Frage von Murmeltier13, 43

Ausbildung abbrechen oder durchziehen - soziale Ängste: welcher Beruf?

Ich habe vor einem Monat eine Ausbildung(Elektronikerin) begonnen und merke immer mehr , dass mir der Beruf keinen Spaß macht. Im Gegenteil, ich kann mir nichts langweiligeres vorstellen. Dazu kommt, dass ich meine Kollegen und Ausbilder nicht wirklich mag und ständig von vielen Menschen umgeben bin, was es mir durch meine sozialen Ängste auch nicht erleichtert.

Seit zwei Wochen habe ich durchgehend Magenschmerzen und Kopfweh und quäl mich in die Arbeit obwohl ich keine Lust und zum Teil sogar Angst davor habe. Am liebsten würde ich abbrechen, aber ich weiß nicht was für eine Ausbildung ich sonst machen könnte, bei welcher ich nicht den ganzen Tag von Menschen umzingelt bin. Zuhause sitzen kann ich auch nicht, da ich schon 20 bin und meine Eltern und auch ich selbst damit ein Problem hätten.

Ich weiß grad echt nicht weiter. Hat jemand Ideen in welchen Berufen man mit wenigen Menschen zu tun hat. Oder sollte ich die drei Jahre lieber durchziehen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir sagen wie er/Sies gelöst hat?

Antwort
von DerEchteBIO, 31

Einfach durchziehen
Das ist der größte Fehler den du machen kannst wenn du es abbrichst
Weil du findest dann nicht so schnell wieder ein Job mit einer abgebrochenen Ausbildung
Wenn du die paar Jahre durchgezogen hast kannst du ja immer noch eine andere machen
Ich hab auch vor 2 Monaten eine Ausbildung in einem Blumen laden angefangen und mir gefällt der Job auch nicht und in der Berufsschule werde ich gemobbt aber ich zieh einfach trotzdem durch und mach danach was anderes
(Bin 17 Jahre alt falls es interessiert )

Antwort
von SametMPower, 23

Was sind deine Hobbys? Ich z.b. schraube gerne an meinem Wagen und lerne daher KFZ Mechatroniker. Ich hab auch als Elektroniker eine Ausbildung angefangen und habs nach 2 Monaten abgebrochen. War für mich auch lw den ganzen Tag auf verschiedene Baustellen zu arbeiten. 😒

Antwort
von Leaguster, 25

Also ich weiß Relativ wenig über Details deiner Lage ,aber wenn du in einem Großkonzern tätig bist könntest du dich nach einer Umschulung umsehen, ein freund von mir ist von Elektriker auf Chemikant umgestiegen und hat wegen seiner Guten Noten direkt und ohne Zeitverlust anschließen können. 

Wenn du schon recht weit bist mit deiner Ausbildung würde ich sie lieber durchziehen und mich danach weiterbilden, kaum jemand wird später mal genau das was er auch gelernt hat. In meinem Umfeld habe ich viele Studierte Leute wie Diplom Ingenieure ,Technisch/Chemische Meister und vieles mehr die alle mit einer normalen Ausbildung begonnen haben und diese als Sprungbrett in total spannende und vor allem unlangweilige  Berufe genutzt haben. 

Alles ist offen :) aber eine abgeschlossene Ausbildung nimmt dir keiner mehr weg sobald du sie in der Tasche hast und was du damit machst muss nichts damit zu tun haben mit dem was du jetzt machst. Blöde Phasen im Leben kommen und gehen, das packst du schon :D und im absoluten Notfall kannst du immer noch abbrechen. Ein Freund von mir hat zb mit 20 sein Studium geschmissen und weil er noch bei seinen Eltern lebte konnte er einfach eine Ausbildung beginnen. Zu Spät zum weiter oder umbilden ist es nie.

Antwort
von Lechos13, 24

Abbrechen!

Dein Beruf soll dir Spaß bereiten und nicht "die Hölle" sein.

Ausbilder ist Ausbilder, den hast du während der Arbeit nicht.

Aber wenn du durch die Ausbildung erfahren hast, dass dich dieser Beruf langweilt, dann höre schleunigst damit auf. 

Deshalb dauert die Berufsausbildung so lange. Du probierst einen Beruf aus und siehst, ob du in diesem Arbeitsumfeld klar kommst.

Wenn du dort aber nicht klar kommst, ist der Beruf nichts für dich.

Das schlimmste ist wirklich einen Beruf nur wegen dem Geld zu haben. Das bringt nichts.

Wenn du bestimmte Ängste bei dieser Beschäftigung entwickelst, ist das erst recht nichts für dich!

Liebe Grüße Anton

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