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aus welchem hintergrund unterscheidet sich im internen Rechnungswesen das Betriebsergebniss auf voll

Frage von gutefrage23 gutefrage23

aus welchem hintergrund unterscheidet sich im internen Rechnungswesen das Betriebsergebniss auf vollkostenbasis und teilkosten basis bei der teilkostenrechnung hab ich die ganze zeit ja nur mit variablen kosten gerechnet schon klar desshalb sind meine selbstkosten da niedriger beim betriebsergebniss beziehe ich die fixen kosten ja wieder mit ein sprich subtrahiere sie. Also würde gerne wissen woher der rechnerische unterschied kommt bzw. wie es die aussagekraft der 2 ergebnisse (BE auf Teilkostenbasik und BE auf Vollkostenbasis)beeinflusst

schon mal danke

gruß tobi

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Antworten (7)

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    Antwort von vlavielle vlavielle

    Die Vollkostenrechnung umfasst alle Systeme der Kostenrechnung, bei denen sämtliche Kosten auf Kostenträger verrechnet werden. Im Gegensatz zur Teilkostenrechnung besteht das Ziel der Vollkostenrechnung darin, sämtliche Kosten auf Kostenträger (Waren, Dienstleistungen, Produkte) umzulegen. Daneben soll die Wirtschaftlichkeit des Entstehungsprozesses kontrolliert und eine Erfolgsrechnung ermöglicht werden.

    Die Vollkosten umfassen entweder alle Kosten, die bei der Herstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung angefallen sind (volle Herstellkosten), oder alle Kosten, die für die in einer Periode verkauften Produkte entstanden sind (volle Selbstkosten). Im Gegensatz zur Teilkostenrechnung, bei der nur Teile der Kosten auf die Kostenträger verteilt werden, entsteht hier das Problem, dass sowohl Fixkosten als auch Gemeinkosten auf die Kostenträger verrechnet werden. Dies kann - da diese Kostenbestandteile von der Beschäftigung unabhängig sind - zu Fehlentscheidungen führen.

    Ich hoffe ich habe dir etwas geholfen.LG

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    Antwort von Oskar5 Oskar5

    warum willst Du denn bei dem "Teilkostenpart" die fixen Kosten abziehen? Ich würde mir eine Matrix machen. In den Zeilen stehen die EK, GK, ..HK bis zu den Selbstkosten und in den Spalten "var""fix" "total". Wenn Du jetzt Zeile für Zeile Deine Kosten einträgst, müsstest Du eigentlich eine gute Übersicht bekommen.Viel Glück Oskar

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    Antwort von gutefrage23 gutefrage23

    super danke für guten antworten. hab mich auch wirklich nicht besonder gut ausgedrückt also ich habe eine mehrstufig differenzierte zuschlagskalkulation durchgeführt.

    Material einzelkosten + Mat. Gemeinkosten +fertigungseinzelkosten +fert. gem. kost. +sondereinzelkosten der fertigung = herstellkosten + vertriebs und verwaltungs gem. kost. = selbstkosten

    das habe ich einmal auf vollkostenbasis sprich: gesamte gemeinkosten/gesamte einzelkosten und auf teilkostenbasis :variable gem. kost./ges.einzelkosten

    nun sind die selbstkosten der teilkostenrechnung etwa die hälte des auf vollkostenbasis ermittelten selbstkosten wertes

    danach habe ich mit hilfe des umsatzkostenverfahrens (Umsatz - selbstkosten =gewinn)(bei dem teilkostenpart zusätzlich minus fixe kosten) das betriebsergebniss berechnet

    und frage mich jetzt warum der gewinn auf teilkostenbasis geringfügig niedriger ist

    nehme es euch nicht übel wenn ihr jetz keine lust habt euch da rein zu denken aber vielleicht hab ich ja glück

    schon mal super übertrieben viel dank tobi

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    Antwort von LittleArrow LittleArrow

    Bei den bisherigen Antworten fehlt der Produktbezug und der Mengenbezug.

    Neben dem Produktbezug "Golf" wird häufig auch noch der Produktmengenbezug (Stückzahl Golf pro Jahr) gewählt und dies als Teilkosten (oder auch variable Kosten) im engeren Sinne verstanden. Das gesamte Vormaterial des Golfes macht variable Teilkosten aus, weil es mit der Produktionsmenge direkt proportional schwankt.

    Teilkosten im weiteren Sinn sind auch die produktionsmengenunabhängigen Maschinenkosten (= Maschinenfixkosten des Teilbetriebes "Golfproduktion", der das betrachtete Produkt Golf herstellt).

    Bei den Vollkosten des Golfs werden z.B. auch die anteilige Kosten der Vormateriallagers einbezogen, in dem nicht nur Golfvormaterialien, sondern auch Passatvormaterialien liegen.

    Die Lohnkosten werden häufig auch als variable Kosten angesehen, aber nur mittel- bis langfristig. Ganz kurzfristig (auf Wochenbasis) sind die Lohnkosten größtenteils fix, nur die Überstunden- und Schichtzulagen fallen weg.

    Je nach Untersuchungszweck kann die betriebliche Kostenrechnung mehr oder weniger relevante Kostenkomponenten in die Betrachtung einbeziehen, z.B. Schließungsplanung, Erweiterungsplanung.

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    Antwort von Oskar5 Oskar5

    Mir ist nicht ganz klar, ob ich Dein Problem richtig verstehe, aber ein Betriebsergebnis auf Teilkostenbasis macht man eigentlich nach Produktgruppen, um festzustellen, wie hoch die "Deckungsbeiträge" der einzelnen Poduktgruppen sind. Je höher der Prozentsatz (variable Kosten : Umsatz) desto besser die Produktgruppe für die Firma. Betriebsergebnis auf Vollkostenbasis macht man um Gewinn oder Verlust für die gesamte Firma zu ermitteln

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    Antwort von Denise180685 Denise180685

    Vollkosten sind glaube Variable und Fixkosten zusammen und Teilkosten sind nur die Variablenkosten ... schau mal bei wikipedia rein eh ich was Falsches Sage.

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    Antwort von GustavG GustavG

    Vollkosten erfassen ALLE Kosten - werden also komplett auf den Kostneträger gerechnet. Sog. "Proportionalisierung der Fixkosten".

    Bei Teilkosten werden nur variable Kosten auf den Kostenträger gerechnet.

    Ich hoffe das reicht ganz grob.

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