Frage von WernerO, 61

Aus Dresden kommen nur noch schlechte Meldungen. Die Wirtschaftskraft lässt nach. Einwohnermäßig fällt Dresden immer mehr zurück. Wer hat dafür eine Erklärung?

Politiker in Dresden können sich nicht entscheiden. Wird einmal entschieden, klagen die Unterlegenen oder die Beteiligten ändern ihre Meinung. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die DresdnerInnen noch nie aus ihrem Talkessel heraus gekommen sind.

Antwort
von Lazarius, 35

Woher hast du diese Information?

Dresdens Bevölkerung hat seit 2005 einen Zuwachs von mehr als 30 000 Einwohnern und war in diesem Zeitraum oft die geburtenreichste Stadt Deutschlands. Auch die Wirtschaft steht nicht so schlecht da, wie du behauptest.

Einzig und allein im Streiten der Kommunalpolitiker kann ich dir beipflichten, siehe Waldschlösschenbrücke und Königsbrücker Straße. Von dem Geld was nur die vielen Planungen der Waldschlösschen Brücke und die Königsbrücker Straße bisher kostete, hätte man einen ganzen Stadtteil bauen können.

Aber gestritten wurde schon immer in Dresden. So kann man in einer Dokumentation von Ernst Hirsch, „Dresden vor 80 Jahren‟ von Hirsch Film, erfahren, dass schon bei der Zwingersanierung (1924 bis 1936) um die Brücke zum Kronentor über den Zwingergraben zwischen Stadt und Land gestritten wurde. Man konnte sich damals nicht entscheiden ob es eine Holz- oder Steinbrücke werden soll.

LG Lazarius.

Kommentar von WernerO ,

Die Liste kann man aber noch fortführen. Aktuell hat das Verwaltungsgericht Dresden einen Baustopp für das Projekt "Hafencity" des Bauherren Unser schönes Dresden verhängt.

http://menschen-in-dresden.de/2016/hafencity-verwaltungsgericht-untersagt-baubeg...

Antwort
von cg1967, 19

Aus Dresden kommen nur noch schlechte Meldungen.

Nur aus Dresden?

Die Wirtschaftskraft lässt nach.

Die mir bekannten Zahlen sagen anderes.

Einwohnermäßig fällt Dresden immer mehr zurück.

Die mir bekannten Zahlen sagen anderes.

Wer hat dafür eine Erklärung?

Wenn eine Brücke einstürzt kann die noch so klein sein, es kommt eine Meldung. Über die Eröffnung einer Brücke wird nur berichtet, wenn sie entsprechend groß ist und möglichst einen Rekord aufstellt (oder im Zusammenhang mit ihrem Bau Weltkulturerbe zerstört wurde).

Politiker in Dresden können sich nicht entscheiden. 

Doch, können sie. Nur gibts im Stadtrat bei prestigeträchtigen Fragen seit 2001 (Wahl von OB Roßberg) keinen Konsens mehr.

Wird einmal entschieden, klagen die Unterlegenen 

Das ist, wenn die Frage entsprechend wichtig ist, überall in D so. Und dies ist auch gut so (WOWEREIT).

oder die Beteiligten ändern ihre Meinung.

Hab ich noch nicht erlebt. Die Mehrheiten ändern sich eher durch Wahlen.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass die DresdnerInnen noch nie aus ihrem Talkessel heraus gekommen sind.

Den Eindruck habe ich hier auch häufig, ebenso wie anderswo. In Dresden gibts keine Häufung von Menschen mit einem Radiuas ihres Horizonts von 0, welchen sie ihren Standpunkt nennen,

Antwort
von KDFRUT, 5

- Die Sächsische Förderbank wird demnächst nach Leipzig umziehen.

- Die Bundesbank in Dresden wird zu gemacht.

Jobs werden also mehr in Leipzig entstehen. Was die Wirtschaft angeht, ich sag mal so: wenn man den Flughafen Dresden so anguckt .... alles sieht so LEER aus, warum?? Vielleicht weil viele nicht nach Dresden kommen wollen, wegen kein Job oder Rassismus? Ich weiß es einfach nicht.

Mein Opa sag da immer, unser Landeshauptstadt ist Leipzig, Punkt und Aus.

Antwort
von atzef, 37

Woher nimmst du diese negative Einschätzung?

http://invest.dresden.de/de/Standortprofil/Wirtschaftliche\_Entwicklung\_1271.ht...

Auch die Bevölkerungsentwicklung ist weiter positiv:

http://invest.dresden.de/de/Statistiken\_Downloads/Bevoelkerung\_1231.html?sid=i...

Kommentar von WernerO ,

Außerhalb des Elbtales schreibt man z.B.:

Dresden wird gemieden

Jeden Montag marschieren Tausende
Pegida-Anhänger in Dresden. Bilder von Hasstiraden und grölenden
Radikalen sind um die Welt gegangen und haben das Image der sächsischen
Hauptstadt ramponiert. Touristen, Wissenschaftler und Investoren meiden
den einstigen Leuchtturm Ostdeutschlands.

http://www.br.de/nachrichten/pegida-schadet-dresden-100.html

Kommentar von atzef ,

Ja. Natürlich beschädigen Rechtspopulisten von Pegida und zuvor auch schon die Neonazis mit ihren Aufmärschen anlässlich des Bomberangriffs auf Dresden das Image, das Renommee und die Reputation der Stadt.

Nur belegen die Zahlen weder einen Bevölkerugsrückgang, noch einen wirtschaftlichen Niedergang.

Antwort
von lupoklick, 32

Ween du über Dresden nur SCHLECHTES hören WILLST

kann es niemand verbieten....

Kommentar von WernerO ,

Wenn man alles nur durch die rosarote Brille sehen will....

Aktuelles Beispiel: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat festgestellt, dass die Waldschlösschenbrücke gebaut wurde, obwohl der Planfeststellungsbeschluss teilweise rechtswidrig ist.

http://www.bverwg.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung.php?jahr=2016&am...


Wie war das nochmal mit dem UNESCO-Weltkulturerbetitel? Ich habe nicht den Eindruck, dass sich in Dresden jemand dafür schämt. Schuld sind ja immer die anderen.



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