Frage von henni789, 30

Ausbildung in Bank ratsam, oder Alternative?

Ich werde in diesem Jahr mein Abitur absolvieren und stehe nun vor der Entscheidung welchen Berufsweg ich einschlagen werde, wobei ich recht unschlüssig bin. Eigentlich war mir schon von Anfang an klar das ich eine Ausbildung machen möchte, da ich Geld verdienen will nach der Schule. Meine Interesse gelten den Finanzen(Geld etc.), Immobilien, Börse, Verkaufen, Autos und der Umgang mit Menschen. Habe mich für ein duales BWL Studium beworben und in der Bank. Habe für beides eine Zusage, wobei ich das duale Studium aufgrund des erhöhten Stresses und dem beteiligten Unternehmen und dessen Bezahlung jedoch nicht bevorzugen würde. Bei der Bankausbildung und anschließenden Weiterqualifizierungen habe ich aber bedenken, der Bankkaufmann ist im Volk nicht gut angesehen und man muss den Leuten das andrehen was man vorgeschrieben bekommt oder? Was würdet ihr mir empfehlen, trotzdem eine Bankausbildung? Habt ihr Erfahrungen? P.S. eigentlich wollte ich mich schon immer selbstständig machen und müsste daher eeeeeigentlich ins Handwerk, da sehe ich gute Chancen. Ist aber ein komischer Schritt mit Abitur.

Antwort
von LC2015, 11

Hallo,

zunächst ein mal eine Anmerkung: Durch mehrmaliges Wiederholen der Frage verbesserst du deine Situation nicht.

Ich habe dir schon mal auf diese Frage geantwortet und werde meine Antwort einfach kopieren und dieses mal den wichtigen Teil extra markieren.

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wollte ich mich schon immer selbstständig machen und müsste daher
eeeeeigentlich ins Handwerk



Quatsch. Du kannst dich mit nahezu allem selbstständig machen. Ich
hab mal ne Zeit lang mit Preisdifferenzen zwischen Online-Shops Geld
verdient, vereinfacht gesagt habe ich bei Shop A eine Bestellung
bekommen und habe selbst dann bei Shop B zum günstigeren Preis bestellt
und direkt an den Kunden liefern lassen. Was ich damit sagen will: Du
kannst dich mit jedem Sche** selbstständig machen und Geld verdienen :)



Eigentlich war mir schon von Anfang an klar das ich eine Ausbildung machen möchte, da ich Geld verdienen will nach der Schule.



Du kannst 1. auch ohne Ausbildung Geld verdienen und 2. auch z.B.
nebenberuflich (z.B. neben einem Studium) Geld verdienen. Insofern ist
das allein kein plausibler Grund für eine Ausbildung.


Bevor du dich für einen bestimmten Werdegang entscheidest, solltest
du erst mal möglichst genau feststellen, was du im Leben und
insbesondere beruflich erreichen willst. Die Ausbildung oder das Studium
oder was auch immer du tust, sollte dich dann entsprechend deinen
Zielen näher bringen.



Bei der Bankausbildung und anschließenden Weiterqualifizierungen habe
ich aber bedenken, der Bankkaufmann ist im Volk nicht gut angesehen



Na und? Inwiefern wird es dein Leben negativ beeinflussen, wenn du
einen Job hast, der "im Volk nicht gut angesehen ist"? Falls du auf
diese Frage nicht zig Antworten (außer "keine Ahnung") parat hast,
sollte dir das egal sein.

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Das fett markierte ist wie gesagt am wichtigsten. Die Gedanken dazu sollten eher abstrakt sein. Leitfragen zum beruflichen Aspekt könnten beispielsweise sein: Handel ich gerne proaktiv? Finde ich es gut, wenn mir jemand sagt, was ich machen muss und mir Dinge zeigt? Will ich andere Menschen glücklich machen? Will ich mich persönlich bereichern? Will ich neue Dinge erschaffen (müssen nicht materiell sein)? Will ich durch meine Arbeit etwas bewegen? Will ich für die Arbeit viel Hirnschmalz brauchen? Erweise ich anderen gerne Dienste? Bin ich risikoaffin oder risikoavers? Treffe ich gerne Entscheidungen? Mag ich strategisches Denken? Wie soll das Verhältnis zwischen repititiven Aufgaben und neuen, mitunter völlig unbekannten Aufgaben sein? Wie soll das Verhältnis von Teamarbeit und Einzelarbeit sein?

Die Liste kann man noch ziemlich lang fortsetzen, aber solche Fragen solltest du erst ein mal beantworten. Danach solltest du deine persönlichen Interessen abgrasen und auf diesem Wege Berufe finden, die die von dir geforderten Dinge erfüllen und zu deinen Interessen passen.

Antwort
von Klife1, 10

Ich würde in der jetzigen Situation den Job des Bankkaufmanns nicht unbedingt empfehlen. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage (niedrige Zinsen, etc.) haben die Banken zu kämpfen. Filialen werden geschlossen und Stellen abgebaut. 

Da die Niedrigzinsphase wohl noch mindestens die nächsten 5 bis 10 Jahre anhält, werden wohl auch weiter Arbeitsplätze verloren gehen. Gegen die muss man sich dann eben durchsetzen, wenn man eine gute Stelle haben möchte. Die Zukunftsaussichten sehen meiner Meinung nach also eher nicht so gut aus. 

Ich würde eher eine Ausbildung zum Industriekaufmann machen und anschließend eine Weiterbildung, z.B. zum Buchhalter, Betriebswirt, etc. Dann könntest du z.B. in die Finanzbuchhaltung oder ins Controlling. 

Antwort
von davidweisses, 19

Bei einer Bank bekommst Du meistens zumindest mal einen guten Job. Aber gut hast recht deine Aufgabe wird es sein den Leuten das anzudrehen was dein Chef will. Du kannst eine Bankausbildung aber natürlich auch als Sprungbrett nutzen und anschließend noch studieren oder dich weiter qualifizieren.

Kommentar von henni789 ,

Nach der Bankkaufmann Ausbildung möchte ich mich auf jeden Fall noch weiter qualifizieren. Auf jeden Fall nicht in der Filiale versauern.

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