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Aus der privat Krankenversicherung meiner Mutter rausgefallen, was jetzt?

Frage von Aphoris Aphoris

Hallo Zusammen, ich bin Student und bekomme noch bis April Bafög. Ab Oktober diesen Jahres beginne ich dann meinen Master, wenn alles gut geht mit den Klausuren und Bachelorarbeit.

Seit Feb.bin ich, da vollenden des 25 Lebensjahres nicht mehr über meine Mutter(Lehrerin) privat versichert (80%Beihilfe / 20% Privatversicherung). Ich habe gelesen, dass ich vor vollendung des Studiums nicht in eine regulare Krankenkasse wechseln kann, aber einen Privatversicherung in Höhe von 188€/mtl.kann ich mir als Student auch nicht leisten. Gibt es keine Grundversicherung die jemandem in meiner Situation zusteht? Woher sollte ich dieses Geld bekommen? Das Bafögamt zahlt nur eine geringe Krankenversicherungspauschale, mal abgesehen davon, dass ich dann zwischen April bis mind. Oktober keins bekommen würde.

Bitte um Hilfe!

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Antworten (3)

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    Antwort von Kunterbunt23 Kunterbunt23

    Leider ist hier ein Wechsel zur gesetzlichen Kasse als Student nicht möglich. Zu Beginn Deines Studiums unterlagst Du der Versicherungspflicht der Studenten und hättest gesetzlich versichert werden müssen. Da Du offensichtlich zur privaten KK wolltest, hast Du Dein Recht in Anspruch genommen und bei einer gesetzlichen Kasse Deiner Wahl einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht der Studenten gestellt. Diese Befreiung gilt für die gesamte Dauer des Studentenstatus, ist also unumkehrbar. Das steht auch so in dem Bescheid zur Befreiung von der KVdS, den Du erhalten haben musst. Leider musst Du nun in den sauren Apfel beißen und weiterhin privat versichert bleiben, die private KK muss aber Basistarife anbieten. Die Preise dazu kenne ich nicht, dürften aber ähnlich denen der gesetzlichen Versicherung sein.

    Kommentar von RHWWW RHWWWRHWWW

    Der Preis für den Basistarif liegt bei den Privatversicherungen zwischen 500 und 600 Euro monatlich.

    http://www.pkv.de/positionen/basistarif/

    Die Leistungen im PKV-Basistarif sind oft besser als in anderen Tarifen: z.B. Reha/Kuren, Psychotherapie und Hilfsmittel

    Bei der Erstattungshöhe für ärztliches Honorar hat er aber wesentliche Nachteile.

    Kommentar von Aphoris Aphoris

    naja...ob mir(eher meiner Mutter) das damals alles so bewusst war/hätte sein müssen ist nicht so eindeutig. Aber ansonsten großes Dankeschön für die Aufklärung, hat sehr weitergeholfen!!

    Kommentar von Aphoris Aphoris

    Welcher Mensch geschweige denn Student kann es sich leisten 500-600€ monatlich für eine Versicherung auszugeben? Oder habe ich da jetzt was falsch verstanden? Also ich wüsste nicht das meine Mitstudenten 500€ mtl. für GKV zahlen müssen?Maximal 1/5 davon!(du hattest ja geschrieben das der PKV-Basistarif ungefair dem GKV-Tarif entsprechen müsste!) Das kann doch garnicht sein!?So müsste ich bis zum Studienende 2-3 jahre ohne Versicherung bleiben. Sowas ist doch noch nicht mal erlaubt oder?

    Kommentar von Kunterbunt23 Kunterbunt23Kunterbunt23

    Ich schrieb, dass ich die Preise der PKV nicht kenne.

    Und Nein, ohne Versicherung geht nicht. Wenn nach der an die Uni/Hochschule gesandten Ende-Mitteilung der bisherigen Versicherung keine neue Mitgliedsbescheinigung einer neuen Versicherung vorgelegt wird, muss dort gesetzeswegen die Exmatrikulation erfolgen.

    Über die Höhe der Preise hätte man sich informieren können, bevor man der GKV als Student unumkehrlich den Rücken kehrt.

    Kommentar von Aphoris Aphoris

    Nunja, den Nebensatz hast du unter den Tisch gekehrt!haha Kein Vorwurf! Für alle Mitleser mit ähnlicher Problematik habe ich, denke ich, eine Lösung gefunden. Sobald man einen Job annimmt der über die 400€ Grenze geht(auch neben dem Studium), kann man auch in eine reguläre Versicherung wechseln. Wann man mit diesem Job aufhört ist einem ja dann selber überlassen. Wobei ich mir immernoch nicht vorstellen kann das man 500€mtl. zahlen müsste. Die Beihilfe hat mir ja schon ein Angebot über 188€mtl.gemacht. Ich werde am Mo.hier: http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/ anrufen, die können evtl.auch noch für etwas Aufklärung sorgen.

    Kommentar von Kunterbunt23 Kunterbunt23Kunterbunt23

    Na dann viel Erfolg bei der unabh.Pat.beratung.

    Deine Idee mit dem 400.-Euro-Job funktioniert, aber nur, solange Du ihn ausübst bist Du auch flichtversichert in der GKV. Danach wärst Du ja wieder "nur" Student und als solcher wieder von der Versicherungspflicht der Studenten befreit. In die freiwillige Versicherung der GKV mit Mindestbeitrag von ca.149 Euro/Monat kämest Du erst nach mindestens 1 Jahr Vorversicherungszeit innerhalb der GKV. Aber vielleicht eine Option für Dich.

    Kommentar von RHWWW RHWWWRHWWW

    Hallo Aphoris,

    der Beitrag von 500-600 Euro gilt nur für den Basistarif der PKV. Andere PKV-Tarife können für Junge bzw. Gesunde deutlich günstiger sein (siehe auch dein vorliegendes Angebot). Für den Basistarif hat der Gesetzgeber zwei Vorgaben gemacht:

    • die Leistungen müssen (mindestens) den Leistungen der GKV entsprechen

    • der Beitrag darf den Höchstbeitrag in der GKV nicht überschreiten (aktuell 500-600 Euro monatlich). Personen mit Beihilfeanspruch zahlen den Beitrag nur anteilig

    Vertreter oder Makler bekommen für den PKV-Basistarif übrigens keine Provision.

    Gruß

    RHW

    Kommentar von Aphoris Aphoris

    Kunterbunt23 und RHWWW, danke noch mal für die Antworten, habt mir sehr weitergeholfen!!

    Beste Grüße

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    RatgeberHelden Antwort von DerHans DerHans

    Für dich gilt "Statuswechsel" da du altersmäßig aus der Beihilfe heraus gefallen bist. Du kannst einen Antrag auf Aufnahme in die gesetzliche Krankenkasse stellen. Dieser muss nahtlos erfolgen und ist selbstverständlich nicht kostenlos. Du kannst ja für den Rest des Studiums ohne weiteres einen Studienkredit beantragen. Der wird unabhängig von deinen Eltern gezahlt. Davon kannst du alle Ausgaben bestreiten.

    Kommentar von Aphoris Aphoris

    Ok, ich rufe die TK noch mal an und werde diesen "Statuswechsel" noch mal genau erfragen. Danke für die Antwort.

    Kommentar von Aphoris Aphoris

    Ich habe gleiche Antwort von einer weiteren TK-Mitarbeiterin erhalten. Mir steht ein Wechsel nicht zu, da ich weiterhin Student bin.

    Weiß jemand mehr?

    Kommentar von Kunterbunt23 Kunterbunt23Kunterbunt23

    Hans, Deine Antwort ist schlichtweg falsch. Um als Student der gesetzlichen Pflichtversicherung der gesetzlichen KK zu entwischen, um dann privat versichert zu werden, musste der Fragesteller einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht der Studenten bei einer gesetzlichen KK gestellt haben. Diese Befreiung gilt für die gesamte Dauer des Studiums und ist unumkehrbar. Es gibt keine Rückkehr zur GKV als Student.

    Dieser muss nahtlos erfolgen und ist selbstverständlich nicht kostenlos.

    Nicht kostenlos, der Antrag? Wo hast Du nur diese irrigen Infos her...

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    Antwort von Findelkind98 Findelkind98

    Was Du gelesen hast ist unwichtig.

    Frage bei einer Krankenkasse nach.

    Kommentar von Aphoris Aphoris

    Ich habe bei der TK angerufen und die sagten mir, dass unter dem Tatbestand bis zum Abschluss des Studiums keine Versicherungsmöglichkeit bei einer gesetzlichen Versicherung besteht.

    Es ist anscheinend doch wichtig was ich gelesen habe, bitte um Rat falls jemand einen guten hat. Habe diesbezüglich laufende Kosten, da ich chronische intensiv zu behandelnde Krankheiten habe.

    ps.für die, die sich fragen warum ich das nicht früher in erfahrunge gebracht habe, es hat triftige Gründe.

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