Frage von nolove1, 25

Ausbildung, Attest, Lebenslauf?

Ich möchte mich für 2016 für die hebammenausbildung bewerben.
An sich hab ich gute Chancen. Guter Realschulabschluss, 6 Monate Praktikum im Altenheim, 6 Monate FSJ in orthopädischer Klinik, 6 Monate FSJ im Kinderkrankenhaus.
Einziges Problem: ich habe eine Lücke im Lebenslauf von ca 8 Monaten wegen psychosomatischer Erkrankung. (Depressionen)
Allerdings ist das bei beginn der Ausbildung 2 Jahre her.
Ich sehe nicht ein, dass ich deshalb Nachteile haben soll. Ich hab mich wirklich durch die Krankheit gekämpft, hab nicht aufgegeben und weiter gemacht. Ansonsten würde ich jetzt kein FSJ machen und es durch ziehen. Ich bin gerade wegen der Krankheit extremst motiviert weil ich endlich mein Leben in die Hand nehmen möchte und meinen Traum von der hebammenausbildung verwirklichen möchte. Meine Meinung nach bin ich stabil! Ich würde wirklich alles dafür tun und weiß jetzt einfach nicht was ich tun soll.
Ich könnte erst eine krankenschwesterausbildung machen und dann eine verkürzte hebammenausbildung. Das ist Plan B.
Plan A wäre in mein Anschreiben das zu schreiben was ich euch geschrieben hab. (Ins motivationsschreiben)
Dass ich eben genau wegen meiner Krankheit das arbeiten und das Leben zu schätzen weiß, dass ich dadurch extrem positiv bin und es wirklich schaffen will.
Kann ich das da rein schreiben?? Hat jemand sonst noch Tipps?

Expertenantwort
von judgehotfudge, Community-Experte für Ausbildung, 14

Hallo nolove1,

zunächst mal: Du brauchst Dich für nichts zu rechtfertigen! Es geht nur darum, das, was Du gemacht hast, möglichst so darzustellen, dass es für die Bewerbung positiv - oder zumindest nicht negativ - wirkt.

Dabei ist es keine Option, acht Monate einfach wegzulassen. Dann wird man immer dasSchlimmste annehmen, z. B. einen Gefängnisaufenthalt o. ä.

Hier kannst Du mal nach Anregungen schauen: karrierebibel.de/luecken-im-lebenslauf-8-tricks-diese-zu-schliessen/

Antwort
von BarbaraAndree, 25

Ich kann dir nur gratulieren, wie du das alles geschafft hast, aber trotzdem würde ich dir empfehlen, Plan B umzusetzen. Dann hast du eine solide Ausbildung, bei der du schon beweisen kannst, dass du das, was du dir vornimmst, auch schaffst. Anschließend die verkürzte Hebammenausbildung. Das ist doch super!

Wenn du als Motivationsschreiben das alles aufführst, woran du erkrankt bist und wie du das alles bewältigt hast, wird man das vermutlich wohlwollend zur Kenntnis nehmen, aber ob es auch zum Erfolg führt, ist eine zweite Sache, ich bin da etwas skeptisch, weil ich vermutlich zu lange im Personalwesen gearbeitet habe. 

Antwort
von Setna, 16

Nein, das kannst du nicht schreiben. 

Sei bitte realistisch. Nimm Plan B, arbeite als Krankenschwester, dann kannst du immer noch die Hebammen-Ausbildung machen.

Antwort
von NotHappyEnogh, 12

Bewirb dich für beides, wenn dann das eine nicht klappt kannst du immernoch das andere machen :)

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