Frage von ape23, 70

Ausbildung abbrechen, Depression, BBW?

Hallo Leute. Ich habe ein Problem. Ichb bin 26 Jahre alt, männlich und bekomm auf Gut Deutsch mein Leben nicht geschissen. Ich bin in einer Ausbildung Fachkraft für Lagerlogistik. Bald im dritten Lehrjahr und merke immer mehr das es nicht mein Beruf ist und bin schulisch auch total demotiviert. Lerne wenn überhaupt nur für Arbeiten und dazu kommt noch das ich depressiv kaum Freunde habe und die meiste Zeit in meinem Zimmer bei meiner Mum wohne die ebenfalls psysich krank ist und erwerbsunfäig und Angst das ich werde wie sie. ICh war vor der Ausbildung im BBW Südhessen und hatte da eine Lehre als Konstruktionsmechaniker angefangen auch wegen meinem ADS und bin da geflogen weil ich Mist gebaut hatte. Hätte da wieder hingekonnt aber da hatte ich schon die Lagerausbildung und obwohl ich wusste das das garnicht mein Ding ist aber da nichts anderes verfügbar dachte ich Mir so jo machste mal wird schon klappen. Will aber auf keinen Fall in dem Beruf bleiben und bin am überlegen abzubrechen und wieder in das BBW zu gehen und nebenher halt Therapie und so zu machen.

Antwort
von Caleya, 20

Ich würde dir raten deine Lehre zu Ende zu bringen. Immerhin bist du schon so weit gekommen! Danach hast du noch genug Möglichkeiten dich in andere Richtungen zu entwickeln, sei es durch Weiterbildungen oder eine Umschulung. Die dauert dann auf jeden Fall weniger lange als eine neue Ausbildung anzufangen.

Am Anfang ist es schwer, aber versuch dir immer die positiven Dinge vor Augen zu führen und nicht nur die negativen Dinge zu sehen. Es kann sein, dass sie bei dir zurzeit überwiegen, aber du darfst dich davon trotzdem nicht fertig machen lassen. Du wirst aus allem deine Erfahrungen mitnehmen, egal, wie du dich letztendlich entscheidest. Alles Gute :)

Antwort
von KleinerEngel18, 26

An deiner Stelle würde ich erst mal die Lehre fertig machen. Du hast nur noch ein Jahr und im Leben muss man sich eben ab und zu einfach mal zusammen reißen und kann nicht erwarten, dass einem alles zugeflogen kommt.

Eine Therapie solltest du auf jeden Fall machen und die andere Ausbildung kannst du nach deiner jetzigen immer noch machen. Das sollte möglich sein. Aber dann hast du wenigstens eine Ausbildung, auch wenn du diesen Beruf nicht weiter ausüben magst.

Antwort
von SotisK1, 14

Also ich sage dir mal was.

Du schreibst dass du Angst hast wie deine Mutter zu werden? Dann werd nicht so, es liegt in deiner Hand.

Die Ausbildung abzubrechen im dritten Lehrjahr ist nicht klug.

Du hast absolut Recht wenn du sagst dass du nicht das machen möchtest, womit du mit dem Herzen nicht dahinter bist. Das hatte ich auch und war dann jahrelang nicht glücklich, aber eine Fachkraft für Lagerlogistik würde ich nicht beenden an deiner Stelle, weil dir jede Ausbildung, weitere Wege der Weiterbildung ermöglichen wird, die dich dann über einige kleine Umwege an dein Ziel bringen werden.

Du hast in Deutschland viele Möglichkeiten an deine Ziele zu kommen und eine Ausbildung ist schonmal eine gute Basis dafür (meistens auch Grundvoraussetzung um weiter zu machen).

Wirf das nicht weg, du bist 26 und solltest deine Zeit nicht mehr unnötig rauswerfen.

Was die Freunde angeht, mach dir keine Gedanken darüber. Man lernt immer neue Leute kennen und sollte einfach nur offen sein.

Wer hat schon viele ehrliche und enge Freunde?

Die Meisten sind nur Mittel zum Zweck und eigentlich nur enge Bekannte.

Also Kopf hoch und viel Erfolg.

Das packst du.

Antwort
von Mirarmor, 26

Kannst du definitiv in das BBW zurück?

Wie lange dauert deine jetzige Ausbildung insgesamt?

Du scheinst den größten Teil hinter dir zu haben, dann mach das doch zu Ende, sonst waren die mehr als zwei Jahre umsonst.

Therapie solltest du so oder so machen.

Kommentar von ape23 ,

Nein das war vor 2 Jahren da hätte ich zurückgekonnt. Ich denke aber das das immer noch geht. Mir hats da auch richtig Spaß gemacht auch wenn es schlecht geredet wird. Möchte auf keinen Fall im jetztigen Beruf bleiben. Möchte was handwerkliches machen Metallbauer oder so.

Kommentar von Mirarmor ,

Auf gar keinen Fall die jetzige Ausbildung abbrechen bevor du 100%ig sicher etwas Neues hast.

Wenn die jetzige Ausbildung nicht mal mehr ein ganzes Jahr dauert, mach die zu Ende!!

Eine abgeschlossene Ausbildung ist für dich auch nützlcih wenn du später etwas Handwerkliches machst. Eine abgebrochene Ausbildung oder eine Lücke im Lebenslauf verfolgt dich ein Leben lang, die Arbeitgeber und Personalprüfer achten auf so etwas!

Antwort
von robi187, 21

krank zu sein ist keine schande, eine schande ist nichts dagegen zu tun?

deine hauptaufgabe sollte sein gesund zu werden und dazu ist ein dialog mit (am besten) einem facharzt nötig?

ich würde keine entscheidung im kranken zustand unter nehmen denn das könnte die stimmung verändern und man kommt nicht auf den punkt bei der behandelung? am ende der behandlung kann man überlegen welchen weg man gehen kann?

ich könnte mir vorstellen dass jetzt eine klinik dir helfen könnte?

lese mal das buch

https://www.amazon.de/nennt-Wahnsinn-Protokoll-einer-Heilung/dp/3783111528

=protokoll einer heilung (zwar ein altes buch aber es lohnt sich)

Kommentar von ape23 ,

Hallo Robi, ja eine Klinik würde schon helfen aber ich muss ja auch irgendwie weiterkommen. Ich weis nicht ob ich die Ausbildung abbrechen soll und was anderes machen soll.. am liebsten was handwerkliches. Was aber eh erst nächstes JAhr gehen würde da für dieses Jahr alles schon weg ist.

Kommentar von robi187 ,

bitte entscheidungen treffen wenn man gesund ist dann könnten es gesunde entscheidungen sein? als zuerst in klinik und am ende der klinikzeit (dort gibt es meist ein sozialarbeiter) die zukunft planen.

vor beginn einer klinik sollte man keine entscheidungen treffen, damit man auch die propleme schnell erkennt und wie man damit umgeht?

aber frage am besten den arzt oder die klinik der wir wohl ähnlich reden?

Antwort
von OwnLeeYu, 24

Mach zu aller erst die Ausbildung zu Ende! Alles was du geschafft hast, kann dir keiner mehr nehmen. Eine Ausbildung in der Tasche ist schon einmal eine Absicherung.

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