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Aus Hartz IV in Rente

Frage von Automatik1 Automatik1

Ich habe eine Frage zum Übergang von einem Harz IV Kandidaten zur Rente. Der besagte hat nicht viele Jahre in die Rente eingezahlt und war auch die letzten Jahre wie man sagt auf Hartz IV. Nun sagt er mir, dass man Ihn zwingt mit 62 Jahren in Rente zu gehen oder er würde nichts mehr bekommen. Das "Zwingen" kann man doch gar nicht.... Ich bin leider nur einer der schuftet jeden Tag wie ein Blöder für kleines Geld :) und kann mir gar nicht vorstellen was da genau dahinter steckt. Die Geschichte ist sicher nicht genauso wie sie mir erzählt wird, aber Gründe warum man dem Hartz IV´ler in Richtung Rente schiebt oder schieben will oder der Besagte sich selbst schiebt, würden mich stark interessieren.

Soweit ich auch verstanden habe wird sollte die Rente nicht reichen auf den Satz von HartzIV aufgebessert. Stimmt das und wie läuft so etwas ab? Vielen Dank

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Antworten (5)

  • 6
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von MichaelSelm MichaelSelm

    Wenn jemand nicht vermittel werden kann und das entsprechende Rentenalter erreicht wird er in Rente geschickt. Das ist richtig.

    Und sofern die Rente zu niedrig ist, bekommt er statt Hartz 4 die Grundsicherung. Die Beträge dabei sind ähnlich wie bei Hartz 4. Sehr gravierende Unterschiede gibt es nicht.

    Kommentar von user761 user761user761

    Zwischen Hartz4 und Grundsicherung gibt es finanziel keine Unterschiede nur der eine Unterschied ist das dann nicht mehr vom Jobcenter(ARGE) geztahlt wird sondern vom Grundsicherungsamt(Sozialamt)

    Kommentar von Detlef32 Detlef32Detlef32

    Von der monatlichen Leistung gibt es keinen Unterschied. Aber das Vermögen ist deutlich anders. Es gibt dann nur noch ein Schonvermögen von 2.500 Euro und darin ist das Auto enthalten.

    Bei H4 kannst Du ein Schonvermögen (hängt vom Alter ab) und ein Auto haben.

    Also wirst Du als Rentner auf jeden Fall auf Dein Auto verzichten müssen.

    Kommentar von MichaelSelm MichaelSelmMichaelSelm

    Pauschal gesehen hast du Recht. Bis auf den letzten Satz. Es gibt Sonderregelungen die auch dann ein Auto zulassen.

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    Antwort von elenore elenore

    Laut einer Aussage meines Rententrägers kann das von der ARGE angewiesen werden.

    Wenn die Rente zu gering ist, dann muss der Kandidat Grundsicherung beantragen. Die Grundsicherung ist eine eigenständige soziale Leistung: Die Leistungen aus der Grundsicherung werden auf Basis des vom Gesetzgeber festgelegten Existenzminimums gezahlt. Zunächst hat der Gesetzgeber dazu das Grundsicherungsgesetz (GSiG) geschaffen.

    Die staatlichen Leistungen erhält, wer seinen Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten kann, leider aber erst ab das 65ste Lebensjahr!!!!

    Eine Alternative wäre Wohngeld, oder die ARGE/Sozialamt müssen bis zum 65sten Lebensjahr aufstocken. LG elenore

    Kommentar von Nachtflug NachtflugNachtflug

    Die Grundsicherung ist keine staatliche Leistung, sondern eine Leistung der Kommune und die ist altersunabhängig.

    Kommentar von elenore elenoreelenore

    Nein, Das stimmt nicht, Die Grundsicherung ist eine staatliche Leistung, die an Stelle von Sozialhilfe dem Leistungsempfänger helfen soll, seinen Lebensunterhalt zu sichern!!!! http://www.cecu.de/grundsicherung.html

    Kommentar von Lissa LissaLissa

    Wer jünger als 65 und nicht mehr arbeitsfähig ist, bekommt Grundsicherung vom zuständigen Sozialamt.

  • 2
    RatgeberHelden Antwort von DerHans DerHans

    Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder er bekommt eine höhere Rente als er jetzt zur Grundsicherung bekommt, dann ist doch alles in Ordn ng. Oder er bekommt weniger, dann wird die Rente durch die Grundsicherung im Alter wieder auf das Hartz IV-Niveau angehoben. Dann ist auch alles OK

    Er ist dann die Gängelung durch das Jobcenter los.

  • 2
    Antwort von emily2001 emily2001

    Hallo Automatik1,

    tja, die wollen Geld sparen, ist doch ein klassiker...

    Der besagte Kandidat wird aber im Vorteil sein, da wenn er die Rente bezieht, kann er nebenbei arbeiten gehen und das ganze Geld behalten... Natürlich wird die Rente noch etwas niedriger ausfallen, wenn er frühzeitig in Rente geschickt wird... Er soll sich bei seiner Rentenstelle ausführlich informieren lassen...

    Wenn er nebenbei arbeitet (wenn er Rente bezieht) kann er bis zum 67 J. Beiträge einzahlen, um seine Rente auszubessern.

    Gruß, Emmy

  • 2
    Antwort von Nachtflug Nachtflug

    Die Arge ist daran interessiert, die Arbeitslosenzahlen zu senken. Dies ist eine übliche Methode, denn der Kandidat ist ja in dem Alter kaum noch vermittelbar. Die Regierung kann sich dann damit brüsten, einen Arbeitslosen weniger in der Statistik zu haben.

    Wenn die Rente zu gering ist, kann man Grundsicherung beim Sozialamt beantragen. Dadurch wird die Rente auf Hartz4-Niveau aufgestockt.

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