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Ausbildung Bestattungsfachkraft- in 2 tagen sehe ich zum ersten mal einen Leichnam....Angst :/

Frage von braunAuge89 braunAuge89

Hallöchen,

wie es schon in der Überschrift steht mache ich eine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft! In 2 Tagen werde ich das erste mal eine Leiche sehen und berühren.Logisch ist das nichts aussergewöhnliches wenn man sich solch einen Beruf ausgesucht hat,aber dennoch hab ich ein bissle muffe davor -.- .

Hat jemand von euch Erfahrung im Bereich Bestattung/Tod?Wir war der erste Kontakt mit einem Toten für euch?

Lg braunAuge

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Antworten (6)

  • 6
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von xxEselchenxx xxEselchenxx

    Hallo Braunauge,

    mein erster Leichenkontakt war eigentlich ganz ...normal. Ich wußte, dass der Mensch verstorben war, dass der Geruch anders ist und sich die Haut anders anfühlt. Aber erschreckend oder gar abstoßend war es in keinster Weise. Es hatte wirklich etwas sehr friedliches und respektvolles an sich. Ich denke, da ist nichts wovor du dich fürchten musst. Wenn das dein Berufswunsch ist, dann wird dir der Anblick und der Umgang mit einem Verstorbenen sicherlich ganz schnell in Fleisch und Blut übergehen.

    Guten Start!

    Kommentar von braunAuge89 braunAuge89

    Puh...danke für deine Antwort und das du die Meinung und Ansicht meines Chefs teilst beruhigt mich sehr =D eine 2. meinung kann nie schaden...*g

  • 20
    Antwort von katwal katwal

    Mache Dich auf alles gefasst und sei unerschüttert!

    Der Tod ist so "normal" wie die Geburt!

    Freud und Leid gehören zum Leben, und Du hast Dich der letztgenannten erforderlichen Aufgabe gewidmet. Respekt! Du wirst in diesen Beruf hinein wachsen und außer mit den Verstorbenen (Leichen) auch viel mit trauernden Menschen (Hinterbliebenen) zu tun haben und gegebenenfalls Trost spenden können.

    Ich übermittle Dir gute Wünsche für Deinen beruflichen Werdegang.

  • 1
    Antwort von Wolfe Wolfe

    Hallo braunAuge89!

    vor 17 Jahren war ich durch eine Scheidung finanziell am Ende. In dieser Zeit hat mich ein Bekannter, der ein Bestattungsunternehmen hat, darauf angesprochen, dass er einen zweiten Mann bräuchte. Ich hatte zunächst einmal nur die "Dollarzeichen" in den Augen und habe sofort ja gesagt. Am Abend war es mis dann richrig übel - als mir klar wurde, wofür ich mich entschieden hatte.

    Ich hatte Glück! Die ersten Versorbenen waren alte Leute, die "normal" eingeschlafen waren. Wenn ich einen von meinen bisherigen "Schlimmen" Fällen zuerst gehabt hätte, wüsste ich nicht, wie ich reagiert hätte. Heute habe ich die Gabe, abzuschalten und meine Arbeit zu tun. Du wirst, wenn Du diesen Beruf wählst, schlimme Sachen erleben und sehen - aber Du wirst Dich daran gewöhnen. Das Wichtigste ist, dass Du mit Deinem Chef Klartext redest und er Dich langsam an den Beruf heranführt. Wenn das funktioniert, hast Du einen unheimlich vielseitigen und interessantren Beruf gewählt.

  • 1
    Antwort von dawala dawala

    Ach, eine Leiche ist totes Fleisch. Manche Leiche erzählt noch im Tod wollen wir unseren Gefühlen Glauben schenken. Das ist aber nicht bedrohlich oder so. Oft genug wirst Du den tiefen Frieden kennen lernen welcher mit dem Tod eintritt.

    Ich war ehrlich gestanden erstaunt dass die Leiche meiner Oma nur kaltes Fleisch war in einer weißen Hauthülle. Und nicht mal sonderlich schwer.

    Du wirst Dich daran gewöhnen diese Leichen mit Respekt und Achtung liebevoll herzurichten damit die Angehörigen angemessen Abschied nehmen können. Dies ist eine wichtige Aufgabe. Du wirt auf diese Weise vielen Menschen ihren Tag erleichtern.

    Nein. Mache Dir keinen Kopf. Der Beruf ist wichtig gerade in einer Gesellschaft wie der unseren. Nicht wegen der Toten. Wegen der Lebenden. Dein Chef wird Dich darin unterrichten mit der Zeit.

  • 0
    Antwort von swatkatten swatkatten

    Dann kennst Du sicher auch die Story von dem Bestatter, der sich von einer Leiche abwenden wollte und plötzlich festgehalten wurde. Starr vor Schreck und weiß wie die Wand verweilte er eine Zeit lang und wagte es nicht, sich zu bewegen, geschweige denn, sich umzudrehen, bis ein Mitarbeiter kam. Es stellte sich heraus, daß der arme Kerl (der Bestatter) sich nur mit einer Gürtelschlaufe an einem Wandhaken verfangen hatte...

    Kommentar von braunAuge89 braunAuge89

    Du glaubst garnet wie viele von solchen Storys ich schon gehört habe :D

    Kommentar von pazz19 pazz19pazz19

    HAHAHA wie geil :P

  • 0
    Antwort von pazz19 pazz19

    Erschrocken hab ich mich als sich herausgestellt hat das er nicht tod war und wie aus dem nichts sich aufgerichtet hat...

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