Frage von JasmiMimi, 64

Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich...wieso haben wir dann soviel Angst davor welche zu machen?

Antwort
von Dxmklvw, 20

Ein erheblicher Teil der Menschen lernt aus gemachten Fehlern lediglich, welche Fehler schon einmal wie oft drankamen.

Die Angst davor, Fehler zu machen, ist oftmals nur scheinbar, und die wirkliche Angst besteht häufig darin, es anders zu machen als die anderen, z. B. Angst davor, es richtig zu machen und dadurch nicht mehr zu den anderen zu gehören.

Manche Menschen machen die selben Fehler auch in ganz kurzen Abständen immer wieder. Ob es daran liegt, daß sie es nur ständig üben, um es perfekt zu beherrschen, weiß ich nicht.

Antwort
von VirtualEdge, 27

Weil unsere gesamte Gesellschaft darauf ausgelegt ist, keine Fehler zu machen. Schon in der Schule sind Fehler das schlimmste, was einem passieren kann. Ob der Drang zum Perfektionismus wirklich so sinnvoll ist, sollte jeder selbst entscheiden. Es heißt ja auch "Fehler sind menschlich", aber wenn es Dir komplett egal wäre, ob Du einen Fehler machst oder nicht, dann wären deine Chancen auf einen guten Beruf sehr gering...

Antwort
von Meeew, 24

Tja weil mir Fehler von meinen Klassenkameraden schon seit 3 Jahren nachgetragen werden. Und voraussichtlich werden sie nach dem Abi in 3 Jahren nicht aufhören.

Ist jedenfalls ein Grund bei mir mit Fehlern vorsichtig zu sein. Obwohl sie ganz normal sind.

Antwort
von marmarlado, 11

Weil man durch die Gesellschaft so konditioniert wurde. Ich ehrlich gesagt habe keine Angst, Fehler zu machen und kann dir sagen, es fühlt sich gut an ;)

Antwort
von kleineseele, 17

Manche Fehler haben fatale folgen, die man nicht mehr gut machen kann. Und das verursacht angst. Außerdem ist es immer unangenehm, was falsch zu machen. Auch wenn man draußen lernt,  ein gutes Gefühl ist und bleibt es trotzdem nicht, Fehler zu machen. 

Antwort
von netphone, 14

Weil Fehler ja trotzdem immer noch negative Folgen haben. Beispielsweise verschreibt ein Arzt ein falsches Medikament, das beim Patienten nicht die erwünschte Wirkung zeigt. Dann weiß der Arzt in Zukunft zwar, dass er im Falle dieser Krankheit ein anderes Medikament verschreiben muss, aber dem Patient wurde dadurch immer noch nicht geholfen - seine Krankheit hat sich durch das falsche Medikament verschlimmert, etc. 
Hinzu kommt noch die allgemeinen Versagensängste, die man so hat. Man hat Angst, die gestellten Erwartungen der anderen nicht zu erfüllen. 

Kommentar von JasmiMimi ,

Gutes Beispiel! 👌

Antwort
von piadina, 15

Fehler können auch tödlich enden, dann ist´s mit dem daraus lernen auch nicht weit her.

Antwort
von DerDudude, 19

Bevor man aus Fehlern profitiert, kommt erstmal etwas Negatives.

Und vor Negativem versucht sich der Mensch so gut es geht zu schützen.

Kommentar von JasmiMimi ,

aber man muss doch auch negative Erfahrungen machen...um die positiven zu schätzen ...od?

Kommentar von DerDudude ,

Trotzdem wirst du niemanden sagen hören "Hey, lass mal ganz viele Fehler machen! Dann lernen wir die Momente besser zu schätzen!"

Antwort
von Hardy3, 8

Den Spruch gibt es  auch in einer anderen Variante: "Aus Schaden wird man klug". Leider hat man sich dann schon eine blutige Nase geholt , deshalb möchte man solche Fehler möglichst vermeiden. 

Das gilt ganz besonders für berufliche Fehler. Hinzu kommt bei uns der fatale Hang, für alles einen Schuldigen zu benennen und verantwortlich zu machen.

Kommentar von JasmiMimi ,

Mist!!! wollte den Pfeil nach oben klicken...verdammt...sry.

Mein "Fehler" ...wie passend 🙈 

Antwort
von UniCornisback, 5

Wir lernen nur aus Fehlern, weil wir sie vermeiden wollen. Dadurch machen wir den selben Fehler nicht zweimal.

Kommentar von JasmiMimi ,

wie heißts so schön..."beim zweiten mal ist es kein Fehler mehr sondern eine Entscheidung" ...

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