammenpetzen. Hinterher kann man immer was anderes machen. Ich mag solchze Leute nicht, die anderen ihre  Wunschausbildung weg nehem, obwohl sie genau wissen das sie hierfür nicht geeignet sind. Bei mir war es was anderes ich wurde leider vom Arbeitsamt gezwungen eine außerbetriebliche Ausbildung zu machen.

Antwort
von herzilein35, 17

Ja und dann machst du nach deiner Ausbildung eben eine neue Ausbildung. Wo ist as Problem! Man muss sich auch mal zusammenreißen.

Sei froh das du die Ausbilung nachgeworfen bekommen hast. Andere suchen verzweifelt in dem Bereich eine Ausbildung und bekommen nichts.

Imübrigen kann man es nach 2 Wochen noch nicht wisen. Klar das du am Anfang noch nicht viel machen darfst. Was hast du enn erwartet?

Antwort
von Jersinia, 24

Ich würde erst kündigen, wenn ich eine Stelle für ein FSJ hätte.

Für die Kündigungsfristen guck in Deinen Vertrag.

Geh zu Deinem Chef oder der Chefin und bitte um ein Gespräch unter vier Augen. Und dann sagst Du, dass Du kündigst. Du kannst auch noch erklären, warum, dass es nicht an der Praxis liegt etc. Das wäre freundlich ist aber nicht zwingend notwendig.


Antwort
von Nettozahler, 21

wer seine ausbildung für ein  fsj hinwirft, dem ist nicht mehr zu helfen

alles ist besser als ein fsj

selbst zuhause chillen ist besser, als den sklaven zu geben

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