2

Aus welchem Grund dürfen sich Spender und Patient nicht kennen?

Frage von dernettevonnebenan dernettevonnebenan

ich überlege mir mich in der Knochenmarksdatei eintragen zu lassen und evtl. damit einen Menschen helfen zu können- da ich die drittseltenste Blutgruppe noch dazu habe ist es sicherlich noch erstrebenswerter es zu tun, zumal dreiviertel der betroffenen kranken keinen passenden spender innerhalb der familie finden können. Aus welchen Gründen genau ( ausser dass es nun mal so ist) dürfen sich Patient und Spender nicht kennenlernen? Wenn es einen Menschen treffen sollte den man überhaupt nicht bis auf den tod ausstehen kann...würde ich es trotzdem tun! Es ist doch etwas wunderbares egal wo auf der welt helfen zu können-oder?

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (7)

  • 4
    Antwort von Hamster0815 Hamster0815

    Das du deine Niere als beispiel nicht zurückfordern kannst !

    Nein es ist da öftermal früher zu zwischenfällen gekommen nach dem Motto ich habe dir das Leben gerettet und jetzt kannste mal was für mich tuen

    Kommentar von dernettevonnebenan dernettevonnebenandernettevonnebenan

    gilt da nicht der grundsatz entweder freiwillig und gerne oder gar nicht?

    Kommentar von Hamster0815 Hamster0815Hamster0815

    Bei manchen Menschen nicht wenn sie einen Vorteilö für sich rausschlagen können

  • 1
    Antwort von Wieselchen1 Wieselchen1

    Es fällt einfach unter den Datenschutz. Niemand muss wissen, welche Krankheit ich habe, wenn ich es nicht selber erzähle.

    LG

    Wieselchen

  • 1
    Antwort von poetvl poetvl

    Habe die seltenste Blutgruppe die es gibt. Bin auch bei der DKMS registriert, und auch schon 2 mal kurz davor, aber dann es trotzdem nicht ganz gepasst. Aber es stört mich auch ein wenig, das man einen potentiellen Empfänger nicht kennen darf, wenigstens hinterher wäre es doch wünschenswert zu wissen, wem man eventuell geholfen hat. Der Empfänger wills bestimmt auch wissen.

    Kommentar von dernettevonnebenan dernettevonnebenandernettevonnebenan

    man will ja wissen wie es demjenigen auch jahre dannach geht, nicht nur um freundschaft zu schliessen sondern um zu sehen, was dieser´mensch in seinem jetzigen leben erreicht,sein leben wieder beginnt und jedesmal ein gefühl da ist, das dir sagt "und es war richtig zu helfen"

    Kommentar von Vampirfrau VampirfrauVampirfrau

    Die Blutgruppe hat bei der Knochenmark Eignung zur Knochenmarkspende überhaupt keine Relevanz.

  • 0
    Antwort von Vampirfrau Vampirfrau

    Die Gründe für die gegenseitige Anonymität liegen darin begründet, dass es z.B. nicht dazu kommen kann, dass der Spender vom Empfänger oder dessen Angehörigen bedrängt oder beschuldigt werden kann, wenn die Spende nicht hilft und man eventuell eine erneute Spende benötigt. Der Spender soll vor Schuldzuweisungen geschützt werden. Auch der Empfänger wird geschützt, falls es beim Spender dazu kommt, dass er seine Spende bereut, warum auch immer. Erst wenn der Zeitpunkt zur Transplantation weit genug zurück liegt, dass man sagen kann, dass keiner von beiden dadurch Schaden erlitten hat, dieser Zeitraum ist heutzutage auf 2 Jahre festgelegt, dürfen sich beide kennenlernen.

    Die Blutgruppe ist bei der Knochenmarkspende nicht von Belang, es geht um Typenmerkmale.

  • 0
    Antwort von kyra78 kyra78

    Bei der Knochenmarkspende dürfen sich Spender und Empfänger auch nach einiger Zeit sprechen, da es sich um eine Lebenspende handelt. Natürlich nur wenn beide Seiten auch wollen. Dieses Treffen wird dann abgesprochen und meist verbindet diese Menschen eine Freundschaft aus dieser besonderen Situation. Bei der regulären Organspende wird auf anonymität grüßten Wert gelegt um gewissen moralischen Problemen und Anforderungen aus dem Weg zu gehen.

  • 0
    Antwort von neurodoc neurodoc

    Denkt man! Aber es entstehn ungewollt, z.T. irrationale Verpflichtungen, Schuldgefühle u.ä., daher: besser nicht kennenlernn. Nicht jeder kann mit so etwas fertig werden. Bei Knochenmarkspnde sicher nicht so ausgeprägt als bei Organ"spende", an deren anderem nde fürchterliche Schicksalsschläge stehen.

  • 0
    Antwort von RedBergfee RedBergfee

    Erst einmal sollte man natürlich freiwillig und um des Helfens willen spenden. Soweit mir bekannt ist, dürfen sich Patient und Spender später kennenlernen, wenn beide es wollen. Natürlich nicht, wenn der Eindruck vermittelt wird, dass es hier um finanzielle Interessen oder ähnliches geht. Insgesamt gesehen ist dein Entschluss sehr löblich. Mein Sohn hatte vor 2 Jahren Leukämie. Er brauchte zum Glück keine Spende und heute gehts ihm gut, aber wir haben viele kennengelernt, bei denen gehts/gings nicht ohne. Die Zeit des Wartens, Gedulden, die Aufs und Abs sind schon extrem hart und anstrengend. Wenn dein Entschluss noch nicht 100 % ist, dann Besuch doch mal ne onkologische Kinderstation, spätestens dann steht vermutlich dein Entschluss.

    PS. Ansonsten kann man sich aber auch prima in Selbsthilfegruppen, Kinderwunsch - Organisationen, (Kinder-) Hospizen oder in der RonaldMcDonals Hilfe einbringen.

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.