Aus welchen gründen wird vom jobcenter das geld eigentlich gekürzt?

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17 Antworten

Weil man in der Regel eine Eingliederungsvereinbarung unterschreibt, in der die Konsequenzen bereits mitgeteilt werden. Außerdem ist man verpflichtet, alles zu unternehmen, um seine Hilfsbedürftigkeit zu beenden. Wenn das Jobcenter einem Geld gibt, dann unter diesen Voraussetzungen. Sperrt man sich dagegen, dann wird gekürzt. Man soll schließlich nicht dauerhaft auf das Jobcenter angewiesen sein.

Über Nutzen und Sinn einer solchen Maßnahmen muss man nicht diskutieren. Die Alternative ist: Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.

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Ganz klar, wenn Du einer Maßnahme zugestimmt hast und diese nicht wahrnimmst ohne Deinen Sachbearbeiter zu verständigen, ist das klar ein Grund Dir Leistungen zu kürzen. (meiner Meinung nach sogar gesperrt)

Eine Maßnahme die Dir vorgeschlagen wurde und Du diese aus guten Gründen! nicht annehmen möchtest ist kein Anlass Geld zu kürzen.

Wenn man eine maßnahme nicht machen will dann will man es nicht machen.

Wenn Du das der Sachbearbeiterin als Begründung angegeben hast, ist das ein klarer Fall von "keine Lust" "keine Motivation aus der derzeitigen Situation herauszukommen" sprich "Verweigerung".
Dann ist eine Kürzung gerechtfertigt.

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Kommentar von Wippich
14.09.2016, 10:07

@kiara was sind denn gute gründe?

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Wenn Du eine Maßnahme nicht machen möchtest, dann solltest Du eine Begründung haben warum nicht.

Keiner wird Dich in eine Maßnahme zwingen, wenn Du z. B. nachweisen kannst, dass Du genau zu der Zeit schon einen EDV Kurs hast, den Du auf eigene Initiative begonnen hast, so wird man Dich nicht in eine Maßnahme zwingen und Dir Leistungen kürzen.

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Ehrlich gesagt habe ich noch nie gehört das man einmal was ablehnt und dann das Geld gekürzt wird. 

Du unterschreibst bei denen was. Da steht unter anderem drinne das dir, wenn du nicht mitwirkst das Geld gekürzt werden kann. Das mitwirken bzw. Nicht mitwirken ist geben so bald du was ablehnst, Bewerbungen nicht schreibst, unterlagen nicht abgiebst,und zu Terminen nicht auftauchst.

Jeh nach sacharbeiter lässt der dich unbegründet 10 oder 5 Arbeitsplätze ablehnen. Nicht mitgewirkt hast du schon beim ersten mal. Wenn dir das nicht passt musst du dich auf deinen hintern setzen und nach nem job / Ausbildung suchen. Dann bist du auch nicht mehr vom Jobcenter abhängig. Man bekommt nichts geschenkt. 

Ich hab selbst mal alg2 bezogen. Trotz Ausbildung als metallbauerin wurden mir nur Jobs als Reinigungskraft in zeitarbeitsfirmen  vorgeschlagen. Klar habe ich das abgelehnt. Jetzt habe ich dank Meiner Eltern einen kleinen laden. Wenn es dir nicht passt, Kümmer dich selbst

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eben weil du diese Maßnahme nicht machen willst.

du beziehst Geld vom jobcenter und wenn das jobcenter meint das du mit dieser Maßnahme besser für den Arbeitsmarkt aufgestellt bist, hast du diese zu machen.

im Umkehrschluss:

wenn du hier nicht konstruktiv mitwirkst, erweckt das den eindruck das du nur das Geld haben möchtest und nicht etwas für deine berufliche Zukunft tun möchtest.

also wird gekürzt

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Wenn du den Sachen, welche in der Eingliederungsvereinbarung (z. B. X Bewerbungen im Monat) stehen, nicht nachkommst ODER wenn du unwahre Angaben angibst ODER wenn du Meldepflichten/Termine/Maßnahmen versäumst...

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Du hast alles zu unternehmen, um aus deiner (arbeitslosen) Lage herauszukommen. Dazu gehören nun auch mal Maßnahmen vom Jobcenter. 

Wenn du die verweigerst - aus welchem Grund auch immer - hier sieht es eher nach keiner Lust aus - sperrt das Jobcenter zurecht die Leistung. 

Du hast schließlich auch selbst daran mitzuwirken, um aus deiner arbeitslosen Situation zu kommen. 

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Wes Brot ich ess, des Lied ich Sing.

Du willst Geld vom Amt? Also musst du auch deren Auflagen erfüllen. Und wenn sie dir eine Maßnahme geben musst du eben hin.

Du willst Geld von deinem Arbeitgeber also musst du auch die dortigen Arbeiten Ausführen.

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Weil du die Mitarbeit verweigerst. Wenn du Leistungen vom Amt bekommst, bist du zur Mitarbeit verpflichtet.

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Kommentar von maddie93
14.09.2016, 09:46

Genau. Für sein Lohn muss man arbeiten und für das Amt muss man genau so was tun. Für das nichts tun gibt es leider kein Geld :D

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Genau deshalb. Wer nicht an Maßnahmen teilnimmt, muss mit Kürzungen rechnen.

Du hast nur Anspruch auf volle Unterstützung, wenn du alle Maßnahmen ergreifst, die dir wieder in die Arbeitswelt zurückhelfen. Bist du unwillig, gibt es Abzüge. Aufgabe der Arbeitsagentur ist es dir einen Job zu vermitteln, nicht deinen Unterhalt zu bestreiten.

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Kommentar von herzilein35
14.09.2016, 13:32

Job vermitteln tun die eher nicht, vor allem aber nicht  die Jobcenter

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Nicht trotzdem, sondern deswegen.

Das Jobcenter ist in der Arbeitslosigkeit dein Arbeitgeber.  Und wer Arbeitsverweigerung betreibt, muss mit Konsequenzen rechnen. 

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Weil du dadurch deine Mitwirkungspflicht verletzt und dies zieht eine Sanktion mit sich. Leider bist du verpflichtet alles in die Wege zu leiten um deine Arbeitslosigkeit dauerhaft zu beenden und dazu gehören auch eventuelle unnütze Maßnahmen.

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Das Jobcenter bezahlt dich. Du bist verpflichtet alles Mögliche und Zumutbare zu tun um wieder einen Arbeitsplatz zu bekommen.

Das Jobcenter kann sogar die Bezüge kürzen wenn man zwar an einer Maßnahme teilnimmt aber sich vollkommen desinteressiert zeigt.

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Die Leistungen des Jobcenters sind keine lebenslange "Rente", sondern sollen den Empfänger während seiner Arbeitssuche über Wasser halten. Die Maßnahmen, die dazu angeboten werden, dienen der Eingliederung oder Wiedereingliederung ins Berufsleben.

Wer die Maßnahmen ablehnt, ist demnach auch nicht an Lohn durch Arbeit interessiert. Wer aber nicht arbeiten will, muß zusehen, wie er über die Runden kommt. Nichtstun wird durch Leistungskürzung bestraft.

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Du sollst dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Gewisse Massnahmen verschaffen dir Zusatzqualifikationen, d.h. du hast in Zukunft bessere Chancen Arbeit zu finden.

Das Amt kann das zu Recht von dir verlangen. Die sind nicht dafür da dir ein Nichtstun zu finanzieren! Dein "ich will das nicht machen" ist keine akzeptable Begründung.

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in österreich ist das genauso, man soll ja aus der arbeitslosigkeit herauskommen, hier wird man in einen kurs gesteckt, punkt aus, gehst du nicht hin gibts kein geld, da gibts auch kein rütteln daran. 

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