Frage von Numinos2, 71

Ausbildung abbrechen, was danach machen?

Ich habe schon fast den Entschluss gefasst. Nicht mehr viel hält mich dort, nach so kurzer Zeit...

Findet ihr diese Gründe sind für einen Abbruch verständlich?
- kein Spaß an der Arbeit
- Arbeit ohne Ziel
- Überforderung auf privater Ebene
- einen Zwang zur Arbeit zu gehen, fast eine Art Angst

Eigentlich wär alles perfekt. Betrieb 1 km von mir entfernt. Berufsschule liegt in der selben Stadt. Täglich gutes Frühstück und Mittag. Doch trotzdem hält mich dort nichts, es fehlt einfach am Grundsatz. Ich bin eigentlich ein Mensch, der seine Sache durchzieht. Nur das ist das Problem, ich wurde mit der Zeit Anspruchslos. Für mich ging alles...

Was kann ich nach dem Abbruch um diese Zeit machen? Ersteinmal möchte ich mich selbst finden (das ich mal so etwas schreibe...) denn derzeitig zeige ich stark depressives Verhalten auf zum Teil auch Selbstmordgedanken. Dazu kommen noch 0 Freunde in der Nähe (durch den Umzug). Quasi 1 Monat über das Leben nach denken. Mal alles sacken lassen, es war einfach zu viel in viel zu kurzer Zeit.

Irgend etwas womit ich die Zeit überbrücken kann bis zum nächsten Ausbildungsstart? Was habt ihr damals gemacht ( also an die , die ihre Ausbildung oder Studium abgebrochen haben)?

Antwort
von wilees, 36

Ich vermute einmal, dass Du eine eigene Wohnung hast, damit Du nicht unnötig lange unterwegs bist.

Wie sollte diese weiter bezahlt werden, wenn Du Deine Ausbildung abbrichst.

Den Ausbildungsvertrag kannst Du nur mit Zustimmung Deiner Eltern auflösen.

Nach Auflösung des Ausbildungsverhältnisses besteht erst einmal auch kein Anspruch auf Kindergeld.

Antwort
von herakles3000, 39

Kein Spaß an der Arbeit ist kein Grund den Spaß an der Arbeit ist ein Bonus wen man so eine Arbeit findet

Ein zwang zur Arbeit zu gehen ist normal wen du grade erst angefangen hast aber du Must dich ja erst mal dich daran gewöhnen. Glaubst du etwa s das du keine zwänge ausgesetzt bist wen du arbeitslos bist zb  mußt du in einem berufschul vorbereitendes  Jahr was meistens bedeutet bis zu deinem 18 zeit absitzen.

Arbeit ohne ziel ? Soll das heisen du sitzt dort den ganzen Tag nur sinnlos rum ? Wen ja ist das ein Grund.

Wen der Beruf was ist wäre es vielleicht sinnvoller das in einem anderen betrieb weiter zum Machen.

Wen dich diese Arbeit krank macht dann höre auf aber suche dir vorher eine andere Ausbildung Brichst du nur ab  gibt es zb kein Geld vom Amt! Nicht überall bleibt der Azubi und du könntest mit Glück auch dieses Jahr noch was finden oder etwas was im Januar losgeht aber bevor du dcih entscheidest las dich mal im Arbeitsamt beraten,. ..Auch kannst du dich dort über Berufe informieren.

Kommentar von Numinos2 ,

Das Problem ist eben, das ich ganz klar depressives Verhalten aufweise.

Nach 3 Jahren Mobbing habe ich keine Lust mehr mich mich Leben ein zweites Mal durchzuschlagen. Ich will das einfach nicht mehr.

Kommentar von herakles3000 ,

Wen du auf der Arbeit gemobbt wirst kannst du dagegen vorgehen entweder mit der Gewerkschaft oder einem Anwalt. und wen das so ist schreibe auf in einem Mobbing Tagebuch den dein Chef hat das Mobbing zu unterbinden außerdem stehst du als Azubi unter besonderen Schutz.Es wird immer Situationen in deinem Leben geben wo du dich durchschlagen mußt zb mit dem Arbeitsamt und dem Jobcenter die beide nicht immer Astrein mit arbeitslosen umgehen oder mit berufstarter  Da hieflt nur Wissen weiter Wen du depressiv wirst dan suche dir eine Arzt/Therapeuten...In anderen berufe kann sogar die Umgangssprache recht rauh sein.Und zb mit einer aussage wie das weiß ich schon kannst du dein gegenüber auch auf die Palme bringen selbst wen das wirklich so ist da hält man als Azubi auch schon mal die klappe damit es kein ärger gibt.Keine Lust dich durchzuschlagen kann man auch so sehen das deine mobber dich so kapput gemacht haben das du alles mit dir machen lassen würdest Dan must du mehr dagegen ankämpfen suche dir bitte Hilfe damit es dir besser geht..

Kommentar von rotreginak02 ,

@herakles3000: bevor er diese Frage eingestellt hat, hatte er bereits eine Frage eingestellt, in der er geschildert hat, dass er seit 2 Wochen eine Ausbildung macht und bei einem Gespräch mit dem Chef, von ihm wegen 2,5 stündiger Verspätung und seines Verhaltens kritisiert wurde. Das kannst du ja mal nachlesen. Mit Mobbing hat das rein gar Nichts zu tun, sondern mit Kritik und Kritikfähigkeit.

Kommentar von herakles3000 ,

Ja habe ich gelesen aber auch das er 3 Jahre schon gemobbt wurde deswegen auch mein Kommentar zu ich weiß das schon aber Ich beziehe das mehr auf nicht mehr im leben durchschlagen Jeder hat schon mal in der Ausbildung verschlafen ich hatte  nur glück weil es bei mir  die gesamte Firma war inklusive Chef und deswegen gab es auch keinen Ärger.Außerdem mus man ja erst mal  auch die Kritik erlernen bzw verkraften!Da gebe ich dir natürlich recht.

Antwort
von uniico, 45

Gut erkennst du das frühzeitig das für dich ein abbruch besser ist!
Ich hatte damals nicht abgebrochen und mich durchgequält bis ich ein burnout/nervenzsmbruch hatte..

Die zeit könntest du mit verschiedenen praktikumstellen überbrücken. So kannst du auch mehrere berufe kennenlernen

Kommentar von Numinos2 ,

Danke für die Antwort. Diese Sichtweise ist neu für mich, habe ich garnicht bedacht.

Antwort
von Emenate, 32

Ich kenne jetzt natürlich deine Absichten und deine Interessen nicht. Grundsätzlich halte ich es aber für sinnvoll eine Sache zu beenden, wenn man erkennt, dass es nicht passt. Denn eines darfst du niemals vergessen:

Der wichtigste Mensch in deinem Leben bist DU. Alle Dinge tust du nur für dich, deshalb höre nicht auf Vorwürfe von anderen oder Menschen, welche dir ihre Meinung aufzwingen wollen. Solche Stolpersteine gibt es aber auf dem Weg zur Selbstfindung. 

Wichtig ist also, dass du dich wohlfühlst mit dem was du tust. Wie sieht es aus mit der Arbeit mit Menschen? Liegt dir sowas? Möglicherweise sorgt eine Zeit in einem sozialen Berufsfeld für Abwechslung. 

Heutzutage ist es leider schwer da draußen, man wird in vielen Fällen ausgenutzt bzw. ausgebeutet, gerade als junger Mensch. Achte daher sorgsam auf die Vorschläge von der Arbeitsagentur und Co.

Neben Praktika oder sozialen Tätigkeiten z.B FSJ könntest du natürlich noch einmal eine Schulform besuchen und dich währenddessen zusätzlich mit Selbstfindung befassen, um dich zu erden und wieder positive Gedanken zu fassen. 

Wenn du eher mit Tieren als mit Menschen arbeitest, dann wäre natürlich das FÖJ eine Alternative.  

Kommentar von Numinos2 ,

Danke für deine Antwort. Ich schätze mal den Beruf "Hotelfachmann" kann man schon als sehr sozial ansehen.

Antwort
von Marbuel, 18

In Frankfurt im U60311 abgehangen, Nächte lang durchgetanzt, Drogen genommen und unter der Woche im örtlichen Jugendtreff rumgehangen, Filme geschaut und eine Bong nach der anderen geraucht. Ich bin inzwischen 38 und hab das alles hinter mir. Sei dir nur bei einem gewiss. Mit jedem Abbruch verschlechterst du deine Chance auf ein geordnetes Berufsleben gravierend. Vor allem in einem Beruf, der dir gefällt. Und sei dir auch im Klaren darüber, dass deine spätere Lebensqualität mit deiner Zufriedenheit im Berufsleben fällt. Von elementaren Dingen, wie Gesundheit mal abgesehen. Überleg dir also gut, was du machst.

Antwort
von akkurat01, 21

Leider ist dir nicht zu helfen.

Du weist nicht was du willst. Dir geht es zu gut. Hast keine Ahnung was du machen soolst.

Als erstes solltest du deine Eltern verklagen da sie dich nicht aufs Leben vorbereitet haben.

Du kannst mir mit deiner Willenlosigkeit nur leid tun. Ein Arzt kann dir auch nicht helfen.

Nur du selber kannst das.

Kommentar von Numinos2 ,

Meine Eltern haben mich nicht auf das Leben vorbereitet? Ich würde sagen sie haben exzellente Arbeit geleistet.  

Kommentar von akkurat01 ,

Dann wärst du heute nicht so in einer hilflosen Situation.

Lies mal deine eigene Kommentare.

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