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Aus welchen anlass feiern wir ramadan fest?

Frage von oezzzlem oezzzlem
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Antworten (4)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von freto freto

    "Wir"? Die Muslime feiern das am Ende ihrer 30tägigen Fastenzeit Ramadhan. Im Grunde aus Freude darüber sich vor Allah "was verdient zu haben" und weil sie von da an wieder nach Herzenslust essen dürfen.

    Kommentar von alchemist2 alchemist2alchemist2

    Das tun sie auch vorher schon, aber nur nachts bzw. nach Einbruch der Dunkelheit.

    Kommentar von freto fretofreto

    I know. Aber normal und gesund kann man solchen Ess-Rhytmus nicht nennen!

    Auch ist es fact dass während des Ramadhan viel mehr gegessen wird als sonst während des Jahres. Heisshunger am Tag wirkt sich auf den Einkaufszettel der muslimischen Hausfrau aus...

    Kommentar von kartanesi kartanesikartanesi

    so ein unsinn. fasten ist gesund! das íst wissenschaftlich erwiesen

    Kommentar von freto fretofreto

    DAS schon. Aber nicht tagsüber nichts essen und trinken und dann nach Sonnenuntergang das 1,5fache von sonst reinschaufeln. Das ist-erwiesenermassen- ungesund.

    Kommentar von icebird24 icebird24icebird24

    Wenn du Mal gefastet hättest, dann würdest du merken, dass man gar nicht das 1,5 fache essen kann.

    Kommentar von freto fretofreto

    Ich weiss von was ich hier poste. Es wird wirklich mehr gegessen!

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    Antwort von UmmuHureyre UmmuHureyre

    Man feiert nicht in dem Sinne, dass man auf Partys geht, tanzt etc.

    Es sind Feiertage, an denen man den Ramadadan so zu sagen "verabschiedet" - man beglückwünscht sich, indem man einander wünscht, dass das Fasten angenommen wird und Gottes Segen bringt. Familien, Nachbarn, Freunde besuchen sich und man sitzt beisammen. Besonders wird darauf geachtet, auch einsame Menschen, die alleine leben und kaum jemanden haben, zu besuchen!

    Ursprünglich herrschte (und herrscht heute bei richtig praktizierenden Muslimen immernoch) die Freude, solch eine Bewusstseinserfahrung gemacht haben zu können und das einem, so Allah will, vergangene Sünden vergeben werden. Nicht das Vollfressen mit Süßspeisen.

    Außerdem wurde in der Kadr/Qadr-Nacht, welche in den letzten 10 Tagen des Ramadans liegt, die erste Offenbarung des Korans herabgesandt.

    Vielleicht sollte man erst einmal verstehen, warum man fastet, um die Ramadan-Feiertage nachvollziehen zu können:


    Von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und sexuelle Bedürfnisse zu verzichten bedeutet nicht nur nachempfinden zu können, wie sich hungernde und durstende Leute wohl fühlen. Ein fastender Mensch sollte vielmehr seine Abhängigkeit zu Allah wieder wahrnehmen und spüren, indem er in sich kehrt.

    Die kleinsten Dinge, an denen man sonst im hektischen Alltag vorbeigeht, nehmen für einen wieder eine Bedeutung an. Das erste Schluck Wasser am Abend ist ein unbezahlbares und wunderschönes Gefühl. Die Sinne werden wieder verfeinert, denn der Körper kommt endlich zur Ruhe, indem der Mensch mal nicht nach seiner Triebseele geht (nach Lust isst und trinkt), sondern sich zurückhält. Selbst der reichste Mann auf der Welt merkt, dass sein Reichtum nichts wert ist, da selbst er von den Gaben Allahs abhängig ist. Was will er auf seinem Geld rumbeißen, wenn die Acker keine Ernte bringen, gegen die er sein geld umtauschen kann. Die eigene Abhängigkeit und Hilflosigkeit werden wieder neu wahrgenommen und man lernt wieder aufs Neue, für jedes Schluck Wasser und für jeden Bissen Allah dankbar zu sein.

    Außerdem ist auch die Handlung nach dem Propheten Mohammed, sich am Abend den Bauch nicht vollzuschlagen (wie es heutzutage leider üblich ist)! Denn Ramadan bedeutet nicht Enthaltsamkeit am Tage - es beinhaltet auch, dass man den ganzen Monat recht enthaltsam lebt (sich also am Abend nicht mit 3Gängen den Bauch vollschlägt und total außer sich ist).

    Mit leerem Magen arbeitet das Gehirn ebenfalls besser (dazu gibt es auch eine westliche Studie, die mir leider abhanden gekommen ist) und der Geist ist frei. Man verbringt nicht die Zeit damit, seinen Trieben (Essen, Trinken) nachzugehen, sondern kehrt in sich und spürt wie frei die Seele sich doch anfühlt, wenn man seiner Triebseele nicht folgt. Man kann sich in den Gebeten viel mehr konzentrieren, ja nimmt regelrecht den "Geschmack" des Gebetes wahr und hat für Gottesdienste (Lobpreisungen, Bittgebete etc.) mehr Zeit.

    Außerdem ist Ramadan der Monat des Teilens. Wenn man weiß, dass der Nachbar nebenan nicht viel zu essen hat, schickt man ihnen Essen rüber oder lädt sie zum Essen ein und teilt mit ihnen alles was auf dem Tisch ist und bricht mit ihnen gemeinsam das Brot.

    -- Kurzum: man spürt die Abhängigkeit, Hilflosigkeit gegenüber Allah, spürt eine Bewusstseinserweiterung, hat durch Verzicht auf Essen mehr Zeit für Gottesdienste, man übt sich in Nachsicht (denn auch mit schlechten Worten sollte man sich zurückhalten!) und in Rücksicht gegenüber seinen Mitmenschen. Man entdeckt sich immer wieder neu und hat die Chance diese Fortschritte aus dem Monat, in das weitere Leben mitzunehmen.

    Kommentar von fairuz fairuzfairuz

    super hätte ich nicht beser machen können.

    ich habe auch gelesen das auch die thora und die bibel fi kadr-nacht herab gesandt worden sind.

    Kommentar von TalhaArif TalhaArifTalhaArif

    DH, perfekt

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    Antwort von otterfresse otterfresse

    Es geht darum, dass der Islam einem lehrt, auch für seine Mitmenschen zu achten.

    Der Fastenmonat soll einen zurück zur Realität bringen, da nicht jeder das Glück hat immer Essen auf seinen Tisch bereit zu haben.

    Daher wird von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts gegessen oder getrunken (Ausser falls man Krank ist, da wird einem gar verboten Ramadan durchzuziehen)

    In dem Monat sind alle gleich...reiche und arme.

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    Antwort von Turkish4ever Turkish4ever

    Während des Ramadan darf zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nichts gegessen und nichts getrunken werden. Aber es geht nicht nur darum. Fromme Muslime lesen in dieser Zeit viel im Koran, es werden besondere Gebete gesprochen und die Moscheen sind geschmückt. Man soll sich in dieser Zeit nicht streiten, nicht schlecht über andere reden und denen Geschenke machen, die arm sind. Abends besucht man seine Eltern oder lädt Verwandte und Freunde ein und bereitet ihnen eine besonders gute Mahlzeit, um in Frieden eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. Das Ende der Fastenzeit feiern Muslime mit einem großen Fest und köstlichen Speisen. Das heißt Eid-Al-Fitr oder auch Zuckerfest und dauert drei Tage lang. ich hoffe ich kann dir helfen!

    Kommentar von oezzzlem oezzzlem

    meine frage war aus welchem anlass wir RAMADANFEST gefeiert also warum und nicht was während des fastenzeit gemacht wird

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