Ausbildung Abbrechen wenn Mutter dagegen ist?

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5 Antworten

Die Bedenken deiner Mutter sind nicht ganz von der Hand zu weisen.

Nimm mal ein Rechenbeispiel:

Wenn du dir einen Teilzeitjob suchst - und die für völlig Ungelernte, wie du es bist, werden meist nur mit Mindestlohn vergütet - und du arbeitest 25 Stunden/ Woche, dann kämst du bei 8,50€/Std. auf monatlich 850 € Brutto.

Davon bleiben dir etwa 670 -680 €. Wenn du davon noch 300 € an deine Mutter gibst, dann bleibt da nicht wirklich viel hängen.

Wenn du jetzt noch ein Jahr durchhältst, dann hättest du sicher etwas mehr Geld, denn du bekommst sicher mehr Ausbildungsvergütung als bloß 380 €.

Außerdem lernst du in den allgemeinen Fächern in der Berufsschule vielleicht Dinge, die du auch für die nächste Ausbildung gebrauchen kannst.

So hinterlässt du für einen anderen Ausbildungträger erst mal nur den Eindruck, dass du allzuschnell aufgiebst.

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Wenn die ganze Halbwaisenrente und das Kindergeld dran hängt, würde ich auch nicht kündigen. Da versteh ich Deine Ma.

Außerdem ist es immer leichter, einen Job zu finden wenn man bereits einen hat. Arbeitslose werden eben nicht so gern eingestellt wie berufstätige Menschen die sich verändern wollen.

Und das 3. Argument das mir noch einfällt: Zur NOT machst Du die Lehre fertig und beginnst dann eine neue. Das macht sich im Lebenslauf auf jeden Fall gut. Da sehen die Leute: Die macht die Sachen fertig, auch wenn sie es nicht so toll findet. Sie schmeißt nicht sofort alles hin wenn es ihr nicht so passt.

Und zuguter letzt: Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Blöder Spruch, aber er stimmt!

Beiß die Zähne zusammen und halt durch! Aufgeben tut man einen Brief und sonst nix :-)

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Kommentar von Kurinax3
24.10.2016, 00:11

Ich würde ja nicht kündigen bevor ich einen neuen Job fest habe und es handelt sich um ca. 300€ die Ich Ihr dann von meinem Gehalt geben würde.. deswegen verstehe ich Sie nicht so recht. 

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Du befindest dich in einer wirklich besch*ssenen Situation, ich kann mich da mit dir identifizieren, habe auch schon eine Ausbildung abgebrochen und stecke jetzt in einem Abitur, was mir überhaupt nicht schmeckt, also auch meine Situation ist ähnlich schwierig. 

Ich denke dass es egal ist, ob du jetzt morgen kündigst, oder weiter arbeitest bis die nächste Ausbildung beginnt, was allerdings wichtig ist, ist dass du etwas festes hast und mit Sicherheit nächstes Jahr irgendwas anfangen kannst! Ohne diese Sicherheit würde ich mich noch weiter "quälen" ;) - aber vielleicht geht es ja besser wenn du mit etwas Optimismus an die Sache ran gehst. 

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Personalchefs finden es richtig geil wenn sich jemand, der bereits eine Ausbildung abgebrochen hat, bei Ihrer Firma bewirbt. Da stellt man sich gleich die Frage wie lange es derjenige dann bei der neuen Ausbildung aushält. Auszubilden kostet Geld!

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Bleibe in der Ausbildung!

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