Frage von YoungPadawan, 28

Ausbildung, Demotiviert, Freue mich auf aufs Wochenende, Was tun #2?

Hey Leute,

Ich bin derzeit immernoch im 2 Ausbildungsjahr als Fachinformatiker, hatte den Betrieb gewechselt, noch 2 Monate Probezeit allerdings bin ich Demotiviert aufgrund das ich mit den Aufgaben nicht klar komme bzw diese zu hoch für mich sind, das zieht sich hin bringe die zwar Fertig aber das Demotiviert mich auf Dauer.....

Ich freue mich auf den Feierabend, aufs Wochenende sogar gehe eher zur Berufsschule als in den Betrieb, Die Leute sind absolut in Ordnung, das Problem sind einfach die Aufgaben.

Wollte schon nach Urlaub fragen in der Probezeit aber sicherlich eine dumme Idee, sowie evtl darüber das ansprechen allerdings ich weiß nicht ob es das noch schlimmer macht unterm strich. Wenn ich gekündigt werde oder abbreche wäre das für mich relativ fatal.

Hatt jemand ein Ratschlag?

Young Padawan.

Antwort
von Ninni381, 12

Hi YP! Also das ist eine üble Situation, und eine dauerhafte Überforderung kann uns Menschen wirklich sehr krank machen. Nach wahrscheinlich vielen schlechten Erfahrungen im ersten Betrieb ist es jetzt auch völlig verständlich, dass du der ganzen Situation eher negativ gegenüberstehst.

Persönlich würde ich zunächst intensiv recherchieren und ggf. bei der Berufsschule konkret anfragen, ob man diese Ausbildung wirklich nur im dualen System absolvieren kann, oder ob es möglicherweise auch eine rein schulische Ausbildung mit Betriebspraktika gibt.

Ansonsten würde dir vielleicht auch ein offenes Gespräch mit deinem Hausarzt helfen, indem du deine Lage unbeschönigt schilderst und gezielt auf deinen aktuellen Gemütszustand und den immensen Druck hinweist. Eventuell bekommst du von dort ja eine Überweisung zum Psychologen und eine kleine "Auszeit" verordnet.

Mit Burnouts und Depressionen ist wirklich nicht zu spaßen, und niemand darf sich dafür schämen, um Hilfe zu bitten. Ganz im Gegenteil ist es ein Zeichen von Intelligenz und Eigenverantwortung, die eigenen Grenzen zu erkennen und notwendige Konsequenzen einzuleiten, bevor etwas Schlimmes passiert.

Alles erdenklich Gute für dich, und ganz viel Kraft für diese schwierige Zeit. Bitte denke daran, dass du nur dieses eine Leben sicher hast, und dass kein Job der Welt es wert ist, sich selbst dafür im wahrsten Sinne zu opfern. LG*

Antwort
von Jewiberg, 17

Du hast dich offenbar für den falschen Beruf entschieden. Überlege dir gut, ob du das die nächsten 40 Jahre machen möchtest. Tag aus, Tag ein mit 30 Tagen Urlaub im Jahr. Da muß der Beruf zumindedt etwas Spass machen, sonst macht er dich kaputt.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten