Ohne jetzt an den Beamten Status zu denken, sowie das Finanzielle ...ich meine die wirklichen Bewegründe?
Aus welchen Gründen würde man Lehrer(in) werden wollen?
Antworten (13)
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3Antwort von
mia68mia68
"Wirkliche Gründe" - damit ist in meinen Augen so ein Empfinden wie eine Art "Berufung" gemeint (vielfach beschworen und zitiert, aber auch das macht es nicht weniger wahr).
Es geht darum, nicht nur Wissen, sondern ("neben" und doch auch "hauptsächlich" irgendwie) so etwas wie eine Art "Haltung zum Leben" zu vermitteln.
Und die Bereitschaft, auch selbst immer mehr und weiter lernen zu wollen; von und mit den (mehr oder weniger kleinen oder großen) Menschen, mit denen man da zu tun hat.
Das, was man daraus zieht, ist ein unglaublicher Lohn.
Es ist idealistisch und es klingt pathetisch - aber so ist es. Für mich jedenfalls.
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2Antwort von
pepsi40pepsi40
...weil man den umgang mit kindern mag. ....weil man die vielfältigkeit in diesem beruf liebt? keine ahnung... ich hab 5 jahre im elternbeirat mitgewirkt....respekt, wenn heute noch irgendwer lehrer werden möchte, bei den eltern...
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ParademixParademix
Ich kenne viele Leute die das machen wegen der sicherheit, dem geld und den Ferien.
Diese Leute sind dann extrem deprimiert und wirklich schlechte lehrer. Ein Lehrer muss in den Ferien arbeiten, das ist den meisten anderen Berufen im Urlaub erspart.
Die Beweggründe die ein Mensch haben SOLLTE wären wohl: -Umgang mit Kinder/Jugendlichen zu mögen -Sich beim lehren wohl zu fühlen -Die Idee des lehrens sollte ein Ideal sein -Einzusehen, dass es nicht um sich geht, sondern um die Schüler
Ein Lehrer hat extreme verantwortung, und die wenigsten die ich habe/hatte werden dieser gerecht. Lehrer entscheiden das Schicksal tausender Schüler in ihrem Berufsleben, wer sich nicht absolut sicher ist, das dieser Beruf der richtige für ihn/sie ist, sollte ihn nicht verüben. Außerdem sollte es klar sein, den Schülern nicht die eigene Meinung oder das eigene Weltbild näher zu bringen, das ist nicht sinn der sache, man kann ihnen tipss geben, ja. Aber Kinder müssen immer die Chance haben sich ihre eigenen gedanken zu jedem Thema zu machen, ohne jegliche vorurteile.
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AlainTralinsAlainTralins
Man muß in der heutigen Zeit wissen, dass es ein Höllenjob sein kann, insbesondere wenn man Lehrer an einer Hauptschule bzw. Grundschule wird.
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ParademixParademix Ich war an einer Hauptschule, das waren damals die freundlichsten Menschen die man sich überhaupt vorstellen kann, und wir leben an einem "schmelztiegel". Dort sind meine Stärken in Physik, Mathematik und Informatik zum Vorschein gekommen, und die dazugehörigen Fächer studiere ich jetzt, genau wie eine gute Freundin aus dieser Zeit. Ich weiß, dass viele Hauptschulen voller schrecklicher Kinder sind, aber das sind absolut nicht alle. Für mich wird das Wort "Hauptschule" immer mit dem Wort "Familie" einhergehen.
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TestbildfreundTestbildfreund
Sieh dir den neuen Film "Die Klasse", im französischen Original "Entre les murs", an - der gibt einige nette, interessante Anstöße, sich mit genau diesem Thema zu beschäftigen!
Seit ich gestern im Kino war, denke ich: Ein guter Grund, Lehrer zu werden, wäre wohl (ähnlich wie bei allzu optimistischen Eltern auch), den Kindern und Jugendlichen zu ziegen, dass man es besser machen kann und ihnen eine Chance gibt, ohne gleich authoritär oder ignorant sein zu müssen - und genau dort setzt auch der genannte Film an! Die weitaus schwierigere Frage wäre nämlich: Wenn man einmal den Entschluss gefasst hat, Lehrer zu werden, um der nächsten Generation ein bisschen Verständnis zu bieten und sie für Dinge zu begeistern, ihnen das Hinterfragen beiztubringen und so weiter - wie sicher kann man sich sein, dass die Rechnung auch tatsächlich aufgeht, und die Schüler deine Bemühungen auch als solche zu schätzen wissen?
Schwierige Frage, guter Film. Also, unbedingt ansehen! -
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NachtflugNachtflug
Meine Mutter hat mir mal das Lehramtstudium empfohlen. Hauptargument: Ferien
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mia68mia68 ...bisschen sehr kurz gedacht. Aber weit verbreitet als "Argument", ohne Frage... besser macht es das trotzdem nicht.
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NachtflugNachtflug Ich wollte diesen harten Job nicht geschenkt haben, daher habe ich ihn auch nicht gewählt.
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syschuinsyschuin
Ich hoffe immer weil sonst bei Fehlen fatale Folgen hat, Arbeit mit Kindern Spaß macht, ihnen Wissen zu vermitteln.
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Grave1989Grave1989
- Zusammenarbeit mit Kindern
- etwas für die nächste Generation tun
- dein Wissen weitergeben
Die Eltern sind allerdings echt ein Argument gegen den Beruf. :S
das darfst du laut sagen...schade nur, dass ich im lauf der 5 jahre einige motivierte lehrer sah, die immer mehr wg. der eltern resignierten....