Tag zusammen! Nach meiner Scheidung verzog ich in eine andere Stadt, u.a. aus beruflichen Gründen/Zwischenfahrten Haus verkauft etc., bin derzeit Mieter und lebe auch nicht unbedingt schlechter. Frage: es wurde während der Fortbildung beim Verkehrsunfalldienst der Alkohol recht oft thematisiert, jedoch nur z.T. "spärlich" für mich nachvollziehbar. Habe nun privat einige Nachbarn hier in der Wohnanlage näher kennengelernt, ein Nachbar, sehr unauffällig, trinkt seit über 3 Jahren tgl. 3-4 Flaschen Vodka bei etwas unter Durchschnittsgewicht. Heute am frühen Morgen kam er auf Besuch, da ich ja noch nen Alcotester/Dräger in der Wohnung habe. Gut, selbst wenn das Gerät "ausgemustert" wurde... etwas ungenau misst, knapp 0,5°/°° Restalkohol, da er vorgab, gestern um 23: 00 Uhr den letzen Schluck getrunken zu haben bin ich doch recht erstaunt. Toleranzentwicklung ist mir klar, aber selbst ein "Trainierter" oder Schwerstarbeiter baut pro h max. 0,2 Prom ab, warum ist es bei ihm anders? Müsste über 30 Prom haben, wie baut er das ab, ohne zu erbrechen?
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eresteereste
0,5 Promille kann nicht sein.
Bei z.B. 1 Liter 40%, fast gefülltem Magen und Trinkbeginn 15°° hätte er um 23°° etwa 3-4 Promille (Größe und Gewicht können das variieren).
30 Promille kann aber auch nicht sein, das wäre ja schon ein Mehrfaches der Todesgrenze. Ach so, wahrscheinlich meintest du 3,0.
Vielleicht hat er sich sehr zusammengenommen, um sein Problem nicht deutlich werden zu lassen.
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3Antwort von
LadyfingerLadyfinger
Sehr gute Frage! In dem oben beschriebenen Fall gaube ich, dass sein Blut schon aus Wodka besteht. Ich kann es mir gar nicht vorstellen. Eigentlich müßte der Herr doch schwer leberkrank sein.
Für diesen Wert am Ende denke ich, es gibt nur zwei Erklärungen:
- Der Herr sagt hoffentlich nicht ganz die Wahrheit und trinkt weniger oder
- Dein Gerät ist vielleicht doch etwas defekt.
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antidepriantidepri Klar ist der Tester nicht geeicht, aber bis 6,5 sind erfassbar. Das er lügt, glaube ich nicht, hat alles verloren im Leben und ich sehe ja, wenn er die leeren Pullen entsorgt. Gelbe Augen hat er schon, aber keine Neuropathie.
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WildpinkWitchWildpinkWitch Wenn er schon einen Ikterus hat (gelbe Augen) ist Leberzirrhose schon dabei oder alkoholbedingte Hepatits.
Normaler weise, bei 3 Fl. Wodka täglich dürfte er nicht so fit sein.
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2Antwort von
OnkelBerniOnkelBerni
Das kann ich bei den ungeheuren Alkoholmengen nicht glauben.
Wenn er man nicht bei den täglichen Alkoholmengen-Angaben übertrieben hat....
Kann jemanden ja auch (in seiner Vorstellung) interessant machen....
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antidepriantidepri Sorry, ist er nicht der Typ für, würde eher "untertreiben", da es ihm peinlich ist; bei mir darf er sich "öffnen", da ich ebenfalls eine kurze Episode hatte, aber max. 1 bis 2 Flaschen über den freien Tag, um die Gefühle auszuschalten, aber magentechnisch versagte ich zum Glück auf ganzer Ebene, also erbrochen. Kam zum Glück nicht täglich auf die Idee, bis zum "Abwinken" reinlaufen zu lassen.
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OnkelBerniOnkelBerni Ok, dann stimmt das Ergebnis nicht, warum auch immer....
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iDaniiDani
3-4 Flaschen ? oO
da bläst er nirgendswo mehr rein
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antidepriantidepri Man merkt es ihm nicht an! Auto fährt er nicht, zu Fuss ist er flink unterwegs, leichter Tremor gelegentlich, grobschlägig.
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BevarianBevarian
Von Beruf Glasbläser? Wenn er während des Messvorgangs über den Gaumen "Frischluft" durch die Nase ins Messgerät gepumpt hat, kann das den Wert etwas verändern. Habe mal mit einem Cop gewettet, daß ich meine gemessenen 0,3 auch mit 0,1 pusten könnte. Wollte er zuerst nicht glauben und war dann recht erstaunt über das Ergebnis! Das erklärt aber keine so große Abweichung!
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antidepriantidepri
Ok, ich danke Euch allen recht herzlich für die Beiträge, aber leider ist die Frage damit noch nicht beantwortet, vermutlich ist es auch unmöglich zu beantworten, wenn jegliches Berechnungsmodell nicht im Ansatz greift, LG!
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alerta123alerta123
prohibnol
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antidepriantidepri Was ist damit gemeint? Benzos noch oben drauf? Würde sich ja noch mehr verstärken gegenseitig.
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Naja, 30 Umdrehungen vielleicht nicht, ich dachte eher an die Chronifizierung über die vielen Jahre, viell. kann man den AAK.Wert kaschieren mit Zwieback o. trockenem Weissbrot, aber im Blut müsste es doch nachzuweisen sein? Ihm ist´s egal, wie lange er zu leben hat, fühlt sich zufrieden soweit, da ja Spiegeltrinker. Hilfe werde ich ihm nicht anbieten, da über 50, über eine Entgiftung sollte er selbst nachdenken... wie gesagt, nie aggresiv, schläft aber extrem viel.
Die Chronifizierung führt eher dazu, dass ein Alkoholiker im akuten Entzug z.B. sehr viel schlechter Auto fahren würde als einer, der seinen Spiegel hat. Das ist eine ziemliche Schwierigkeit, eigentlich passen die "Maßnahmen für Gesunde" in den Fällen nicht.
Außerdem verschieben sich die Toleranzgrenzen, weil der Körper schon chronisch gewordene Balancen gesucht hat (die dann die Folgeerkrankungen sind).
Der Wert ist im Blut nachweisbar, ja. Ich glaube nicht, dass man ihn so kaschieren kann wie z.B. die "Fahne".
Wie meinst du das genau in deiner Frage: "potenzieren"? Ansteigen während des Trinkens, ja. Das kontinuierliche Abbauen ist gleichzeitig auch da.
Ganau das meinte ich mit der Potenzierung: 360Tagex3xca.3 Promille abzüglich der Abbauzeit, da müsste der Pegel erheblich sein, wie ein "Vorposter" schrieb, nicht mehr im messbaren Bereich. Selbst mit Artischocke & co dürfte dem nicht beizukommen sein, ich werd mal ihn zum Doc schicken, aber ob es funzen wird, ist und bleibt seine Entscheidung. Echt ein liebenswerter Mensch, da macht man sich einige Gedanken, zumal auch sachbezogen.
Abgebaut wird während der Trinkzeit ja auch schon. Es kommen noch die "Mülldeponien" des Körpers hinzu. Zum Beispiel das Bindegewebe oder erst Fettleber, dann Leberzirrhose (dummerweise ist die Leber kaum schmerzempfindlich). - Du hast recht, dass es seine Entscheidung ist, aber leider leidet er ja offensichtlich kaum. Hat er Anreize, noch ein paar Jahre zu leben?
Ist ihm Wurst, lebt halt in den Tag hinein, Mittag kommt von "Essen auf Rädern", alles bekomme ich ja nicht so mit, da nicht ständig daheim. Hat wohl noch Kinder, aber keinen Kontakt mehr, sicher klar, wenn man sich freiwillig isoliert.
Ich wusste, dass die Abbaurate bei Alkoholikern höher liegt als bei Nicht-Alkoholikern und dass es einen Stoff gibt, der erst bei höheren Promille-Werten entsteht (bei Alkoholikern dann aber, glaube ich, auch unterhalb der Werte nachgewiesen werden kann). Hatte aber den Namen vergessen.
Diesen Stoff habe ich jetzt wohl gefunden: es ist das MEOS. Das beteiligt sich bei Bedarf zusätzlich am Alkoholabbau. http://de.wikipedia.org/wiki/MEOS