Frage von OliverG99, 294

Aus Notwehr Hund verletzt- was habe ich zu befürchten?

Als ich vor einigen zur Arbeit ging traf ich auf einen Mann der mit seinem Hund Gassi ging (ohne Leine!). Der Hund ist zu mir hergekommen und als ich mich bückte fing er an zu Knurren und biss mir in den Knöchel. Daraufhin habe ich ihn reflexartig weggekickt und er ist ca 3m weit geflogen. Der Besitzer wollte daraufhin meine Personalien und hat die Polizei gerufen. Heute morgen hab ich ne Anzeige wegen Sachbeschädigung im Briefkasten.
Hab ich da was zu befürchten? Kann ja nix dafür wenn der seinen Köter nicht im Griff hat.

Antwort
von Rockuser, 171

Du hättest gleich zum Arzt gehen sollen, und den Miss attestieren lassen müssen. Nun sieht das Schlecht aus mit Notwehr.

Antwort
von ika7777, 138

Warst Du noch da, als Er mit der Polizei gesprochen hat? 

Wenn ja, hattest Du dem Polizisten nicht Deine Lage erklärt, warum Du den Hund weggekickt hast? Normalerweise wenn die Polizei kommt, befragen die beide Parteien, bevor was geschieht. 

Wenn Du bei der Anzeige nicht dabei warst, dann würde ich an Deiner Stelle auch zur Polizei gehen und eine Anzeige aufgeben. Vorher solltest Du natürlich ein Attest vom Arzt holen. Sollte die Hose beschädigt worden sein, musst Du die auch mitnehmen.

Viel Glück

Antwort
von Jocker62, 182

Glaube nicht das Du was zu befürchten hast ,fraglich Durfte der Hund dort ohne Leine laufen? Selbst wenn darf er natürlich nicht Grundlos zubeißen. Bitte egal welcher Hund wende Dich doch demnächst einfach ab, keine Hände nach oben u. auch nicht in die Hocke gehen. So machst Du Dich nur Interessant für die Hunde.

Antwort
von Hamburger02, 147

Also Recht haben und Recht bekommen sind zwei unterschiedliche Dinge.

Nach deiner Schilderung bist du im Recht und das kann als Notwehr gewertet werden. Das Prinzip der Verhältnismäßigkeit ist bei der Notwehr eingeschränkt, da wird dem Notwehrenden durchaus auch zugebilligt, aus Schrecke etwas heftiger zu reagieren, als unbedingt nötig.

Die Frage ist nun, wem soll das Gericht glauben, wenn Aussage gegen Aussage steht. Du brauchst für deine Position also irgendwelche Belege. Entweder gibt es Augenzeugen oder die Bisswunde wird ärztlich attestiert. Das ist zunächst dafür, die Anzeige  sowie zivilrechtliche Forderungen (Tierarztkosten) abzuwehren.

Du selber könntest eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgeben und/oder eine Meldung beim Ordnungsamt machen.
Mehr kannst du auch hier nachlesen:

www.anwalt.de/rechtstipps/hundebeissvorfall-was-ist-nun-zu-beachten_025522.html

Antwort
von froeschliundco, 129

warst du mit deiner bisswunde, resp.blauen flecken beim arzt? Kaputte hose oder so schon angezeigt? Gegenanzeige wegen fahrlässiget körperverletzung od.sachbeschädigung machen...Der hat seinen hund immer unter kontrolle zu halten, glaub nicht das da viel passieren kann, hund war nicht an der leine, ansonsten hättest du gar nicht die möglichkeit gehabt ihn weg zukicken bei einem biss...nimm dir einen anwalt

Antwort
von cynthiasag, 156

Nö! 

Der Hund hat DICH angegriffen in Deutschland gilt Leinen pflicht für alle Hunde, war der Hund auf einer Liste? Also "Kampfhund" Liste?

GANZ WICHTIG, geh zum Arzt und lass den mal drüber gucken dann hast du ein Zeugen der Aussagen kann das der Hund dich gebissen hat, dann hast du was in der Hand falls es zur Anklage kommt.

Kommentar von Sissy1957 ,

@cynhtiasag

Kleine Korrektur ! In Deutschland besteht keine generelle Leinenpflicht. Das handhabt jedes Bundesland anders.

http://hundepfote.org/leinenpflicht-deutschland/

LG

Sissy

Kommentar von Berni74 ,

Punkt 1:

Der Hund hat DICH angegriffen



Der Hund hat den Fragesteller nicht "angegriffen", sondern ist zu ihm hingelaufen.

Erst als der Fragesteller (sicherlich aus Unwissenheit) in einer sehr bedrohlichen Körperhaltung (vorn überbeugen) zu dem Hund Kontakt aufgenommen hat, hat dieser geknurrt und zugebissen.

Ob der Fragesteller auf das Knurren hin irgend eine Reaktion gezeigt hat, zum Beispiel sich aufzurichten und den Hund nicht weiter zu bedrohen, ist nicht bekannt.

Punkt 2:

in Deutschland gilt Leinen pflicht für alle Hunde

Das stimmt nicht. Es gibt keine generelle Leinenpflicht für alle Hunde.

Kommentar von Sissy1957 ,

@ Bernie74

Vollste Zustimmung zu deinem Kommentar !

Mich würde jetzt interessieren wie groß der Hund war , wenn der Fragesteller ihn 3 METER  WEIT " weggekickt " hat.

LG

Sissy

Kommentar von spikecoco ,

eine ziemlich unqualifizierter Kommentar, denn erstens besteht überhaupt kein genereller Leinenzwang, dies ist  überall unterschiedlich geregelt. Ebenfalls überhaupt nicht einleuchtend die Frage der " Kampfhundliste. " Sicherlich hat ein Hund sich keinem Passanten unaufgefordert zu nähern, geschweige denn zu beißen. Aber ebenfalls ein no Go ist es, wenn  Menschen meine, fremde Hunde anfassen zu dürfen. Alles eine Sache der Erziehung, sowohl beim Hund und auch beim Menschen.

Antwort
von Wuestenamazone, 114

Gar nichts. Die Spuren von dem Biss sieht man sicher noch. Das war Notwehr. Du kannst den Hundehalter anzeigen. 

Antwort
von jcreich, 167

Das Beste wäre gewesen, wenn du direkt im Anschluss zum Arzt gegangen wärst und den Vorfall geschildert hättest. Somit hättest du etwas in der Hand, um deine "Version" zu bestätigen. War das denn der Fall? Denn dann hast du sehr gute Karten, dass es gar nicht erst zur Verhandlung kommt und die Anzeige einfach fallen gelassen wird.

Antwort
von Shylenn, 155

Gegenanzeige wegen Körperverletzung, basta. Ein Hund MUSS unter Kontrolle sein, andernfalls muss untersucht werden, ob das Tier eingeschläfert werden muss. Außerdem wird dann wohl gegen den Halter ermittelt, wieso er einen scheinbar aggressiven Hund von der Leine lässt.


Als erstes würde ich mal Widerspruch einlegen und zwar schriftlich an den Absender deines Briefes. MIT Gegendarstellung und ggf. Fotos von der Verletzung und einem Arztbrief, der die Verletzung bestätigt.


Antwort
von JuraErstie, 126

Also erstmal greift hier nicht Notwehr, wie zahlreiche Vorredner hier meinen, sondern der rechtfertigende Notstand nach §34 StGB. Ich will die Prüfungspunkte nicht alle auflisten, sage nur: Ja der greift hier. Die Anzeige wegen Sachbeschädigung kannst du mal so getrost hinnehmen, denn der Hundehalter wird damit nicht davonkommen.

Er hat den Hund nicht angeleint.
Er hat den Hund nicht zurückgepfiffen.
Er hat den Hund nicht unter Kontrolle bringen können.
Er hat den Hund nicht mit Maulkorb ausgestattet.

Du solltest eher Gegenanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung stellen!

Antwort
von Deepdiver, 72

Fakt ist, der Hundebesitzer hat dich angezeigt. Du hättest es besser auch getan, da der Hund dich ja angeblich gegriffen hat.

Somit steht für dich erst einmal der Tatvorwurf der Sachbeschädigung im Raum.

§ 303
Sachbeschädigung

(1) Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe
bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer
fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend
verändert.

(3) Der Versuch ist strafbar.

Somit solltest du nun auf alle Fälle einen Anwalt aufsuchen. Denn es kann richtig teuer für dich werden, wenn der Hundebesitzer zu einem Tierarzt gegangen ist und nun auch da sein Geld wieder haben möchte.

Kommentar von ettchen ,

Da kann noch mehr nachkommen. Sollte sich bei der Untersuchung herausstellen, dass der Hundetreter grundlos einen harmlosen kleinen Hund zusammengetreten hat, kann auch noch eine Strafanzeige gem. §222 StGB "Tierquälerei" erfolgen.

"Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder ... Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen"

Antwort
von Hamburger02, 227

Eine Feinheit betreffs Notwehr noch:

Wenn der Hund gebissen hat, ist der rechtswidrige Angriff nicht mehr gegenwärtig sondern bereits vollendet und kann nicht mehr abgewehrt werden. Wenn du sozusagen aus "Rache" nachtrittst, ist es keine Notwehr mehr sondern könnte als eigene Straftat gewertet werden.

Anders sieht es aus, wenn du befürchten musstest, dass er weiter beißt, dann wäre das Wegkicken Abwehr eines gegenwärtigen Angriffes und ist als Notwehr erlaubt.

Kommentar von JuraErstie ,

Tut mir sehr leid, aber leider hast du vom Notwehrparagraphen keine Ahnung. Sonst würdest du nämlich wissen, dass der gar nicht greift in diesem Fall.

Antwort
von brandon, 141

Warst Du beim Arzt wegen dem Knöchel ?

Wenn nicht musst Du irgendwie nachweisen das Du gebissen wurdest.

Aber warum hast Du Dich gebückt als der Hund zu Dir kam?

Antwort
von baum0105, 140

Ganz ehrlich sowas kotz mich sowas von an das die leute meinen sie könnten ihren hund einfach so ohne leine gehen lassen auserdem wenn der hund auch noch angreift dann weis der besitzer ja eigentlich das sein hund einer der aggresiven art ist
Am meisten ärgert mich es das diese leute dann meinen ihr hund ist genau gleichberechtigt wie ein mensch
Gut aber jetzt zum rechtlichen verfahren
Der Hundebesitzer hat sich mit der Anzeige nach meinem wissen selbst ins eigene Bein geschnitten wenn sein hund unangebindet leute beist dann ist das natürlich notwehr wenn man ihn wegkikt sollte der hubd nicht tot sein aber selbst da finde ich sollte der mensch mehr berechtigt sein
Ich würde mit meinem anwalt kommen und ihn erstmal wegen körperverletzung und fahlässigkeit anzeigen dann ist er nämlich der jenige drr zu zahlrn hat

Kommentar von Berni74 ,

Der Fragesteller hat nichts von "angreifen" geschrieben.

Er schrieb, der Hund sei zu ihm gekommen und als er sich bückte, habe der Hund geknurrt und zugebissen.

Das ist ein feiner Unterschied. Es ist nämlich nicht klar, was der Hund gemacht hätte, wenn der Fragesteller keinen Kontakt (in so bedrohlicher Körperhaltung) zu dem Hund aufgenommen hätte.

Kommentar von baum0105 ,

"Bedrohliche körperhaltung " solche menschen wie sie gehen mir so auf den sack

Kommentar von Sissy1957 ,

@baum0115

solche menschen wie sie gehen mir so auf den sack

Na , das nenne ich mal eine " qualitativ hochwertige Argumentation "

eines Denkenden ? Menschen .

Aber um auf ihrem Niveau und in ihrem Jargon zu bleiben,ich nehme an das sie das besser verstehen , würde ich sagen :

Solche Ignoranten und Unwissenden Menschen , die auch noch meinen sie wären die " Krone der Schöpfung"  gehen mir auf die Eierstöcke !

Antwort
von Dorissabine, 96

Da brauchst du dir keine Gedanken zu machen... An deiner Stelle würde ich den Hundebesitzer anzeigen... Gute Besserung

Antwort
von Freak753, 114

du hättest direkt vor ort die Polizei anrufen sollen...

hol dir erstmal fachliche hilfe von deinem Anwalt.

Kommentar von ettchen ,

Die Polizei kam ja. Nur hatte der Hundehalter die Cops gerufen. Wird er wohl einen Grund für gehabt haben.

Kommentar von Sissy1957 ,

@ ettchen

Die Polizei kam ja. Nur hatte der Hundehalter die Cops gerufen. Wird er wohl einen Grund für gehabt haben.

Und das Ganze jetzt logisch weitergedacht , da die Polizei ja vor Ort war ,hätte sie die " Bissverletzung " ja dokumentiert .

Also für mich ist die ganze " Story " in sich nicht schlüssig !

Lg

Sissy

Antwort
von iMPerFekTioN, 111

Stell eine anzeige wegen Körperverletzung, bzw Fahrlässig Körperverletzung.

Warst du nach dem der Hund dich gebissen hat beim Arzt? Dann kannst du da noch ein Gutachten einholen!

Grüße,

iMPerFekTioN

Antwort
von ettchen, 207

Aber sicher hast du was zu befürchten. Offenbar war die Polizei da und hat die Strafanzeige gegen dich aufgenommen. Da das vor Ort geschah, werden die Beamten vermutlich den Angaben des Hundebesitzers nach Prüfung des Sachverhaltes Glauben geschenkt haben und nun dürfte die Sache bei der Staatsanwaltschaft liegen.

Neben der Strafanzeige wird vermutlich auch noch eine zivilrechtliche Sache wegen Schadensersatz auf dich zukommen.

Kommentar von jcreich ,

Um eine Anzeige aufzugeben, muss ein Beamter nicht unbedingt vor Ort sein. Der Betroffene kann auch am nächsten Tag einfach zur Polizei gehen und eine Anzeige aufgeben.

Kommentar von ettchen ,

Lies doch mal, was der Fragesteller geschrieben hat.

Kommentar von ettchen ,

Sollte sich übrigens bei der Strafuntersuchung herausstellen, dass der Hundetreter grundlos einen harmlosen kleinen Hund zusammengetreten hat, kann auch noch eine Strafanzeige gem. §222 StGB "Tierquälerei" erfolgen.

§222 StGB Tierquälerei

(1) Wer ein Tier

    roh misshandelt oder ihm unnötige Qualen zufügt, ( ... )

ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

Antwort
von TheAllisons, 157

Wenn der Hund dich gebissen hat, dann hättest du sofort zum Arzt gehen sollen und eine Anzeige machen. Wenn noch Spuren vom Biss vorhanden sind, dann würde ich das auch noch machen, denn dann hat der Hundebesitzer ein Problem, nicht du

Antwort
von bbbuser, 85

Dokumentier halt mal die Bissverletzungen, dann hast du was in der Hand :)

Antwort
von klugshicer, 128

Wenn dir die Bissverletzung von einem Arzt attestiert wurde, dann hast Du nichts zu befürchten - im Gegenteil, könntest Du den Hundebesitzer auf Schmerzensgeld verklagen -  an deiner Stelle würde ich damit zu einem Rechtsanwalt gehen.

Antwort
von bikerin99, 115

Gehe zum Arzt, lass dir deine Wunde bestätigen. Dann hast du nichts zu befürchten.

Antwort
von Laleu, 102

Der Titel beantwortet doch deine Frage oder nicht? 

Antwort
von Schrodinger, 131

Nope, da hat der Hundehalter wohl falsche Informationen. Wenn der Hund, ohne Leine, dich gebissen hat, kannst sogar du ihn verklagen. Schließlich hat der seinen Hund ohne Leine ausgeführt und ist somit auch für ihn verantwortlich.

Antwort
von RemiiEsco, 106

Hast nix zu befürchten .. bist vollkommen im recht 

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 117

ich sehe es so, dass du erheblich ueberreagiert hast! (reflexartig weggekickt, dass der hund 3m(!) wegflog..)

natuerlich hat der hundehalter dafuer zu sorgen, dass sein hund rueckrufbar ist und nicht beisst.

haetterst du einen meiner hunde aber so behandelt haettest du auch eine anzeige bekommen...

Kommentar von OliverG99 ,

Entschuldigung aber wenn der ein Viech frei rumlaufen lässt dass einen einfach so angreift dann kann er froh sein dass ich seinen Hund noch am Leben gelassen hab

Kommentar von ettchen ,

Das bestätigt die Ansicht des Users inicio.

Kommentar von inicio ,

wenn jemand meinen hund 3m weit wegtritt, koennte der auch etwas erlaben -da werde ich sehr unfriedlich

Kommentar von jcreich ,

Was habt ihr nur alle für Probleme? Findet ihr es in Ordnung, dass ein Hund grundlos einen Menschen angegriffen hat? Was hätte er denn machen sollen? den Hund mit netten Worten darum bitten aufzuhören? WTF?!

Kommentar von Berni74 ,

Was habt ihr nur alle für Probleme? Findet ihr es in Ordnung, dass ein Hund grundlos einen Menschen angegriffen hat?

Der Hund hat nicht grundlos angegriffen. Er wurde durch die Körperhaltung des Fragestellers massiv bedroht.

Was hätte er denn machen sollen?

Den Hund von vornherein ignorieren und gar keinen Kontakt erst zu ihm aufnehmen.

Kommentar von Hamburger02 ,

Verstehe ich das richtig? Du erwartest von Unbeteiligte, dass sie sich von deinen Hunden beißen lassen müssen ohne sich wirksam zur Wehr zu setzen? 

Und bei Notwehr kommt es zunächst nur darauf an, dass ein gegenwärtiger Angriff wirksam abgewehrt wird. Die Verhältnismäßigkeit spielt nur in zweiter Linie eine Rolle. So darf man z.B. Kinder, die Kirschen klauen, nicht gleich erschießen.

Kommentar von jcreich ,

Sehr gute Antwort!

Kommentar von ettchen ,

Wäre der Fragesteller wirklich "gebissen" worden, wäre er zum Arzt gegangen und hätte sich die Verletzung attestieren lassen. Davon schreibt er jedoch nicht, sondern nur von 3m den Hund wegkicken und dass der Vorgang sogar von der Polizei aufgenommen wurde.

Ich vermute mal, dass der Fragesteller keineswegs das Opfer ist, als das er sich hier darstellt, sondern eher ein Täter, der grundlos einen harmlosen Hund getreten hat.

Kommentar von jcreich ,

Ja genau... in dem Sinne...

Kommentar von Schrodinger ,

Junge junge, ihr seid ja schlimmer als die Feministen auf Tumblr. Stellt ihr gerade das Leben eines Tieres, auf eine höhere Stufe als die eines Menschen? Euch muss ja wirklich was schlimmeres widerfahren sein, dass ihr Menschen so sehr hasst. Natürlich kann der Hund nichts dafür, der ist ja nur unschuldig, der Mensch ist der böse! Alter, kommt mal in der Realität an.

Kommentar von Sissy1957 ,

@Schrodinger

Euch muss ja wirklich was schlimmeres widerfahren sein, dass ihr Menschen so sehr hasst.

Umgekehrt wird ein Schuh draus !

Wie schon meine Oma wußte :

Wer keine Tiere mag ,mag auch keine Menschen !

Kommentar von inicio ,

@schrodinger.. ich stelle das leben eines menschens nicht ueber tiere. aber ich bin fuer angemassenes verhalten. das war in diesem fall wohl nicht der fall...

waere es ein grosser hund gewesen, waere die handlung des fragestellers ausgesprochen gefahrlich gewesen - ein rottweiler etc laesst sich naemlich nicht 3m weit wegtreten sondenr haengt an deinem bein fest...

Kommentar von inicio ,

irgendwie ist es komisch -ich bin noch nie in meinem leben von einem hund gebissen worden -obwohl ich als ehrenamtliche helferin oft mit sogenannten aggressiven hunden zu tun hatte...

wenn man das knurren eines hunde nicht versteht -als halte abstand, lass mich in ruhe - dann riskiert man gebissen zu werden..

es gibt unterschiede im sich "wehren" einen hund 3m weit wegzutreten ist bestimmt nicht korrekt!

ich haette den fragesteller wegen tierquaelerei angezeigt!

Kommentar von Schrodinger ,

Noch fanatischer geht es nicht, oder? Wenn ein Hund mich angreifen würde, hätte der Besitzer danach keinen Hund mehr. Wer sein Tier nicht unter Kontrolle hat, soll sich auch keins zulegen. Und wenn das Tier dann etwas tut, muss man mit den Konsequenzen rechnen. Da geht nun mal "Oh, der Hund hat geknurrt, jetzt halte ich Abstand"-Argument, auch vor Gericht, eher nach hinten los. Denn der Besitzer des Hundes, hat immer noch fahrlässig gehandelt. 

Und wenn du jetzt mit dem Argument kommst, dass du mich angezeigt hättest: ajo, viel Spaß vor Gericht. Bisswunden sind nicht gerade einfach zu verstecken, somit steht Aussage gegen Aussage und niemand würden irgendwas bekommen. Abgesehen davon, dass der Besitzer des Hundes, keinen Hund mehr hätte.

Kommentar von ettchen ,

Schrödinger: dir ist offenbar nicht aufgefallen, dass es der Hundebesitzer war, der die Cops rief, nicht der Treter. Zudem ist dir wohl ebenfalls nicht aufgefallen, dass der Hundetreter zu den vielfachen Nachfragen bezüglich Bisswunde und Arztbesuch schweigt. Das deutet doch schon eher darauf hin, dass ein völlig harmloser Hund grundlos von einem aggressiven Wüterich, der nicht gebissen worden war, zusammengetreten wurde.

Kommentar von Sissy1957 ,

@ ettchen

Genauso sehe ich das auch ! Zudem muß der Hund sehr klein gewesen sein ,sonst könnte er ihn keine 3 Meter weit " wegkicken "

Der Fragesteller schreibt ja auch ( wahrscheinlich wohlweislich ) nichts zur Größe des Hundes.

LG

Sissy

Kommentar von Schrodinger ,

Auch wenn ihr PETA Aktivisten das gerne so hättet, aber im Gesetz ist das nun mal so: wer seinen Hund nicht anleint und nicht kontrollieren kann, muss mit Konsequenzen rechnen. Er wurde von einem Hund gebissen und hat sich gewehrt, dort endet das ganze. Wenn es vor Gericht kommen sollte, wird das ganze ja aufgeklärt werden.

Kommentar von inicio ,

die polizei war ja da , durch den hundebesitzer gerufen, da haette der fragesteller ja auf das von ihm erlittene unrecht hinweisen koennen -hat er aber nicht, oder? 

ein hund wird nicht gleich einkassiert, sondern die sachlage geprueft!

Kommentar von ettchen ,

Sollte sich übrigens bei der Strafuntersuchung herausstellen, dass der  Hundetreter grundlos einen harmlosen kleinen Hund zusammengetreten hat, kann auch noch eine Strafanzeige gem. §222 StGB "Tierquälerei" erfolgen.

Kommentar von spikecoco ,

 Leute haben die Finger von fremden Hunden zu lassen, ganz einfach. Sicherlich ist es fahrlässig, wenn ein Besitzer sein Tier nicht unter Kontrolle hat, schon gar nicht wenn er eventuell aggressives Verhalten zeigt. Aber genauso fahrlässig ist es , wenn Menschen meinen Tiere anfassen zu können, wie es ihnen passt.

Antwort
von machengineer, 115

Sieht man den Biss noch?

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