Frage von Surfboy1995, 115

Ausbildung gefällt mir doch nicht, was tun?

Hallo

Ich habe jetzt vor 4 Tagen eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann (verkürzt auf 2 Jahre) angefangen wodurch ich aber im 3. Jahr eine Fortbildung zum Handelsfachwirt mache (Führungsposition).

Jedenfalls muss ich sagen dass mir der Einzelhandel jedenfalls in meiner Möbelfiliale überhaupt nicht gefällt. Vielleicht liegt es an der Abteilung in der ich momentan tätig bin, am Möbeleinzelhandel oder einfach an der Umstellung der ungewohnten Arbeitszeiten? (Ja, ich muss Samstags arbeiten wo die meisten meiner Freunde und auch mein Partner frei hat).

Ich arbeite häufig von 11-20 Uhr bzw. manchmal 10-18:45 Uhr. Mich macht diese Arbeit jetzt nach dem 4. Tag schon wirklich sehr psychisch kaputt weil es mir einfach nicht gefällt. Mir gefällt es wirklich nicht bis spät Abends zu arbeiten, immer Freundlich zu den Kunden zu sein und nichts mehr vom Tag zu haben. Es ist überhaupt nicht mein Ding.

Gibt es eine Möglichkeit "Last Minute" Ausbildungsberufe auszusuchen? Wenn ja soll ich bei der Bewerbung mit rein schreiben dass ich gerade eine Ausbildung angefangen habe?

Wäre lieb wenn mich jemand bestens beraten könnte, denn dieser ganze Arbeitskram geht mir unheimlich stark auf die Psyche..

Antwort
von herzilein35, 23

Meine Güte man muss sich auch mal urchbeißen können. Du hat da noch humane Arbeitzeiten. Es it halt keine Schule wo du morgends hingehst und Mittag frei hast. Nein willkommen in der Arbeitswelt! Kneif dein Po zusammen und zieh es durch. Den Arbeitgebern macht das einen sehr schlechten Eindruck wenn jemand null Durchhaltevermögen hat. Imübrigen hast du woanderfs auch keine besseren Arbeitszeiten.

Ich habe diesen Beruf auch ungewollt gelernt und mache bald meine Wunschausbildung ja und!


Antwort
von huegelchen, 40

Du glaubst ja garnicht wie vielen Arbeitern und Kaufleuten es auf die Psyche geht, abends und am Wochenende noch zu arbeiten. Normalerweise informiert man sich vorher über den Betrieb und die üblichen Arbeitszeiten.

Ich habe mir damals sehr gut überlegt nicht in den Einzelhandel zu gehen. Bin dann im Büro gelandet. Habe dort mehr als 15 Jahre gearbeitet. Freitagnachmittags 15 Uhr war Wochenende.

Mittlerweile arbeite ich seit mehr als 5 Jahren im Einzelhandel und es macht mir sehr viel Spaß. Kundenkontakt liegt mir dann doch mehr als Zahlenkolonnen. Samstagnachmittag ab 14 Uhr ist dann Wochenende.

Antwort
von JJ966, 44

Da biste nicht der einzige..zieh es einfach durch. Abbrechen kommt nie gut.

Antwort
von KlausMuelller, 28

Nach 4 Tagen ist diese Einschätzung eher "der erste Eindruck".
Da dieser aber oft nicht bleibt, Bzw sich verändert würde ich dir raten, es einfach als eine Herausforderung zu sehen und dein bestes zu geben.

Antwort
von turnmami, 40

Wie kann man nach 4 Tagen wissen, dass einem die Ausbildung nicht gefällt?

Du wusstest doch im Vorfeld, dass du im Einzelhandel auch am Samstag arbeiten musst. 

Mach die Ausbildung weiter. Du kannst ja versuchen parallel dazu eine andere Ausbildungsstelle zu finden. Aber arbeiten musst du überall. Und auch in allen anderen Jobs ist man am Abend müde

Kommentar von KittyCat2909 ,

Du wusstest doch im Vorfeld, dass du im Einzelhandel auch am Samstag arbeiten musst.

Dasselbe dachte ich auch.

Willkommen im Berufsleben.

Antwort
von Mustermu, 62

Dies gehört zu den Dingen, die du dir besser früher überlegt hättest. Nun bist du in einer sehr doofen Lage, das kann ich völlig nachvollziehen.

Nach vier Tagen würde ich noch nicht das Handtuch werfen. Versuche dich an deine neue Situation zu gewöhnen. Die volle Arbeitsstelle ist eine sehr große Umstellung, wenn man aus der Schule kommt. Gib der Sache etwas Zeit, dann wird es besser.

Meinst du denn, dass andere Ausbildungsberufe wirklich besser sind? Bürojobs sind auch nicht so toll, wenn man jeden Morgen früh aufstehen muss und den Tag vorm Rechner verbringt. Die Arbeit mit Kunden ist da abwechslungsreicher.

Und ich persönlich würde niemanden einstellen, der nach vier Tagen schon die Ausbildung aufgegeben hat. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass dies ein zweites Mal passiert.


Antwort
von RobertLiebling, 55

Willkommen im Arbeitsleben! Die Schulzeit mit verdösten Vor- und freien Nachmittagen ist vorbei.

Auch in anderen (Ausbildungs-)Berufen wirst Du 40 Stunden pro Woche arbeiten müssen. Ein bisschen Durchhaltevermögen wird ebenso überall verlangt.

Also Zähne zusammenbeißen und die Sache durchziehen. Du wirst Dir doch im Vorfeld ein oder zwei Gedanken zu Deiner Ausbildung gemacht haben, oder?

Kommentar von Surfboy1995 ,

Natürlich, ich habe eigentlich gedacht dass ich das durchstehen könnte. Aber probieren geht halt üblicherweise über studieren.

In anderen Berufen habe ich jedoch feste Arbeitszeiten, von morgens um 7 oder 8 bis 15 bzw 16 Uhr was mir 100x lieber ist. Außerdem ein freien Samstag.

Kommentar von Mustermu ,

Das sagst du so einfach. Aber wenn du morgens um 7 anfängst, dann prophezeie ich dir, dass du nach deinem Feierabend erstmal so fertig bist, dass du den Rest des Tages auch nicht mehr viel machen kannst/willst. Das kommt letzten Endes aufs Gleiche raus.

Kommentar von KittyCat2909 ,

In anderen Berufen habe ich jedoch feste Arbeitszeiten, von morgens um 7 oder 8 bis 15 bzw 16 Uhr

Du meinst eher von 8- 17-18h hm?

Du wirst keinen Ausbildungsberuf finden, bei dem du nur Teilzeit arbeiten brauchst. Es sei denn du hast ein Kind oder ein pflegebedürftigen Angehörigen.

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