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Ausbildung Hotelfachfrau/mann, vorteilhafter in einem großen oder kleinem Hotel?

Frage von XxSarimaxX XxSarimaxX

Hallo,

wenn man sich für die Ausbildung zur Hotelkauffrau/mann entscheidet, macht es sich dann besser die Ausbildung in einem großen oder ein kleinem Hotel zu machen?

LG

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Antworten (4)

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    Antwort von MichaelSelm MichaelSelm

    Ein Tip dazu erscheint mir wichtig. Ausbildungsplätze in diesem Bereich sind rar und sehr gefragt. Daher ist es nicht immer leicht einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Es ist meiner praktischen Erfahrung nach nicht zwingend erforderlich sich in einem absolut renomierten Hotel zu bewerben. Eine Alternative dazu kann folgende sein:

    Ich habe mehr als 15 Jahre in verschiedenen Hotels unterschiedlicher Kategorien gearbeitet.

    Ich war in jungen Jahren daran interessiert der Jahreszeit entsprechend zu arbeiten. Das bedeutet, ich war im Winter in einem renomierten Hotel im Schwarzwald. Denn dort hatte ich die relative Garantie auch Wintersport betreiben zu können. Im Sommer war ich entsprechend an der See.

    Das Ganze lief so ab, das ich von November, bis März / April im Schwarzwald tätig war. Je nach den Witterungsbedingungen und der Belegung, bin ich dann im Mai / Juni an die Nordsee gewechselt. Jeweils in das gleiche Hotel. Ich hatte also (je nach Saisonzeit) zwei Arbeitgeber im Laufe des Jahres.

    Für die Zeit zwischen den beiden Tätigkeiten konnte ich mich jeweils arbeitslos melden. Eine Vemittlung hat aber nicht stattgefunden! Denn es war Eindeutig absehbar, das ich innerhalb von 4 bis 6 Wochen, die jeweils andere Stelle wieder antreten kann. Aus diesem Grund konnte ich ALG I beziehen.

    Dadurch hatte ich den Vorteil das ganze Jahr über finanziert zu sein.

    Nach einigen Jahren war mir der ständige Wechsel jedoch nicht mehr angenehm. Denn unter anderem war es dadurch schwierieger eine Beziehung aufzubauen und zu führen. Also habe ich mich im Holiday Inn Konzern beworben.

    Entsprechend meiner Umfangreichen Kenntnisse, von Reservierung, Reception und anderen Bereichen, habe ich, mit Englisch als einziger Fremdsprache, eine Anstellung erhalten.

    Nach ingesamt etwas mehr als 7 Jahren beruflicher Tätigkeit, habe ich dann bei der Industrie und Handelskammer, eine Ausbilder Eignungsprüfung, erfolgreich ablegen können.

    Diese Grundlagen führten dazu, das ich meine Tätigkeit als Beruf anerkannt bekam.

    In den jeweiligen Hotels verfügt man über ein Möbeliertes Einzelzimmer und komplette Verpflegung.

    Urlaub war nicht erforderlich. Denn beim Wechsel in das jeweils andere Hotel, hatte ich ja einmal im ersten Halbjahr und einmal im zweiten Halbjahr, jeweils 4 bis 6 Wochen "Urlaub". Nach Rücksprache mit dem Arbeitsamt konnte ich Problemlos in dieser Zeit verreisen. Ich hatte also 2 bis 3 Monate pro Jahr Urlaub. Wer hat diese Möglichkeit schon?

    So ist es mir gelungen wesentlich mehr Erfahrungen zu sammeln, als in einer herkömmlichen Ausbildung.

    Auf Grund der Ausbildereignungsprüfung, hatte ich auch Pädagogische Grundlagen. In späterem Alter habe ich daher zusätzlich noch eine ganz andere Ausbildung, als staatlich anerkannter Erzieher gemacht.

    Das ganze hat mir den Vorteil gebracht nicht "nur" Rezeptionist, Reservierungsleiter, Buchhalter, oder Servicekraft im Bar-, oder Restaurantbereich zu sein. Sondern umfassend in allen Bereichen des Hotelgewerbes arbeiten zu können. Und ebenso, Alternativ, im Erziehungs- und Pädagogischen Bereich.

    Da man sich Beruflich nie genug absichern kann, habe ich schließlich noch eine dritte Tätigkeit absolviert und war an einer Fachhochschule tätig.

    Insgesammt kann ich dadurch auf eine Tätigkeit von rund 40 Jahren zurück blicken. Und gehe nun in Rente.

    Sofern du nicht auf eine ganz bestimmte Tätigkeit im Hotel fixiert bist und vielleicht das Pech hast keine Ausbildungsstelle zu erhalten, kann das auch für dich eine Alternative sein. Wenn du Ergänzend, außer Englisch noch eine weitere Fremdsprache kannst, erhöhen sich deine Chancen dahingehend, auch im Ausland im Hotelgewerbe tätig sein zu können.

    Ich denke dieser Tip kann eine Hilfreiche Alternative bieten und wünsche dir viel Erfolg und Spaß bei deiner Ausbildung und dem folgenden Berufsleben.

    Dir und deinem weiteren Umfeld, wünsche ich ein Frohes Weihnachtsfest, einen guten Jahreswechsel und alles Gute für 2012.

    Gruß Michael

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    Antwort von tschona tschona

    je größer und bekannter, desto besser!

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    Antwort von Thassos Thassos

    Auf jeden Fall in einem großen, wo nach Tarif bezahlt wird. Es sollte auch mindest 4 Sterne haben. Es kommt später bei Bewerbungen besser, wenn du schreiben kannst, dass du z.B. bei Maritim, Steigenberger oder Hilton gelernt hast. Dort hast du auch evtl. die Möglichkeit nach der Lehre dich in einem anderen Hotel der Kette weiterzubilden.

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    Antwort von SpalterBeil SpalterBeil

    Ich würde ein Großes Hotel das viel besucht wird vorschlagen, denn die Umstellung von einem großen Hotel mit vielen Gästen auf ein kleines Hotel mit vielen Gästern ist wesentlich angenehmer als von einem kleinen Hotel mit vielen Gästen auf ein Großes Hotel mit vielen Gästen, da du natürlich dann vom Großen Hotel ziemlich viel zu tun hast, es aber von Anfang an nur so kennst, dran gewöhnt bist. Wenn du allerdings in einem kleinen Hotel anfängst und dann in ein Großes Hotel gehst, denke ich das es sehr stressig wird. Hoffe kann dir damit etwas helfen.^^

    MfG, Spalterbeil

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