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Ausbildung Fachkraft im Gastgewerbe + ein Jahr dranhängen?

Frage von juliane1994 juliane1994

Hey, ich hab über unseren lieben Freund Google schon gesucht und nicht wirklich hilfreiche Antworten gefunden... deswegen frage ich hier mal. Ich habe im Dezember ein Vorstellungstermin in einem Restaurant/Kneipe für eine Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe. Die Ausbildung geht ja zwei Jahre lang. Jetzt wollte ich mal fragen, ob es in solchen kleineren Gaststätten üblich ist, dass man nach den 2 Jahren noch ein Jahr dranhängen und damit die Qualifikation zur Restaurantfachfrau machen kann? Oder muss der Arbeitgeber dafür irgendeine Genehmigung oder so besitzen, um zur Restaurantfachfrau ausbilden zu können? Und gibt es eine realistische Chance, nach den 2 Jahren in ein anderes Restaurant oder Hotel zu wechseln, um dort das 3. Jahr zu machen? Oder denken die sich dann eher "pff wieso sollen wir jemanden ein Jahr ausbilden?" ... ?

Gleich noch eine Frage - meine Mutter ist mit der Ausbildung an sich nicht einverstanden, weil sie meint, dass man mit einem Abschluss als Fachkraft, den man in so einer kleinen Kneipe gemacht hat, nix anfangen könne, weil sich die Arbeitgeber dann denken würden, dass man ja sowieso keine gute Ausbildung genossen hätte... Stimmt das? Bin erst 17 (würde im Februar anfangen und im Juni 18 werden) und ich habe keine Lust, dass mir meine Mutter das am Ende verbietet, obwohl sie da vollkommen blöde Ansichten hat.... Kann mir nämlich nicht vorstellen, dass man so keine Stelle finden würde, denn Prüfungen etc hat man ja trotzdem abgelegt, ob nun kleine Kneipe oder "edleres" Restaurant?.... Klar, Fachkraft ist die unterste Stufe, aber ist das so gravierend?

Wäre sehr dankbar für Meinungen!

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Antworten (2)

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    Antwort von Ruth1964 Ruth1964

    Hallo Juliane,

    Es gibt die unterschiedlichsten Gründe warum ein Betrieb nicht zum Restaurantfachman ausbildet oder ausbilden darf. z.B. Es könnte sein, dass der Betrieb dies gar nicht will oder auch gar nicht kann - weil - das vollständige Servicewissen oder das vollständige Getränkewissen (Weine, Biere, Cocktails) oder das vollständige Küchenwissen (Speisezubereitung) oder das Bankettwissen (Veranstaltungsplanung u. Kalkulation) entweder praktisch oder theoretisch nicht vermittelt werden kann. Weil z.B. in der Küche der Kneipe nur ein angelernter Koch/Köchin steht der/die häufig mit Fertig oder Halbfertigprodukten arbeitet und somit nicht vermitteln kann wie man das ein oder ander eigentlich zubereitet. Z.B. Mayonaise, Soßen, etc. Oder es ist eine Bierkneipe und das Wissen über Weine, Anbaugebiete und Reben kann nicht vermittelt werden. Oder es wird dort nur Teller bzw. "Schleuderservice" praktiziert und das korrekte Tragen, Einsetzen und Abräumen sowie die verschiedenen Servicearten können nicht vermittelt werden. Am besten kontaktierst Du den Ausbildungsberater der für DIch zuständigen IHK. Der hilft Dir dann auch nach 2 Jahren nach Deinem ersten Abschluß einen Anschlußbetrieb zu finden, welcher Dir die restlichen Kenntnisse vermitteln kann.

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    Antwort von juliane1994 juliane1994

    Achso, Ausbildung wäre übrigens in Hamburg ... und ich würde das an sich wirklich gerne machen, deswegen brauch ich gute Argumente, um meine Ma überzeugen zu können ... Aber wirklich fundiert ist mein Wissen diesbezüglich halt nicht :/

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