Frage von notimportant129, 29

Ausbildung als Gesundheits-und Krankenpflegerin abbrechen?

Hallo. Ich habe vor ca. 3 Monaten meine Ausbildung zur Gesundheits-und Krankenpflegerin angefangen. Habe davor bereits 2 Monate Praktikum gemacht ,was mir eigentlich nicht so unbedingt zugesagt hat. Dachte dann das ich es aber schaffen werde. Jetzt im Praxiseinsatz ist aber alles anders. Ich habe kein Problem mit den Schwestern ,diese sind alle sehr hilfsbereit und lieb zu mir. Jedoch ist die Arbeit nichts für mich , jedes Mal wenn ich dorthin muss breche ich in Tränen aus verfalle in Depressionen. Wenn z.B jemand stirbt komme ich nicht gut damit klar. Wollte eigentlich eine Ausbildung zur Erzieherin machen habe diese dann aber nicht gemacht weil man dort nichts verdient (in der Ausbildung) ich bin jetzt einfach nur total unzufrieden und es bereitet mir überhaupt keine Freude. Was soll ich tun? Wenn ich abbreche wird mich jeder auslachen..

Antwort
von iTzTitz, 9

Guten Morgen

Mir ging oder bzw geht es genau wie dir. Habe auch schon eine Ausbildung abgebrochen, weil diese nichts für mich war.. Am wichtigsten ist, dass du Spaß an der Ausbildung hast und wenn das nicht der Fall ist, dann bringt es dich im leben nicht weiter. Mach dir Gedanken, was dir gefallen könnte z.B MFA ( Medizinische Fachangestellte ) oder so. Wenn du dann eine alternative gefunden hast, kannst du die Ausbildung beenden. Wichtig ist es, dass du mit deinen Kollegen darüber sprichst, damit sie dich nachvollziehen und dir eventuelle helfen können

LG.

Antwort
von Silversun85, 11

Ich würde sagen: tu es. Sprich aber vorher mit deinen Eltern und z.B. Berufsschullehrer deines Vertrauens. Bei dir kann man nicht mehr sagen "Aller Anfang ist schwer", man merkt sofort, dass die Anforderungen des Jobs für dich nicht passend/zu hoch sind. Erzieherin ist nochmal etwas anderes, da du meist mit Kindern/Jugendlichen zu tun hast und eben gemeinsam etwas aufbauen kannst, ist ja doch etwas positives denn als Krankenpflegerin ist man doch sehr oft mit dem Tod konfrontiert. Klar lernt man nach einiger Zeit, professionell damit umzugehen, nur sagst du ja auch dass dein Praktikum ebenfalls nichts für dich war. Deine Angst ist, dass dich jeder auslacht, doch denk mal nach: Wer würde lachen? Deine Kollegen? Die siehst du erstmal nicht wieder. Deine Mitschüler in der Berufsschule? Die auch nicht. Lachen tun sie vor allem dann nicht mehr, wenn du depressiv wirst deswegen. Denk mal etwas weiter. An der Uni wechseln ein hoher Prozentzahl (!!!) an Studenten nach 6 Monaten das Fach, keiner lacht sie aus, es heißt einfach nur: War nicht mein Fall. Lieber jetzt sich umentscheiden statt in 3 Jahren ein Wrack zu sein. Bevor du wechselst solltest du aber mal in einen Kindergarten o.ä. und mit denen dort reden mit welchen Dingen sie sich rumschlagen müssen was keiner vielleicht sonst dir sagen kann. Viel Glück =)

Antwort
von Dschubba, 9

Du bist sehr mitfühlend und ich denke schon das der Beruf das Richtige ist für dich. Ich kann mich erinnern an meine Ausbildung, mir ging es fast genau so, ich hatte meine Freistunden geopfert und mich privat noch um die Patienten gekümmert.

Das lässt irgendwann nach, glaube mir! Deine Emotionalität wird bleiben und du wirst weiter mitfühlen, aber es tut nicht mehr so weh für dich, du wirst einen Schutzschirm um dich legen und dann lernst du mit diesen Situationen umzugehen.

Ich wünsche dir viel Glück...

Antwort
von habakuk63, 8

Träume nicht dein Leben - lebe deinen Traum!

Antwort
von Griesuh, 18

Wenn es dir jetzt schon in der Ausbildung so ergeht, wie von dir beschrieben, dann ist dieser Beruf leider nichts für dich.  (Schade)

Denn du würdest dir und den von dir zuversorgenden Personen keine Freude bereiten.

Deshalb suche nach einer Ausbildung die dir wirklich liegt.

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