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Aus gegebenem Anlass: Beziehung und Kinder

Frage von dashase dashase

Reine Neugierde: In einer Beziehung, unabhängig ob Ehe oder Gemeinschaft: Sollte man Kinder grundsätzlich in interne "Streitereien" mit einbeziehen oder nicht (Ich spreche hier von allgemeinen familären Problemen oder Beziehungsfragen, unter Ausschluss von Gewalt?) In meinen Augen würde ich sagen ja (Erfahrungswerte), denn sie sind ja ein Bestandteil der Familie und hätten damit sogar das Recht und die "Pflicht" . Was sagt ihr dazu bzw. wie seht Ihr das??

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Antworten (11)

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    Antwort von gerisbg gerisbg

    generell bin ich dafür daß Streitgespräche durchaus auch im Beisein der Kinder geführt werden sollen, Kinder spüren ja wenn irgendwo "dicke Luft" ist und sind verunsichert wenn sie nicht miterleben warum das so ist. Wichtig dabei ist jedoch auch daß ein Streit nicht "unter der Gürtellinie", nicht zu laut, geführt wird, keine Gewalt stattfindet und die Erwachsenen sich nach dem Streit wieder friedvoll begegnen. Und den Kindern sollten wir Erwachsenen auch erklären daß Streitgespräche nichts damit zu tun haben daß sich die Eltern doch lieb haben.

    Sich trotz Streit respektvoll begegnen, sich wieder versöhnen - das können Kinder gut dabei lernen. Und wenn sie älter sind sollten sie auch mitreden dürfen.

    Streitkultur lernt man am besten in der Familie und ist wichtig für das leben.

    Kommentar von frankoel frankoel

    Voll meine Meinung! Verstehe nicht, warum die anderen hier meinen, das "chirurgisch" von den Kindern fernhalten zu können!? Damit lebt Ihr in einer Traumwelt! Natürlich heißt das nicht, dass das Kind jedes Detail mitkriegen muss, aber es sollte schon mitkriegen, dass eine Beziehung nicht immer nur "Friede, Freude, Eierkuchen" bedeutet!

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    Antwort von sonnenlady sonnenlady

    Nein! Natürlich nicht. Es sei denn, die Kinder geben durch ihr Benehmen den Anlass für solche Streitigkeiten. Dann müssen diese gemeinsam mit ihnen gelöst werden.

    Probleme sollten immer von den Personen gelöst werden, die es betrifft und die ursächlich dafür verantwortlich sind. Erfahrungsgemäßt sind das die Kinder eher nie.

    Kinderprobleme sind Kinderprobleme und sollten von denen untereinander gelöst werden. Gern auch mit Unterstützung der Erwachsenen.

    Aber Erwachsenenprobleme sind Erwachsenenprobleme. Und gerade Kinder sind mit deren Lösung überfordert und laufen schnell Gefahr, sich psychische Schäden einzufangen.

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    Antwort von chzip chzip

    es kommt immer darauf an, um welchen Streit es sich handelt. So lange es keine richtigen Auseinandersetzungen sind.

    Geht es um Beziehungsprobleme, sollten die meiner Ansicht nach nicht vor Kindern ausgetragen werden.

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    Antwort von Sally2809 Sally2809

    Streit vor Kindern ist tabu. Jedenfalls richtiger Beziehungsstreit.

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    Antwort von sylvie82 sylvie82

    liegt am alter der kinder. grds. würde ich eher sagen nein.

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    Antwort von wallika wallika

    AUF KEINEN FALL! Diskussionen über die neue Farbe des Wohnzimmers, das nächste Urlaubsziel oder wegen mir auch das neue Auto dürfen sie mitführen, aber keine ungeklärten Familien- oder ganz und gar Beziehungsprobleme vor ihnen erörtern!!!

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    Antwort von pueppilina pueppilina

    Also ich denke, das Kinder generell nichts mit den Beziehungsproblemen der Eltern zutun haben. Sowas sollte nie vor Ihnen ausgetragen werden, da sich die Kinder vielleicht die Schuld für die Krise geben, Ängste entwickeln oder denken, das sie nicht mehr geliebt werden.

    Zusätzlich hängt es immer noch vom Alter der Kinder ab und worum es geht..

    Versetz dich einfach in deren Lage, wie würdest du das ganze sehen an ihrer Stelle sehen

    Hoffe ich konnte Dir helfen, lgs

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    Antwort von Kolumna Kolumna

    Streitkultur ist ein schwieiger Balanceakt, der von den Meisten nicht beherrscht wird. Man kann es erlernen, aber es dauert Jahre, eh man es wirklich beherrscht. Kinder sind dann meist das Machtinstrument, welches Erwachsene unfairer Weise benutzen. Aus langjähriger Erfahrung in der Kinderarbeit, rate ich allen ab, ihre Streitigkeiten im Beisein der Kinder oder unter deren Einbeziehung zu führen. Wichtig ist, dass die Streitenden gemeinsam den Kindern erklären, dass sie miteinander Probleme haben, die aber nichts mit den Kindern zutun haben. Deshalb ändert sich nichts an der Liebe zu ihnen. Erklären kann man es gut an einem Beispiel aus ihrem direkten Erleben. Jedes Kind hatte schon mal Streit mit der besten Freundin/Freund. Man kann ihnen also gut klar machen, dass der Streit ja auch nichts geändert hat, an der Liebe zu Mama und Papa. So verstehen die Kinder, was in der Familie vor sich geht und bauen auch keine extremen Ängste auf. Leider sieht es in der Praxis anders aus und die Eltern machen sich meist wenig oder keine Gedanken, was sie damit in der kleinen Kinderseele anrichten. Die Kinder leiden sehr darunter, wenn sie in den Streit mit einbezogen werden. Sie können es, aufgrund ihrer noch fehlenden Lebenserfahrung, nicht mitteilen. Aber in der KITA und der Schule wird es nur um so deutlicher wahrgenommen. Es gibt Leistungsabfälle, Wesensveränderungen und Disziplinprobleme. Spricht man in Ruhe mit den Eltern - können sie sich das nicht erklären - aber meist stellt sich dann im Gespräch ein internes Familienproblem heraus. Streitkultur muss man mit den Kindern nicht an Mama/Papa-Problemen üben. Es gibt tausende andere Gelegenheiten die man nutzen kann und soll. LG

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    Antwort von bibi8888 bibi8888

    nein, denn Kinder geraten da ganz schnell zwischen die "Fronten", da sie sich nicht bewusst gegen einen Elternteil stellen wollen.

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    Antwort von Diamond13 Diamond13

    kinder haben über derartige dinge nicht bescheid zu wissen. wie nunuhueper schon sagte: kinder sind keine partner auf augenhöhe. es gibt ein ganz tolles buch über das thema: warum unsere kinder tyyrannen werden oder die abschaffung der kindheit. kinder leben in einer kindlichen behüteten welt u wenn sie sich altersgemäß entwickeln sollen, muss man sie altersgemäß behandeln. dazu gehört sie von themen wie streit, konflikten, geldproblemen, sex, ... usw fernzuhalten. wenn man sie mit dingen konfrontiert, für die sie eine gewisse reife noch nicht entwickelt haben, können sich sie auf untere entwicklungsstufen fixieren u damit hätten kind wie eltern ein riesenprobl. lies das buch. es ist wirkl sehr anschaulich

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    Antwort von Nunuhueper Nunuhueper

    Kinder sind keine Partner auf Augenhöhe! Mit ungeklärten Problemen sind sie überfordert!

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