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Aus welchem Grund dürfen sich Spender und Patient nicht kennen?

gefragt von dernettevonnebenandernettevonnebenan am 05.06.2008 um 21:05 Uhr

ich überlege mir mich in der Knochenmarksdatei eintragen zu lassen und evtl. damit einen Menschen helfen zu können- da ich die drittseltenste Blutgruppe noch dazu habe ist es sicherlich noch erstrebenswerter es zu tun, zumal dreiviertel der betroffenen kranken keinen passenden spender innerhalb der familie finden können. Aus welchen Gründen genau ( ausser dass es nun mal so ist) dürfen sich Patient und Spender nicht kennenlernen? Wenn es einen Menschen treffen sollte den man überhaupt nicht bis auf den tod ausstehen kann...würde ich es trotzdem tun! Es ist doch etwas wunderbares egal wo auf der welt helfen zu können-oder?


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Hamster0815
beantwortet von Hamster0815 am 5. Juni 2008 21:07
4x
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Das du deine Niere als beispiel nicht zurückfordern kannst !

Nein es ist da öftermal früher zu zwischenfällen gekommen nach dem Motto ich habe dir das Leben gerettet und jetzt kannste mal was für mich tuen

Kommentar von Simple_avatar3smalldernettevonnebenan am 5. Juni 2008 21:09

gilt da nicht der grundsatz entweder freiwillig und gerne oder gar nicht?

Kommentar von B7d98c6ecb7a6aa44bdbc7ecc3ee7450smallHamster0815 am 5. Juni 2008 21:11

Bei manchen Menschen nicht wenn sie einen Vorteilö für sich rausschlagen können


anonym
beantwortet von poetvl am 5. Juni 2008 21:40
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Habe die seltenste Blutgruppe die es gibt. Bin auch bei der DKMS registriert, und auch schon 2 mal kurz davor, aber dann es trotzdem nicht ganz gepasst. Aber es stört mich auch ein wenig, das man einen potentiellen Empfänger nicht kennen darf, wenigstens hinterher wäre es doch wünschenswert zu wissen, wem man eventuell geholfen hat. Der Empfänger wills bestimmt auch wissen.

Kommentar von Simple_avatar3smalldernettevonnebenan am 5. Juni 2008 21:45

man will ja wissen wie es demjenigen auch jahre dannach geht, nicht nur um freundschaft zu schliessen sondern um zu sehen, was dieser´mensch in seinem jetzigen leben erreicht,sein leben wieder beginnt und jedesmal ein gefühl da ist, das dir sagt "und es war richtig zu helfen"


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 6. Juni 2008 01:36
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Es fällt einfach unter den Datenschutz. Niemand muss wissen, welche Krankheit ich habe, wenn ich es nicht selber erzähle.

LG

Wieselchen


RedBergfee
beantwortet von RedBergfee am 5. Juni 2008 21:40
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Erst einmal sollte man natürlich freiwillig und um des Helfens willen spenden. Soweit mir bekannt ist, dürfen sich Patient und Spender später kennenlernen, wenn beide es wollen. Natürlich nicht, wenn der Eindruck vermittelt wird, dass es hier um finanzielle Interessen oder ähnliches geht. Insgesamt gesehen ist dein Entschluss sehr löblich. Mein Sohn hatte vor 2 Jahren Leukämie. Er brauchte zum Glück keine Spende und heute gehts ihm gut, aber wir haben viele kennengelernt, bei denen gehts/gings nicht ohne. Die Zeit des Wartens, Gedulden, die Aufs und Abs sind schon extrem hart und anstrengend. Wenn dein Entschluss noch nicht 100 % ist, dann Besuch doch mal ne onkologische Kinderstation, spätestens dann steht vermutlich dein Entschluss.

PS. Ansonsten kann man sich aber auch prima in Selbsthilfegruppen, Kinderwunsch - Organisationen, (Kinder-) Hospizen oder in der RonaldMcDonals Hilfe einbringen.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 5. Juni 2008 21:44
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Denkt man! Aber es entstehn ungewollt, z.T. irrationale Verpflichtungen, Schuldgefühle u.ä., daher: besser nicht kennenlernn. Nicht jeder kann mit so etwas fertig werden. Bei Knochenmarkspnde sicher nicht so ausgeprägt als bei Organ"spende", an deren anderem nde fürchterliche Schicksalsschläge stehen.



anonym
beantwortet von kyra78 am 8. Juni 2008 21:03
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Bei der Knochenmarkspende dürfen sich Spender und Empfänger auch nach einiger Zeit sprechen, da es sich um eine Lebenspende handelt. Natürlich nur wenn beide Seiten auch wollen. Dieses Treffen wird dann abgesprochen und meist verbindet diese Menschen eine Freundschaft aus dieser besonderen Situation. Bei der regulären Organspende wird auf anonymität grüßten Wert gelegt um gewissen moralischen Problemen und Anforderungen aus dem Weg zu gehen.


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